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22.08.2013 10:12 Uhr in Bildung und Weiterbildung
Unternehmensmeldung

Algenstandort Cloppenburg/ Bassum: der Rohstoff der Geschichte schreibt

Algenstandort Cloppenburg/ Bassum: der Rohstoff der Geschichte schreibt Reinalgenzuchtanlage in Bassum, Niedersachsen Kreis Cloppenburg

Algen, der sich als Rohstoff für alles entwickelt – vom Teich, zum Tisch auf den Teller und was sonst noch möglich ist!

„Wenn es klappt, Algen in großen Mengen kostengünstig zu produzieren, eröffnen sich zahlreiche industrielle Nutzungsmöglichkeiten. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten lassen die Nachfrage nach Algenrohstoffen um 25 Prozent jährlich ansteigen. Weltweit werden mehr als neun Millionen Tonnen Algen geerntet“, informierte Geschäftsführer Wolfgang Seliger (Energiestrategen Berlin) im Rahmen einer gutbesuchten Informationsveranstaltung in Berlin am 13.08.2013. Deutschland entwickelt sich als Produktionsstandort. Landwirtschaftliche Flächen außerhalb der Massentierhaltung und landwirtschaftlichen Intensivnutzung sind in Niedersachsen vorhanden. Am Investitionsstandort im niedersächsischen Bassum und Essen entstehen die größten bisher gebauten Reinalgenzuchtanlagen zur Produktion von Mikroalgen in industrieller Modulbauweise.

Algenproduktion in einer Pilotanlage erfolgreich getestet

In einer Pilotanlage des RWE-Algenprojektes in Niederaussem konnte unter realen Bedingungen erfolgreich gezeigt werden, dass durch die weitere technische Entwicklung in zukünftige Großanlagen der erfolgreichen Produktion von Mikroalgen nichts im Wege steht. „Eine optimale Synergie zwischen dem kostengünstigen Erwerb eines zur Produktion notwendigen Rohstoffes und dem ökologischen Nutzen der CO2-Bindung ist hier gegeben. Die Algenproduktion steht nicht in Konkurrenz zu landwirtschaftlichen Produktionsflächen. Zudem kann bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen das entstehende CO2 nutzbringend und klimaschonend verwendet werden“, so der geistige Vater und Unternehmer Herr Rudolf Cordes aus Vechta. Die dabei biotechnisch gewonnene Algenmasse wird unter anderem zur Bereitstellung von chemisch pharmazeutischen Wertstoffen verwendet. Am Investitionsstandort verwirklichen die Unternehmen Novagreen und Energiestrategen GmbH ( in neuem Fenster öffnenhttp://www.energiestrategen-gmbh.de ) die Planung, den Aufbau und die Vermarktung für den weltweiten Einsatz von hochreiner Mikroalgenmasse. Energiestrategen GmbH Geschäftsführer Wolfgang Seliger ist immer wieder auf von den vielversprechenden Einsatzmöglichkeiten der Algen fasziniert und spannend bleibt, welches weitere Potential für die Märkte sich entwickelt und damit nebenbei ein erheblicher aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz geleistet wird.

Einige der vielversprechendsten Anwendungen:

Antifaul-Anstriche

Algen produzieren Stoffe, mit denen sie sich Bakterien und Viren vom Leibe halten. Mit diesen Abwehrstoffen ließe sich ein Lack entwickeln, der zum Beispiel für Schiffe verwendet wird. Bislang wird hier das Umweltgift Tributylzinn (TBT) eingesetzt, dass ab 2003 jedoch verboten ist.

Schaumstoff aus Algen

Das Institut für Grundlagen der Verfahrenstechnik und Anlagentechnik der Technischen Universität Graz hat in Zusammenarbeit mit der Universidad de Magallanes in Punta Arenas (Südchile) ein völlig neuartiges Verfahren zur umweltschonenden Herstellung von Schaumstoffen auf der Basis von Algenzellstoff entwickelt. Im so genannten Alginsulate-Verfahren wird Natriumalginat mit Luft zu Schaumstoffen aufgeschäumt Im ganzen Verfahrensablauf werden keinerlei umweltschädliche Verbindungen freigesetzt. Die Schaumstoffe sind wasserabweisend, leicht und kompostierbar und könnten in Zukunft Styropor ersetzen.

Papierproduktion

Wissenschaftler von der Universität Texas haben schlüssige Beweise dafür gefunden, dass Cyanobakterien das genetische Potenzial haben, um Zellulose zu produzieren. Dieser Grundstoff für Papier stabilisiert die Wände der Pflanzenzellen und ist im Wesentlichen bei Landpflanzen zu finden. Es wäre also möglich, die Zellulose für die Papierherstellung aus Cyanobakterien zu gewinnen.

Farbstoff

Farbstoffe aus Algen lassen sich umweltfreundlich ohne Einsatz von Lösungsmitteln extrahieren. Sie stellen eine natürliche Alternative zu synthetischen Farbstoffen dar und können diese sowohl im Lebensmittelbereich als auch in Kosmetika, Farben und Lacken oder Textilien ersetzen.

Abwasserreinigung &Co

Algen filtern Nährstoffe und Schadstoffe aus dem Wasser und sind deshalb in der Lage, Abwässer zu klären. Ob Gülle oder Industrieabgase, die in das Wasser eingeleitet werden: Die Algen produzieren daraus wiederverwertbare Biomasse und Sauerstoff. Schwermetalle können sie dank ihrer positiv geladenen Zellwände sogar noch als "totes" Algenpulver binden.

Biodiesel

Werden Mikroalgen in Bioreaktoren mit Kohlendioxid, zum Beispiel aus Industrieabgasen, gefüttert, beschleunigt das ihr Wachstum und sie erreichen besonders hohe Fettgehalte.

Tierfutterzusatz

Algen werden heute zum Teil bereits als Futterzusatz eingesetzt und wirken sich positiv auf das Vieh aus. Untersuchungen zeigen, dass durch den Zusatz von Algen zum Tierfutter der Arzneimitteleinsatz verringert wird.

Ein spannendes Thema „Mit Algen in die Zukunft“, der Stoff aus dem Geschichten entstehen…


V.i.S.d.P.:

Wolfgang Seliger
Geschäftsführer / Managing Director

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Reinalgenzuchtanlagen in industrieller Modulbauweise entstehen in Deutschland, in Niedersachsen. Der Markt wartet auf die Algenmasse zur weiteren Verarbeitung. Welche Einsatzmöglichkeiten sind für die Nutzung der Algenmasse erforscht? Wo geht in Entwicklung hin und wie kann der Markt generiert werden? Die Produktion von Reinalgen in Schlauch-Inkubatoren ermöglicht die Algenproduktion auch für den pharmazeutischen Markt.

Kontakt
Ansprechpartner: Wolfgang Seliger
Anschrift: Energiestrategen GmbH
Budapester Str. 39
10787 Berlin
Telefon: 030-26395373
Fax: 030-26395374
Internet: http://energiestrategen-gmbh.de
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