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17.03.2009 21:04 Uhr in Wirtschaft und Finanzen
Unternehmensmeldung

Debi Select: Factoring gewinnt an Fahrt - weniger Marge für Anbieter

Debi Select: Factoring gewinnt an Fahrt - weniger Marge für Anbieter Abbildung

Nachfrage nach Factoring steigt besonders bei mittelständischen Unternehmen

Die derzeitige Finanzmarktkrise hat unterschiedliche Auswirkungen auf den Factoringbereich. Hierauf macht die Landshuter Debi Select Unternehmensgruppe aufmerksam. Danach hätten die Firmen zwar zunehmend Bedarf an dieser Form der alternativen Unternehmensfinanzierung, da Bankenkredite immer teurer würden und vor allem schwer zu erhalten. „Auf der anderen Seite müssen sich die Factoring-Gesellschaften aber auch selbst beispielsweise über Banken refinanzieren und auch dies wird immer schwieriger und reduziert die Marge“, meint Norbert Wagner als Finanzexperte der Debi Select. Unter Factoring versteht man dabei die Abtretung von laufenden Forderungen an eine Factoring-Gesellschaft. Als
Gegenleistung erhält der Kunde das Geld aus den Forderungen sofort, was ihm eine schnelle Liquidität verschafft. Hierfür muss er einen Abschlag in Kauf nehmen. Dieser liegt beispielweise im Industriegeschäft bei derzeit 0,2 Prozent des Umsatzes und gleicht damit in vielen Fällen nicht einmal die Ausfallrisiken aus.

Aus diesem Grund geht das Landshuter Unternehmen Debi Select seit einigen Jahren andere Wege: Debi Select bietet privaten Investoren so genannte geschlossene Fonds an, die Anleger der Debi Select Fonds beteiligen sich somit über Kapitalanlagen an Firmen, die Spezialfactoring betreiben. Investiert wird zudem nur in Geschäftsbereiche, in denen faktisch kein Ausfallrisiko besteht. Der große Vorteil, die bankenunabhängige Refinanzierung steht somit in keiner Korrelation beispielsweise zu den Entwicklungen am Aktienmarkt. Die Ausrichtung an einem Factoringgeschäft das weitestgehend vor Ausfall geschützt ist, erhöht gleichzeitig die Sicherheit und Rentabilität der Anlage.

„Dabei ist es verwunderlich, dass viele Anbieter die Konkurrenz fürchten und sich in vielen Fällen einen ruinösen Wettbewerb liefern“, erklärt Norbert Wagner von der Debi Select. So sei Factoring in Deutschland beispielsweise im Vergleich zu angelsächsischen Ländern bislang nur relativ wenig bekannt und die Anbieter täten dem Grunde nach gut daran, das Thema an sich im Markt bekannter zu machen, statt sich entsprechenden Wettbewerb zu bieten. Bislang gibt es rund 100 Factoring-Gesellschaften, die hierzulande tätig sind. Regelmäßig kommen neue dazu.

Dabei sind es zunehmend die kleineren und mittleren Unternehmen, die Factoring für sich nutzen. „Viele Unternehmen, gerade die mit schwächerer Bonität, treten ihre Forderungen ab, da sie das Kapital schnell für den laufenden Geschäftsprozess brauchen“, erklärt der Finanzexperte der Debi Select. Dennoch bewegen sich die Factoring-Experten der Debi Select Unternehmensgruppe ganz bewusst nicht in diesem Segment, halten das mögliche Risiko für zu groß. So investieren die
Debi Select Fonds ausschließlich im Bereich des Spezialfactoring, im konkreten Fall in die Rückkaufwerte von Lebensversicherungen, bzw. in Wertpapierkredite mit sehr hoher Bonität. Hinter diesem Geschäft stehen dann auch nur große und bekannte Banken bzw. Versicherungsgesellschaften. Dass die grundsätzliche Strategie der Debi Select Fonds aufgeht, zeigt dabei das erzielte Ergebnis in Form der Leistungsbilanz. Bislang konnten alle Fonds ein besseres Ergebnis erzielen, als dies im Verkaufprospekt dargestellt ist. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Zusammenfassung: Das Factoringgeschäft nimmt zunehmend an Fahrt auf. Dennoch meinen einige Anbieter ruinösen Wettbewerb betreiben zu müssen. Dies schadet allen. Die Debi Select Unternehmensgruppe tritt dafür ein, die Vorteile von Factoring noch deutlicher zu kommunizieren. Der Markt sei schließlich groß genug und noch längst nicht ausgeschöpft.


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