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15.02.2016 14:48 Uhr in Kultur und Gesellschaft
Unternehmensmeldung

Das umstrittene Todesurteil unter Mitwirkung von Dr. Hans Karl Filbinger gegen Walter Gröger und seine Folgen für eine deutsch-schlesische Familie

Das umstrittene Todesurteil unter Mitwirkung von Dr. Hans Karl Filbinger gegen Walter Gröger und seine Folgen für eine deutsch-schlesische Familie „Wenn das der Führer sähe …“ von Jacqueline Roussety

Der Roman „Wenn das der Führer sähe …“ der Berliner Journalistin Jacqueline Roussety beruht auf einer wahren Begebenheit. Sie beleuchtet darin zum einen den medial bekannten Fall Filbinger-Gröger: Dr. Hans Karl Filbinger ordnete im März 1945 als Marinerichter die Vollstreckung der Todesstrafe gegen den angeblich Fahnenflüchtigen Walter Gröger an. Filbinger wurde nach dem Krieg zum Ministerpräsident von Baden-Württemberg ernannt. Zum anderen schreibt die Autorin über die schicksalhafte Vergangenheit der schlesischen Familie Gröger während NS-Zeit. Das Buch wird im Februar 2016 als Hardcover im acabus Verlag veröffentlicht.

Hamburg 15.02.2016 Bis in die 2000er Jahre sorgte der Fall Filbinger-Gröger für Schlagzeilen. Während der NS-Zeit war Dr. Hans Karl Filbinger, der spätere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, mit verantwortlich für die Erschießung von Walter Gröger. Noch Jahre später rechtfertigte Filbinger das Urteil mit den Worten: „Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein!“ Am 7. August 1978 führte der Fall schließlich zum Rücktritt Filbingers. Johanna Gröger, die Schwester des Soldaten, war Zeit ihres Lebens darum bemüht, dass das Schicksal ihres Bruders Gehör findet: „Was damals Unrecht war, darf heute, morgen, in Zukunft niemals wieder Recht werden.“
In ihrem neuen Roman „Wenn das der Führer sähe ...“ greift die Autorin die Geschichte von Walter Gröger auf, behandelt jedoch weit mehr als nur den Fall Filbinger-Gröger. Nach unzähligen Gesprächen mit Johanna Gröger hat sie sich dazu entschlossen, das Leben der Familie von 1932 bis 1945 nachzuerzählen. Sie schildert das Leben im oberschlesischen Mohrau der 30er Jahre: Von der Machtergreifung der Nazis über die Hitler-Jugend in Schlesien, die Exekution Walter Grögers, bis hin zur Vertreibung der Familie Gröger. Roussety verdeutlicht, welche Auswirkungen die NS-Ideologien auf die Familienstrukturen hatten und noch immer haben. Am Ende des Romans werden einige der damals erschienen Zeitungsberichte zur Filbinger-Affäre dokumentarisch aufgearbeitet.

Roussety studierte Deutsche Literatur, Geschichte und Filmwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben ihrer Arbeit als freie Redakteurin und Journalistin verfasst sie Kolumnen für die Epoch Times. Hierbei legt sie ihren Schwerpunkt auf Nachhaltigkeits- und Menschenrechtsthemen, wozu sie auch verschiedene Podiumsdiskussionen leitet. Über den Fall von Walter Gröger schrieb sie bereits einen wissenschaftlichen Aufsatz in dem Werk „Mit reinem Gewissen. Wehrmachtrichter in der Bundesrepublik und ihre Opfer“ (Hg.: Joachim Perels/Wolfram Wette, Berlin: Aufbau-Verlag 2011). Mit der Geschichte in Form eines dokumentarischen Romans möchte sie nun ein größeres Publikum außerhalb des wissenschaftlichen Milieus erreichen.


Verlag
Der acabus Verlag ist ein Verlag für ‚junge‘, talentierte Autorinnen und Autoren, der offen ist für belletristische Neuentdeckungen und Sachthemen.
Das vielfältige Programm umfasst die Bereiche Belletristik, Biografie und Zeitgeschehen.

Über das Buch
Jacqueline Roussety
Wenn das der Führer sähe ... Von der Hitler-Jugend in Filbingers Fänge. Ein deutsch-schlesisches Kriegsdrama
Buch-ISBN: 978-3-86282-406-9
BuchVP: 27,90 EUR
768 Seiten, Hardcover
Erscheinungstermin: Februar 2016

Kontakt
Ansprechpartner: Stephanie Ziegler (PR/Marketing)
Anschrift: acabus Verlag
Hermannstal 119 k
22119 Hamburg
Telefon: +49(0)40-655 99 20
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