Coaching Company Berlin präsentiert Synchronsprecherin Heide Ihlenfeld
Sprecherseminar an der Coaching Company Berlin als Karriere-Sprungbrett
Heide Ihlenfeld (30) ist waschechte Berlinerin und Schauspielerin. Sie hat sich an der Coaching Company Berlin (CCB) zur Sprecherin weitergebildet. Am 3.8.2012 wurde ihr Monolog "Accessoires", ein Stück der Autorin Ingrid Lausund, im RBB ausgestrahlt.CCB: Du bist ausgebildete Musical-Darstellerin und hast unter anderem am Hebbel-Theater gespielt. Wann entstand bei dir der Wunsch, Sprecherin zu werden?
Ihlenfeld: Meine Leidenschaft fürs Sprechen entwickelte sich allmählich, anfangs sprach ich Werbespots. Seit diesem Jahr arbeite ich auch als Sprecherin für Synchron-, Hörbuch- und Hörspielproduktionen.
CCB: Wie bist du zur Coaching Company
Ihlenfeld: Ich wollte mich unbedingt professionell fortbilden. An der Coaching Company Berlin habe ich zu Beginn des Jahres das passende Bildungsangebot gefunden: das große Sprecherseminar.
CCB: Woraus bestand der Unterricht und wie bewertest du den Erfolg?
Ihlenfeld: Ich habe alle drei Module mit Begeisterung absolviert: Körpertraining, Mikrofonsprechen und Synchronsprechen. Die Dozenten haben sehr intensiv mit mir gearbeitet und mir konstruktives Feedback gegeben. Die Coaching Company Berlin hat mir ermöglicht, mit dem Hörspielregisseur Christoph Dietrich im Tonstudio eine professionelle CD aufzunehmen.
CCB: Nach Abschluss des Seminars hast du dich damit beworben und Engagements erhalten?
Ihlenfeld: Tatsächlich hat mir diese Fortbildung den Weg geebnet. Seitdem habe ich bei mehreren Synchronproduktionen mitgewirkt. Dazu gehören „Grey's Anatomy”, „Parenthood”, “The good Wife”, das „Hawaii 5-0“-Remake sowie „NCIS: L.A.“ In dem Thriller „The Pact” spreche ich die Schwester der Hauptdarstellerin. Ich bin überglücklich, dass ich am 3.8.2012 mit dem Monolog "Accessoires" beim RBB Kulturradio zu hören war.
CCB: Was ist wichtig außer einer guten Stimme und Talent?
Ihlenfeld: Schnelligkeit und hohe Konzentration. Man muss sich die Fachsprache aneignen, sich mit der Technik und den Abläufen im Studio vertraut machen.
CCB: Hat Sprechen viel mit Schauspiel zu tun?
Ihlenfeld: Sehr viel. Die Figur im Monolog von Ingrid Lausund ist eine Rolle, in die ich hineinschlüpfe. In meiner Vorstellung bin ich die Person. Durch dieses Hineinversetzen kommt der Text beim Hörer an.
CCB: Du hast dir dieses Stück selbst ausgesucht. Warum gerade dieses?
Ihlenfeld: Beim ersten Lesen empfand ich sofort Interesse und Sympathie. Ideale Voraussetzungen, um einen Text gut umzusetzen.
CCB: Kannst du etwas über den Inhalt des Hörstücks erzählen?
Ihlenfeld: Das Stück gehört zu einer Serie von Monologen. Menschen versuchen, sich in ihrem Leben einzurichten. Dies hat humorvolle, aber auch tragische Momente. Meine Figur bewegt sich durch ihre Luxuswohnung und drückt alles in Kaufpreisen und Währungen aus.
CCB: Wie hältst du deine Stimme fit?
Ihlenfeld: Ich arbeite täglich an meiner Artikulation. Für das Synchronsprechen übe ich nach der Prima Vista-Methode: Man schaut nur einmal auf einen Text und gibt diesen dann aus dem Kopf wieder. Dazu nehme ich am liebsten Micky Maus-Comics, da mein zweieinhalbjähriger Sohn sich gern die Bilder anguckt.
CCB: Was macht gutes Sprechen aus?
Ihlenfeld: Das Gefühl dafür, wie alles sitzen muss. Intensität, Lautstärke und Geschwindigkeit müssen perfekt harmonieren. Dies gelingt durch Routine. Ich arbeite ständig an mir.
CCB: Hast Du Tipps, wie man sich unmittelbar vor einem Sprecherjob verhalten sollte?
Ihlenfeld: Stimmübungen machen auf dem Weg ins Studio, immer eine riesige Flasche mit stillem Wasser dabei haben, nie mit leerem Magen zu einem Job gehen. Vorher niemals Kaffee trinken oder Schokolade essen, das ist ungünstig für die Mundschleimhaut.
CCB: Wie kriegst du Beruf und Familie unter einen Hut?
Ihlenfeld: Durch eine sehr ausgefeilte Koordination. Mein Lebenspartner, als Kameramann Freiberufler wie ich, unterstützt meine Karriere – und unser kleiner Sohn spielt privat die Hauptrolle.
CCB: Welche Pläne hast du für die Zukunft?
Ihlenfeld: Sprechen, sprechen, sprechen. Ich habe schon Anschlussaufträge.
CCB: Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen dir weiterhin so
Das Interview führte die Journalistin Christina Hausberg für Coaching Company Berlin, Juli 2012
Die Coaching Company Berlin unter der Leitung von Norbert Ghafouri bietet seit 1995 ein umfassendes Seminar- und Trainingsprogramm für Schauspieler, Filmschaffende und Sprecher an. Die Kurse werden kontinuierlich weiter entwickelt und entsprechen den aktuellen Erfordernissen der Kreativ- und Medienbranche. Professionelle Branchenvertreter wie Filmproduktionen, Sendeanstalten, Regisseure, Schauspieler, Kameraleute und Agenten unterstützen die Kurse.
Ziel der Coaching Company Berlin ist die Vermittlung der Fähigkeiten und Kenntnissen für eine professionelle Arbeit vor und hinter der Kamera, auf der Bühne und in der Öffentlichkeit. Die Teilnehmer können dadurch ihre Chancen auf eine regelmäßige Beschäftigung bei Film- und Fernsehproduktionen nachhaltig verbessern.
Kontakt
| Ansprechpartner: | Norbert Ghafouri | |
| Anschrift: | Coaching Company Berlin Helmholtzstraße 2-9, Aufgang D 10587 Berlin |
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| Telefon: | 030/324 21 22 | |
| Fax: | 030/327 65 690 | |
| Internet: | http://www.coachingcompany.de | |
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