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08.02.2016 14:40 Uhr in Kultur und Gesellschaft
Unternehmensmeldung

Aktuelle Umfrage + Tipps zum Umgang bei „Beziehungskater“

Aktuelle Umfrage + Tipps zum Umgang bei „Beziehungskater“ Foto: Pixelio I Günther Gumhold

Seitensprung im Karneval – was nun?

Schnell ist es passiert. Ein Bierchen zu viel, das hübsche Häschen oder der knackige Cowboy allzu verführerisch. Was gar nicht geplant war, ist schnell passiert: Die beiden landen knutschend in der Ecke. Für über die Hälfte der liierten Karnevalsnarren findet hierbei schon ein Seitensprung statt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Blitzstudie bei Menschen im Alter von unter 18 bis über 40 Jahre.

Interessant, dass Berichte anderer BILDungsinteressierter Medien und Partnerbörsen ein anderes Bild abgeben. Demnach habe im Karneval nahezu jeder fünfte außerhalb der bestehenden Partnerschaft Sex; ebenso viele Paare tolerierten Seitensprünge in dieser Zeit. Viele empfänden es sogar als belebend für die Partnerschaft. Etwa 80% der Fastnachtsnarren seinen sogar interessiert an Seitensprüngen. „Die voyeuristische Haltung dieser Medien könnte dazu führen, dass ein Seitensprung wahrscheinlicher wird, weil der Eindruck entsteht, es sei ganz normal,“ befürchtet der auf Beziehungsthemen spezialisierte Bernhard Sattler. Seine aktuelle Umfrage ergibt genau das Gegenteil. Für zwei Drittel kommt demnach ein Seitensprung überhaupt nicht in Frage; über 86 % hatten auch keinen. Gerade mal 3 % legten es darauf an, fremdzugehen und genauso wenige sind der Meinung, dass ein Seitensprung geeignet sei, die Partnerschaft zu beleben.

Im Gegenteil: Für mehr als drei Viertel sei die Beziehung bei einem Seitensprung in Frage gestellt, für ¼ wäre dies der Grund für eine sofortige Trennung. Dennoch sind knapp 90 % der Meinung, eine solche Situation ohne professionelle Hilfe klären zu können.

Was kann man tun, damit ein Seitensprung nicht passiert?

1. Ehrlich zu sich selbst: Gleich zu Beginn jeder Partnerschaft sollten die Paare ihre gegenseitigen Erwartungen bezüglich Treue sehr ehrlich klären und prüfen, ob man bereit ist, Eigenarten des Partners zu ertragen.

2. Regelmäßig updaten: Menschen können sich und ihre Einstellung ändern. Deshalb sollten Erwartungen im Laufe der Partnerschaft von Zeit zu Zeit aktualisiert werden. Denn oft entsprechen diese nicht den ursprünglichen Ansichten und Vereinbarungen.

3. Akzeptieren: Gehe keine Partnerschaft unter der Prämisse oder Hoffnung ein, dass einer von euch beiden sich nach den Wünschen des Partners ändert. Krisen können nur überstanden werden, wenn man den anderen bedingungslos akzeptiert wie er ist.

4. Hilfe holen: Wenn es doch passiert ist, überprüfe, ob du die Schritte 1-3 wirklich beachtet hast, und übernimm deinen Teil der Verantwortung. Ist dir die Beziehung wichtig genug, kann mit professioneller Hilfe sowohl an der persönlichen Reifung als auch an der Partnerschaft gearbeitet werden.

5. Wichtigkeit prüfen: Frage dich: Wenn ein Treuebruch dieser Art geeignet ist, die Partnerschaft in Frage zu stellen, was ist dann an dieser Partnerschaft noch so wertvoll, dass sie erhalten werden sollte? Bleibt nichts übrig, ist eine Trennung die folgerichtige Entscheidung.

„In der multikulturellen Gesellschaft, in der wir leben, können die unterschiedlichen Wertvorstellungen der Familien und des Freundes- und Bekanntenkreises einen erheblichen Druck auf die Partnerschaft ausüben“, gibt der Beziehungsexperte zu bedenken. Unter diesem Erwartungsdruck könnten Lösungen aus Liebe den oft rigiden Vorstellungen der Umgebung nicht standhalten.


Über Bernhard Sattler, Beziehungsdoktor
Bernhard Sattler ist seit 1993 im Coaching tätig und arbeitet seit 2006 therapeutisch. Der Heilpraktiker für Psychotherapie mit Master of Advanced Hypnosis Applications INLPTA beschäftigt sich intensiv mit den Themen Partnerschaft und Beziehung. Seine Praxis befindet sich in Seligenstadt. in neuem Fenster öffnenwww.beziehungsdoktor.com


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