CDAK-Protest via CDU-Geschäftsstelle Mainz =.Fotoquelle: CDAK-1.Juni2010
CDU/CSU-Atomkraftgegner protestieren in CDU- Geschäftsstelle gegen noch mehr Atommüll
Laufzeitverlängerung behindert Energiewende
Berlin / Mainz / Wörrstadt (Dienstag, 1. Juni 2010) - Der BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie hat heute im Rahmen der Mitmach-Kampagne .ausgestrahlt in den Räumlichkeiten der CDU in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz mit einer „Müllspende“ gegen noch mehr Atommüll via fehlgeplanter Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke protestiert. Für die Atomkraftgegner in der Union haben solche „krankmachenden Formen der Energieproduktion“ keine Daseinsberechtigung, was sich daran zeige, daß die Atomwirtschaft über 99% ihrer Risiken brutalstmöglich auf die Allgemeinheit abwälze.
Damit sei sie eine Branche, die keine unternehmerischen, sondern bei über 99% bewußt nur volkswirtschaftliche Risiken eingehe.
Der mit dem Anti-Atom-Protest konfrontierte CDU-Geschäftsführer Blum antwortete: „Es gibt energiepolitisch vier Richtungen: links, rechts, vorne und hinten. Wir in Rheinhessen sind vorn.
Das belegen belastbar drei Beispiele. Ganz aktuell wurde 1. die Verbandsgemeinde Alzey-Land von der Agentur für Erneuerbare Energien als Energie-Kommune des Monats Mai 2010 ausgezeichnet. Es war 2. unsere Spitzenkraft, der junge Verbandsgemeindebürgermeister Markus Conrad aus Wörrstadt, der das Weltunternehmen
zur Projektierung von Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen, die juwi Holding AG in seiner Kommune ansiedelte und nicht Jens Beutel, der skandalumwittere SPD-Oberbürgermeister von Mainz.
Es war 3. die CDU, die in Kooperation mit Bürgerinitiativen in Mainz den Neubau eines schmutzigen Kohlekraftwerks erfolgreich bekämpft und vereitelt hat und zwar gegen den erbitterten Widerstand der Kohlekraftwerksfreunde aus Beutel-SPD und Rainer-Brüderle-FDP“. Blum verwies darauf, daß der CDU in Rheinhessen in der Energiepolitik somit klar die Vorreiterrolle zukomme. Die Atomkraftgegner in der Union regen vor diesem Hintergrund deshalb gegenüber der Mitmach-Kampagne .ausgestrahlt an, auch die Brüderle-FDP unter Beobachtung zu nehmen.