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11.03.2014 16:59 Uhr in Sport
Unternehmensmeldung

Bestimmung des Sportanlagenbedarfs für die Gemeinde Erdmannhausen

ERDMANNHAUSEN / STUTTGART. Benötigt die Gemeinde Erdmannhausen einen dritten Sportplatz oder sind die zwei bestehenden Sportplätze ausreichend? Welche Auswirkungen hätte der Bau eines Kunststoffrasenplatzes auf die vorhandenen Hallenkapazitäten? Kann durch eine verbesserte Hallenbelegung eine Kapazitätserweiterung bei den Hallen vermieden werden? Diesen und anderen Fragen widmete sich die Sportstättenentwicklungsplanung der Gemeinde Erdmannhausen. Mit den Bestandsaufnahmen, Bedarfsanalysen, Auslastungsberechnungen und der Erstellung von möglichen Szenarien wurde im Herbst 2013 das Stuttgarter Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung beauftragt. Das renommierte Stuttgarter Institut erarbeitete unter Anleitung von Diplom-Sportwissenschaftler Wolfgang Schabert im Rahmen eines kooperativen Planungsverfahrens Empfehlungen für die zukunfts- und bedarfsorientierte Weiterentwicklung der Sportstätten in der Gemeinde Erdmannhausen. Dabei wurden mittels alternativer Auslastungsberechnungen, die auf den konkreten derzeitigen und zukünftigen Bedarfen der Sportvereine beruhen, die Entlastungsmöglichkeiten für Hallenkapazitäten durch die Schaffung eines Kunststoffrasenplatzes aufgezeigt. Im Rahmen der anschließenden kooperativen Planungsphase wurden unter Beteiligung der Verwaltung, der Politik, der Schulen und der Sportvereine Leitlinien und Maßnahmen für die zukünftige Sportstättenentwicklung formuliert, welche sich sowohl an den heutigen, aber vor allem auch an den zukünftigen Bedarfen orientieren. Neben dem Neubau eines Kunststoffrasenspielfeldes und der Optimierung der Hallenbelegung wurden auch die Forderungen nach Möglichkeiten für nicht vereinsgebundenen Freizeitsport berücksichtigt, welche durch die freizeitsportliche, generationsübergreifende Aufwertung des Sportgeländes „Auf der Schray“ sowie die bewegungsfreundliche Gestaltung des Schulhofes in der Sportstättenentwicklungsplanung berücksichtigt wurden.

Das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps) ist eine Ausgründung aus dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Stuttgart und wurde 2002 gegründet. Der Schwerpunkt der Arbeit ist die sozialwissenschaftliche Begleitung und Beratung von sportpolitischen Veränderungsprozessen, insbesondere in der kommunalen Sportentwicklungsplanung. Durch die enge Einbindung in die sportwissenschaftliche Arbeit (z.B. Bundesinstitut für Sportwissenschaft, Deutsche Vereinigung der Sportwissenschaft) und die Zusammenarbeit mit diversen Kommunal- und Sportverbänden (z.B. Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter, Städtetag Baden-Württemberg) wird eine praxisnahe und problemlösungsorientierte Arbeit gewährleistet, die auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse Bezug nimmt. Das ikps ist im gesamten deutschsprachigen Raum tätig.
Neben der Begleitung von Sportentwicklungsplanungen ist das ikps in den aktuellen sportwissenschaftlichen Diskurs eingebunden, u.a. durch die Erstellung von Studien zur kommunalen Sportförderung, die Evaluation der Kooperativen Planung und durch die Vergabe des BISp-Forschungsprojektes „Grundlagen für die Weiterentwicklung von Sportanlagen“ an das ikps. Die Ergebnisse unserer Forschungsarbeiten veröffentlichen wir in unserer eigenen Buchreihe „Sportentwicklungsplanung und Politikberatung“. Das Projektteam des ikps setzt sich zusammen aus Dr. Stefan Eckl, M.A., Wolfgang Schabert, Dipl.-Sportwiss., Henrik Schrader, M.A. und Dr. Jörg Wetterich.


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Ansprechpartner: Wolfgang Schabert
Anschrift: Fleckenweinberg 13
70192 Stuttgart
Telefon: 0711 5537955
Fax: 0711 5537966
Internet: http://www.kooperative-planung.de
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