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20.04.2010 14:20 Uhr in Wohnen, Bauen, Garten
Unternehmensmeldung

Bei Ärger mit echten Mauerspechten: www.spechtschaden.de

Bei Ärger mit echten Mauerspechten: www.spechtschaden.de Alles andere als putzig: Die erste deutsche Hotline für Spechtschäden (Foto: Colour Clean)

Bauhandwerker sanierte 300 Spechtlöcher an Fassaden und schaltete jetzt eine Hotline

Wenn es ohne Unterlass an der wärmegedämmten Fassade klopft, haben die betroffenen Hausbesitzer bzw. Wohnungsbaugesellschaften ein Problem mehr. Spechtschaden am Haus. Damit in Folge keine Nässe in die oft mehreren Spechtlöcher nebeneinander eindringt, sollte die stupide Fleißarbeit der unter Naturschutz stehenden Vögel möglichst zeitnah wieder geschlossen werden. In Berlin wurde jetzt die erste Spechtschadenhotline eingerichtet. Der Betreiber ist ein Bauhandwerker, der allein 2009 zum Teil mitten in der Hauptstadt rund 300 dieser Schadlöcher fach- und farbecht wieder verschloss.

„Selbst in Kudammnähe gab es 2009 Spechtschäden an wärmegedämmten Außenfassaden“, weiß der eigentlich auf Graffiti- und Lackschadenbeseitigung spezialisierte Bauhandwerker Holm Draber, Geschäftsführer der Colour Clean Berlin GmbH. Weil solche Hiobsbotschaften von Hauseigentümern und Wohnungsbaugesellschaften offensichtlich zunehmen, hat der Berliner Unternehmer jetzt die erste deutsche Hotline für Spechtschäden eingerichtet: 030-92374343. Sie ist zugleich im Internet unter www.spechtschaden.de zu finden.

In Berliner Parks und Wäldern leben nach Angaben von Johannes Schwarz, Artenschutzbeauftragter bei der Obersten Naturschutzbehörde, zwischen 2.200 und 3.200 Brutpaare (2002). Einige von ihnen – dann vor allem in Nähe von Parkanlagen – würden besonders im Frühjahr und Herbst frische Fassaden mit morschen Bäumen verwechseln. Dies jedoch in zunehmender Tendenz. Auf der Suche nach einer geeigneten Brutstätte bzw. Futter klopften die Vögel neben Holzstämmen auch so manche Hauswand ab. Klinge dann die Wärmedämmung wie hartes Holz mit weichem, moderndem Innenleben, pickere der Vogel, wie zuletzt aus Zehlendorf, Biesdorf und Reinickendorf gemeldet, wild drauf los, so Schwarz. Werden die Spechtlöcher an Kanten und Traufen nicht umgehend wieder geschlossen, nisteten sich zudem oft Nachmieter wie Insekten oder auch Stare ein.

Eine Fassade mit Löchern stört nicht nur die Optik von Gebäuden, sie kann vielmehr – wenn Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt – zu schwerwiegenden Bauschäden führen. Davon können Wohnungsunternehmen wie die GESOBAU AG ein Lied singen. 2008 ist ein Pilotprojekt der energetischen Komplettmodernisierung im Märkischen Viertel mit 550 Wohnungen abgeschlossen worden, nur wenige Monate später wiesen zwei Giebelwände an den betreffenden Acht-Geschossern bereits mehrere Spechthöhlen auf. Die oft schwer zu erreichenden Löcher müssten dann mit ziemlichem Aufwand wieder verschlossen und die Fassade in diesen Bereichen überarbeitet werden, so GESOBAU-Pressesprecherin Kirsten Huthmann. Auch bei der GEWOBAG und der DEGEWO klopfen die Spechte pro Jahr in jeweils gut einem Dutzend Fällen kräftig an die Wärmedämmung. Sie hinterlassen nach Auskunft von DEWGEWO-Sprecher Michael Zarth vor allem in Marzahn und Köpenick, vereinzelt auch in der Gropiusstadt, an den Giebeln der oberen Etagen Löcher von 2 bis 10 cm Durchmesser.

Genau hier setzt Holm Draber, der „Erfinder“ der Spechthotline, mit seinem neuen Service an. Sein Unternehmen garantiert schnelle und vor allem farbechte Sanierungshilfe. Kommen seine Fassadenkletterer zum Einsatz, sparen die Auftraggeber nicht nur die Kosten für Hubleitern bzw. die Einrüstung. Ein mobiles Farbmessgerät sorgt zudem vor Ort für die exakte Analyse der Farbzusammensetzung an der schon mehr oder weniger verschmutzen und verwitterten Hauswand. Ein Farbmischer produziert vor Ort dann exakt den Farbton, der das zuvor verfüllte Spechtloch dann auch optisch verschwinden lässt.

Kontakt
Ansprechpartner: Hans-Werner Oertel
Anschrift: InnoMedia
Elsenstraße 106
12435 Berlin
Telefon: 030/600 507 17
Internet: http://www.innomedia-berlin.de
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