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04.08.2017 09:30 Uhr in Marktforschung und Consulting
Unternehmensmeldung

Am 6. und 7. Dezember findet in Köln die „Biocomposites Conference Cologne (BCC)” statt

Am 6. und 7. Dezember findet in Köln die „Biocomposites Conference Cologne (BCC)” statt Ausstellung 2015 auf der 6th Biocomposites Conference Cologne, (WPC & NFC Conference 2015)

Bio-Verbundwerkstoffe bieten Vorteile für Umwelt, Industrie und Verbraucher

Es werden über 250 Teilnehmer und mehr als 30 Aussteller erwartet. Damit ist die diesjährige Konferenz die größte im Sektor der Bio-Verbundwerkstoffe weltweit. in neuem Fenster öffnenwww.biocompositescc.com

Was sind Bio-Verbundwerkstoffe?

Bio-Verbundwerkstoffe oder auch Biokomposite sind der Überbegriff für Verbundwerkstoffe, die entweder ganz oder zu einem bedeutenden Anteil aus Biomasse hergestellt sind: Natur- und Holzfasern werden mit petrochemischen oder bio-basierten Polymeren kombiniert, um sehr gute mechanische Eigenschaften zu erzielen, oft gut für den Leichtbau geeignet. Die gebräuchlichsten Typen sind Wood-Plastic-Composites (WPC) und Naturfaser-Verbundwerkstoffe (Natural Fibre Composites, NFC).

Früher wurden Wood-Plastic-Composites (WPC) hauptsächlich in Extrusions-Technologie (vor allem für Terrassendielen) hergestellt, während Natural Fibre Composites (NFC) vornehmlich im Formpressverfahren hergestellt wurden, vor allem für den Automobilbereich. Viele Jahre haben Forschungsinstitute und Industrielabors WPC- und NFC-Anwendungen im Endverbraucherbereich ausschließlich im Labor- und Pilotmaßstab produziert. Relevante Mengen waren nur im Bereich der Terrassendielen zu finden, dieser Bereich ist bis heute der größte Sektor im Markt der Biokomposite.

Heute erobern Biokomposite mehr und mehr weitere Märkte in den unterschiedlichsten Bereichen. Seit mit WPC und NFC Fortschritte in der Spritzgusstechnik und im 3D-Druck erzielt wurden, sind beide Materialien von großem Interesse für eine Vielzahl an Anwendungen. Neue vielversprechende Synergien führen zu neuartigen innovativen Produkten. Immer mehr Firmen setzen gezielt holzfaser- und naturfaserhaltige Granulate in Produkten für den Endverbraucher ein, wie zum Beispiel in Musikinstrumenten, Gehäusen für elektronische Geräte, Möbeln, Tischen, Spielzeugen, Kämmen, Tabletts, oder auch 3D-Druckerzeugnissen – die einzigartige Erscheinung und besondere Haptik lassen eine hohe Qualität erwarten und werden von Kunden gut angenommen. Es sieht ganz so aus, als kämen diese Materialien aus ihrem Nischendasein heraus, um bald Produktionszahlen im Industriemaßstab zu erreichen.

Vorteile von Biokompositen

Produkte aus WPC und NFC sehen nicht nur anders aus als Produkte aus reinem Kunststoff; sie sind auffälliger, fühlen sich sehr gut an und weisen wegen des Einsatzes von Holz und Naturfasern einen geringeren Anteil von Kunststoff auf. Einige sind sogar völlig frei von Erdöl-basierten Materialien, was den ökologischen Fußabdruck verbessert. Viele der gängigen Materialien bieten zudem spezielle, von Herstellern nachgefragte Eigenschaften, wie akustisches Verhalten, Leichtbau oder antibakterielle Eigenschaften. Entscheidend ist jedoch, dass die Produkte bei den Verbrauchern gut ankommen und in der Öffentlichkeit eine hohe Aufmerksamkeit erlangen.
Der Markt wächst

