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12.06.2015 01:35 Uhr in Recht, Gesetz und Steuern
Unternehmensmeldung

4U9525 - Ermittlungen wegen eventueller Versäumnisse

4U9525 - Ermittlungen wegen eventueller Versäumnisse - Lufthansa und Eurowings im Fokus

Die Fluggesellschaft Germanwings und ihr Mutterkonzern geraten im Fall um den Flugzeugabsturz von Flug 4U9525 - immer weiter unter Druck.

Die Fluggesellschaft Germanwings und ihr Mutterkonzern geraten im Fall um den Flugzeugabsturz von Flug 4U9525 - immer weiter unter Druck.
Aktuell wurde bekannt, dass der Gemanwings-Co-Pilot Andreas L., welcher am 24. März 2015 einen Airbus A320 in den französischen Alpen zum Absturz gebracht haben soll, kurz vor dem Unglück im Internet nach Beschaffungsmöglichkeiten für giftige, tödliche Medikamenten-Cocktails gesucht hat.
Unter Berufung auf die Auswertung eines iPads von Andreas L. durch die Ermittler, wurde bekannt, dass der mögliche Massenmörder und Co-Pilot Andreas L. im März 2015, vor dem Absturz von 4U9525, im Netz nach Möglichkeiten gesucht hat, sich das Gift Zyankali, sowie rezeptfreies Valium und tödliche Medikamenten-Cocktails zu beschaffen. Gemanwings-Co-Pilot Andreas L., war dementsprechend nach Angaben des zuständigen französischen Staatsanwalts zum Zeitpunkt des Unglücks flugunfähig. Andreas L. sei niedergeschlagen, instabil und psychisch krank gewesen, sagte Staatsanwalt Brice Robin. Er sei auf keine Weise mehr in der Lage gewesen, ein Flugzeug zu fliegen.
In diesem Zusammenhang hat die französische Justiz nun ihre Ermittlungen zum Absturz des Germanwings-Airbus 4U9535 mit 150 Todesopfern ausgeweitet. Drei Untersuchungsrichter würden im südfranzösischen Marseille die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung übernehmen. Das erklärte der Präsident der Opfervereinigung Fenvac, Stéphane Gicquel. Zuvor hatten sich etwa 200 Angehörige von Opfern mit dem zuständigen Staatsanwalt von Marseille, Brice Robin, in Paris getroffen.
Besonders pikant ist nach Ansicht von BERLINER TAGESZEITUNG - Berliner Tageblatt - Deutsche Tageszeitung, der Umstand, dass die richterliche Untersuchung nun "die Frage nach der fahrlässigen Tötung stellt und, ganz klar, nach Fehlern oder Versäumnissen bei der Feststellung des Gesundheitszustandes" von Copilot Andreas L. "durch die Fluggesellschaft Lufthansa" untersucht. Für den Fenvac-Präsidenten, der an dem Treffen mit dem Staatsanwalt teilgenommen hatte, müssen die Untersuchungsrichter nun dringend und vor allem schnell herausfinden, ob es "Fehler bei der medizinischen Betreuung" des Co-Piloten durch Lufthansa und Germanwings gegeben hat. Der Germanwings-Muttergesellschaft Lufthansa war nach dem Unglück vorgehalten worden, den Copiloten womöglich nicht ausreichend medizinisch überprüft zu haben. So wurde die Frage gestellt, warum Lufthansa-Medizinern den Copiloten während seiner Ausbildung 2009 für flugtauglich erklärt hätten, obwohl bekannt gewesen sei, dass er weiterhin psychologisch behandelt werden müsse.
Die Lufthansa erklärte auf Anfrage hierzu nur lapidar: "Uns liegen derzeit keine Kenntnisse über Ermittlungen der französischen Staatsanwaltschaft konkret gegen Germanwings oder Lufthansa vor".

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