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05.10.2012 15:47 Uhr in Bildung und Weiterbildung
Unternehmensmeldung

Bessere Karrierechancen als Hauptgrund für berufliche Weiterbildung

Minister für Finanzen und Wirtschaft Dr. Nils Schmid:
„Berufliche Weiterbildung lohnt sich – für beide Seiten, Arbeitnehmer und Unternehmen“

Fast jeder zweite Baden-Württemberger erhofft sich durch berufliche Weiterbildung positive Impulse für seine Karriere. Das ist zentrales Ergebnis einer landesweiten Befragung im Rahmen der Weiterbildungsinitiative „Lernen bedeutet Leben“, die das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg Mitte des Jahres ins Leben gerufen hat. „Weiterbildung und lebenslanges Lernen sind die Grundpfeiler der persönlichen Entwicklung – ob privat oder beruflich, ob für Alt oder für Jung. Daher ist es wichtig, die Menschen für dieses Thema zu begeistern und Ihnen dabei Orientierung zu geben“, sagte
der Minister für Finanzen und Wirtschaft Dr. Nils Schmid am Freitag (5. Oktober 2012) in Stuttgart.

Ebenso viele Baden-Württemberger bilden sich beruflich weiter, um sich für die Herausforderungen ihrer täglichen Arbeit fit zu halten. Dabei findet berufliche Weiterbildung in der Hälfte der Fälle aus Eigeninitiative der Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer statt, nur bei einem Viertel wird die Weiterbildung von einem Vorgesetzten empfohlen. Und die letzte Weiterbildung liegt bei den Baden-Württembergern durchschnittlich fast 7,5 Jahre zurück. „Unser Ziel ist es, Vorstände, Geschäftsführer, Betriebsräte, Führungskräfte und Personaler für den Nutzen beruflicher Weiterbildung zu sensibilisieren. Denn am Ende profitieren alle davon – die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Arbeitergeber“, betont Minister Nils Schmid. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, durch den die Menschen länger im Beschäftigungssystem bleiben, ist berufliche Weiterbildung auch für ältere Arbeitnehmer immer wichtiger. Das Ministerium veranstaltet aus diesem Grund am 9. Oktober 2012 einen Weiterbildungskongress, der sich an die Multiplikatoren aus den Unternehmen richtet. Die namhaften Referenten – unter anderem Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid, der Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Arbeitgeberpräsident Prof. Dr. Dieter Hundt und DGB-Landesvorsitzender Nikolaus Landgraf – zeigen den Teilnehmern den Nutzen beruflicher Weiterbildung auf und geben Einblicke in die tägliche Weiterbildungspraxis sowie praktische Tipps.

Informationen zur Initiative erhält man auf der Webseite www.lernen-bedeutet-leben.de. Daneben steht eine Telefon-Hotline unter 0800/7713000 zur Verfügung. Hier können sich Interessierte zum Thema Weiterbildung informieren.

Über „Lernen bedeutet Leben“
„Lernen bedeutet Leben“ ist die Weiterbildungsinitiative des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Die Initiative soll älteren Arbeitnehmern die Chance eröffnen, das für sie richtige Weiterbildungsangebot zu finden und wahrzunehmen. Mit Unterstützung
der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände, des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bezirk Baden-Württemberg, des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, des Baden-Württembergischen Handwerkstags, der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Baden-Württemberg, des Volkshochschulverbands Baden-Württemberg sowie des Netzwerks für berufliche Fortbildung startete die landesweite Initiative Mitte 2012. Ihr Ziel ist es, Vertreter aus Unternehmen aktiv einzubinden und für die Weiterbildung ihrer Arbeitnehmerschaft zu motivieren. Zum Weiterbildungskongress am 9. Oktober 2012 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart werden mehrere Hundert Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter aus kleinen und mittelständischen Unternehmen erwartet. In Vorträgen aus der Wissenschaft und der Praxis zeigen zahlreiche Redner anhand von Best-Practice-Beispielen die Möglichkeiten der Weiterbildung auf.


Kontakt
Ansprechpartner: Dietmar Stengele
Anschrift: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart
Telefon: 0711 123-2605
Internet: http://www.mfw.baden-wuerttemberg.de/
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