Es gibt schon in verschiedenen Marktsegmenten deutliche Anzeichen für ein Wachstum, zum Beispiel in der Möbelindustrie. IKEA hat den WPC-Stuhl PS 2012 wieder in das Programm aufgenommen. Darüber hinaus werden von dem Unternehmen weitere Produkte aus Holz-Kunststoff-Kompositen angeboten, dazu zählen etwa Bilderrahmen. Auch im Bereich Consumer Electronics gibt es einige schöne Beispiele für nützliche Anwendungen – nämlich in einer Produktgruppe, in welcher akustische Eigenschaften der Schlüssel zum Erfolg sind. Mit LG Electronics setzt einer der Marktführer mit dem Cellulose-basierten Granulat Aqvacomp erstmals ein Biokomposit-Material zur Herstellung von Lautsprechergehäusen ein.
Die Industrie für Biokomposite trifft sich in Köln

Die volle Bandbreite erfolgreicher neuer Technologien und Anwendungen von Biokompositen in der Automotivindustrie und Konstruktion sowie in Endverbraucherprodukten ist Gegenstand der „Biocomposites Conference Cologne“. Diese findet vom 6. bis 7. Dezember 2017 in Köln statt.

- Biokomposite in der Automobilindustrie
- Spritzgusstechnik: Granulate und deren Anwendungen
- Biokomposite im 3D-Druck
- Strukturelle Anwendungen
- Holz, Naturfasern und andere Rohstoffe für Biocomposites
- Bio-basierte Duroplaste für Biokomposite

Das vorläufige Programm beinhaltet bisher die Beiträge von 17 Sprechern und ist online verfügbar unter: in neuem Fenster öffnenwww.biocompositescc.com/programme.

Wie in den vergangenen Jahren wird auch diesmal wieder der Innovationspreis „Biocomposite of the Year 2017“ verliehen. Der Preis richtet sich an die junge, innovative Industrie für Bio-basierte Materialien und wird mit dem Ziel verliehen, geeignete Anwendungen und Märkte für Bio-Verbundwerkstoffe zu finden. Fokussiert werden neue Entwicklungen, die in 2017 auf dem Markt kamen oder in 2018 auf den Markt kommen werden. Hersteller oder Erfinder innovativer, neuartiger Anwendungen von WPC und NFC sind aufgerufen, ihre Lösungen bis zum 31. August 2017 einzureichen: in neuem Fenster öffnenwww.biocompositescc.com/award
Hier finden Sie die Informationen:

Konferenz: in neuem Fenster öffnenwww.biocompositescc.com
Ausstellung: in neuem Fenster öffnenwww.biocompositescc.com/exhibitorinfo
Konferenzprogramm: in neuem Fenster öffnenwww.biocompositescc.com/programme
Kontakt: Dr. Asta Partanen: in neuem Fenster öffnenasta.partanen@nova-institut.de

Das nova-Institut dankt der Coperion GmbH (DE) für das Gold-Sponsoring des „Innovation Awards “Biocomposite of the Year 2017”. „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH” (DE) tritt als Silber-Sponsor auf, während FKuR GmbH (DE) und VTT Technical Research Centre of Finland LTD (FI) auf der Konferenz als Bronze-Sponsor vertreten sind.

Die Ausstellung zur Konferenz zählt bereits heute 16 Aussteller, die einen der begehrten Ausstellerplätze gebucht haben. Interessierte Unternehmen werden gebeten, zeitnah zu buchen, da die Anzahl an Ausstellerplätzen begrenzt ist.

Kontakt
Ansprechpartner: Dominik Vogt
Anschrift: nova-Institut GmbH
Chemiepark Knapsack Industriestr. 300
50354 Hürth
Telefon: +49 2233 48 1449
Fax: +49 2233 48 1450
Internet: http://www.nova-institut.eu
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