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17.02.2017 15:06 Uhr in Gesundheit und Medizin
Unternehmensmeldung

Allergien: mit Mikronährstoffen vorbeugen

Wenn im Spätwinter die Tage wieder länger werden, freuen sich die meisten Menschen auf den Frühling. Für Allergiker beginnt aber dann wieder die Leidenszeit. Bereits Mitte Februar fliegen schon die ersten Hasel- und Erlenpollen. Nach Angaben des Deutschen Polleninformationsdienstes startet der Pollenflug immer früher.

Die Häufigkeit allergischer Reaktionen in Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen. Laut AOK-Kinderreport ist inzwischen knapp jedes vierte Kind von einer Allergie betroffen. Kinder leiden häufig an Neurodermitis und an Heuschnupfen. Ernährungsgewohnheiten, wie ein häufiger Fastfood-Konsum von Kindern und Jugendlichen, erhöht das Risiko für das Auftreten allergischer Erkrankungen. Zahlreiche Studien belegen aber, dass die Entstehung allergischer Erkrankungen auch durch die Mikronährstoffversorgung beeinflusst wird:

Im Januar 2017 wurde eine Metaanalyse iranischer Wissenschaftler publiziert, in der 21 Beobachtungsstudien ausgewertet wurden. Kinder mit einer 25-OH-Vitamin-D-Konzentration größer 30 ng/ml zeigten eine signifikant niedrigere Sensibilisierung durch Luftallergene. Männer mit einer Serumkonzentration von über 30 ng/ml 25-OH-Vitamin-D hatten im Vergleich zu Männern mit einer Vitamin-D3-Konzentration unter 20 ng/ml weniger häufig Heuschnupfen.

Koreanische Wissenschaftler haben im November 2015 publiziert, dass Patienten mit allergischer Rhinitis vermehrt oxidativen Stress aufwiesen. Bereits 2013 wurde veröffentlicht, dass eine erhöhte Vitamin-C-Aufnahme bei Kindern mit einer Verminderung der Symptome von allergischer Rhinitis assoziiert war. Die Vitamin-C-Versorgung spielt zur Prävention und Behandlung allergischer Erkrankungen auch deshalb eine wichtige Rolle, da Vitamin C einen Antihistamin-Effekt hat. Vitamin C vermindert die Histaminfreisetzung und fördert den Histaminabbau. Histamin ist ein Botenstoff, der für die Auslösung allergischer Symptome eine zentrale Rolle spielt.

Eine wichtige Bedeutung zur Prävention von Nahrungsmittelallergien dürfte der Aminosäure Glutamin zukommen. Glutamin ist von zentraler Bedeutung für die Barrierefunktion des Darmes. Ein Glutaminmangel führt zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand, wodurch vermehrt Nahrungskomponenten in den systemischen Kreislauf gelangen, die unter anderem auch Allergien auslösen können.

Mehrfach wurden bei Patienten mit allergischen Erkrankungen auch Veränderungen der Konzentrationen von Spurenelementen und Mineralstoffen nachgewiesen.
Vor einer Supplementierung von Mikronährstoffen empfiehlt sich die Durchführung einer geeigneten Labordiagnostik, z.B. das DCMS-Immun-Profil. Nur so ist eine gezielte und effektive Mikronährstofftherapie möglich.


Referenzen:
AOK-Kinderreport: Jedes vierte Kind leidet an Allergie. Augsburger Allgemeine, 13. Januar 2017

Aryan Z et al.: Vitamin D status, aeroallergen sensitization, and allergic rhinitis: A systematic review and meta-analysis. Int Rev Immunol. 2017 Jan 19:1-13.

Seo JH et al.: Association of antioxidants with allergic rhinitis in children from seoul. Allergy Asthma Immunol Res. 2013 Mar;5(2):81-7.

Sim CS et al.: Oxidative stress in schoolchildren with allergic rhinitis: propensity score matching case-control study. Ann Allergy Asthma Immunol. 2015 Nov;115(5):391-5.

Toyran M et al.: Trace element levels in children with atopic dermatitis. J Investig Allergol Clin Immunol.

Rapin JR et al.: Possible links between intestinal permeability and food processing: A potential therapeutic niche for glutamine. Clinics (Sao Paulo). 2010 Jun;65(6):635-43.



Weitere Infos:
- Praxis für Mikronährstoffmedizin -
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstraße 9
D-97828 Marktheidenfeld
Tel. +49/ (0)9394/ 9703-0
www.diagnostisches-centrum.de


Das Diagnostische Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH ist eine Praxis für Mikronährstoffmedizin und führt orthomolekulare Laboruntersuchungen durch: Bestimmt werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren im Blut. Es werden Mikronährstoffprofile für bestimmte Erkrankungen und Organsysteme angeboten, wie z.B. für das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem, das Immunsystem oder für den Bewegungsapparat. Aufgrund des Analysenergebnisses wird ein ärztlicher Befundbericht inklusive einer Therapieempfehlung erstellt.