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29.06.2012 10:12 Uhr in Politik
Unternehmensmeldung

Alle Bildungspotentiale nutzen

Kultusminister im Dialog mit Arbeitgebern

(Osnabrück, 29.06.2012) Niedersachsens Kultusminister Dr. Bernd Althusmann bot bei der traditionellen „Politischen Mittagspause“ regionalen Unternehmern Einblick in aktuelle politische Fragestellungen. Der Industrielle Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland (IAV) hatte dazu in das Service Center der Piepenbrock Unternehmensgruppe in Osnabrück eingeladen. Althusmann stellte sich einer Diskussion rund um Schulstruktur, Unterrichtsqualität und Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Als Vorstandsvorsitzender des IAV betonte Olaf Piepenbrock, Geschäftsführender Gesellschafter der Piepenbrock Unternehmensgruppe: „Das schulische Qualifikationsniveau ist entscheidend, in Niedersachsen und in Deutschland werden jedes Talent und jede einzelne Nachwuchskraft gebraucht.“

Althusmann stellte fest, dass sich das Schulsystem und das Niveau der Bildungsausgaben in Niedersachsen sehen lassen könnten. Allerdings werde stark im tertiären Bereich investiert, also im Bereich der Hochschulbildung und der gymnasialen Oberstufe. In den unteren Bildungsstufen müsse mehr getan werden. Ein besonderes Augenmerk des Kultusministeriums liegt auf dem Bereich frühkindlicher Bildung: Laut Althusmann müsse man sich den Altersbereich von drei bis zehn Jahren genauer ansehen, denn sowohl in der frühkindlichen Bildung als auch im Übergang zur Grundschule blieben derzeit noch viele Bildungschancen und Fördermöglichkeiten ungenutzt.

Angesichts der demografischen Entwicklung sei die Oberschule die richtige Antwort auf die aktuellen Herausforderungen, so der Kultusminister. Sie stehe für eine eher berufliche Orientierung im allgemeinbildenden Schulwesen. Sowohl das Ministerium wie auch die regionalen Unternehmen wollen sich auch zukünftig dafür einsetzen, die Berufsorientierung in allen Schulformen zu stärken und den Übergang von der Schule in Studium oder Beruf zu verbessern, damit alle Bildungspotentiale genutzt werden können.
Der Kultusminister prognostizierte langfristig ein zweigliedriges Schulsystem, mit dem auch andere Länder bereits sehr gute Erfahrungen gemacht hätten. Guter Unterricht sei aber letztlich keine Frage der Schulstruktur. Die Unternehmer machten deutlich, dass sie sich ein besseres Qualitätsmanagement und im Sinne einer aktiven Personalentwicklung auch mehr Lehrerfortbildung wünschen. Die Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre wurde ebenso kritisch hinterfragt wie die Unterrichtsversorgung im Bereich der Berufsbildenden Schulen.

Zur Sprache kam auch die Frage, ob der Bildungsföderalismus in Deutschland noch sinnvoll ist. Althusmann betonte „glühender Verfechter“ des Föderalismus zu sein, machte aber deutlich, dass eine Annäherung der Bundesländer sinnvoll sei. Deshalb würde sich Niedersachsen früher als geplant an einem ländergemeinsamem Abitur beteiligen.


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Die Piepenbrock Unternehmensgruppe ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in der vierten Generation. Piepenbrock entlastet seine Kunden durch ein breites Dienstleistungsspektrum, beispielsweise in den Bereichen Facility Management, Gebäudereinigung, Sicherheit und Instandhaltung. Im Maschinenbau ist Piepenbrock mit seinen Verpackungsmaschinen erfolgreich. Darüber hinaus ist das Unternehmen für seine Chemieprodukte bekannt. Mit rund 800 Standorten und 70 Niederlassungen sowie knapp 27.000 Mitarbeitern ist Piepenbrock ein zuverlässiger Partner.

Piepenbrock übernimmt Verantwortung – auch für die Umwelt. Unter dem Dach von "Piepenbrock Goes Green" schont Piepenbrock mit seinen Kunden Ressourcen und reduziert den CO2-Ausstoß nachhaltig. Seit diesem Jahr setzt Piepenbrock das erste Brennstoffzellenfahrzeug in seiner Flotte ein und erzeugt dabei 0,00g CO2-Emissionen. Mit 63 Patenschaften leisten die Niederlassungen und Tochterunternehmen der Piepenbrock Unternehmensgruppe in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk Plan International e.V. langfristig Hilfe zur Selbsthilfe für Kinder in Laos. Mit diesem Engagement sollen die Lebensbedingungen in einem der ärmsten Landstriche der Welt nachhaltig verbessert werden.

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