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21.02.2018 09:42 Uhr in Energie und Umwelt
Unternehmensmeldung

Die Wärmewende in der Netzplanung - für die Entscheidungsträger zum Greifen nah

Die Wärmewende in der Netzplanung - für die Entscheidungsträger zum Greifen nah Bildunterschrift: Die Internetplattform simuliert „global warming“-Szenarien in Echtzeit (Bildquelle: ©ForCity 2018)

Wann und wie wird unseren Städten die so dringend notwendige Wärmewende gelingen? Das Start-up ForCity hat hierzu auf der letzten E-World Messe in Essen sein smartes Planungstool vorgestellt.

Die Internetplattform führt Netzplanung mit einer Simulation städtebaulicher Entwicklung zusammen und stellt Entscheidungsträgern so einzigartige Einsichten zur Verfügung. Das Tool ‚ForCity District Heating & Cooling‘ erleichtert somit gleichzeitig den Ausbau und die Verdichtung des Wärmenetzes.

Strom wird oft als Haupttreiber unseres Energieverbrauchs betrachtet, aber alleine Heizung und Kühlung (Eurostat, European Commission) machen die Hälfte des Endenergiebedarfs (www.heatroadmap.eu) in der EU aus. In Deutschland sind es genau 54 Prozent (KfW research). Für Städte bedeutet die Energiewende also eigentlich eine Wärmewende.

Die Wärmewende sicher und langfristig in Gang bringen
Die Überzeugung, dass Netze das Potenzial von erneuerbaren Energieträgern freisetzen können, führt Immer mehr europäische Städte (Ecofys) dazu in ihre Wärmenetze zu investieren. Die Unterstützung der EU (European commission) ist für viele Städte und Gemeinden eine zusätzliche Motivation. Bei dieser langfristigen Aufgabe müssen sie jedoch vorsichtig vorgehen: „Erhebliche Investitionen, Unsicherheiten hinsichtlich des zukünftigen Bedarfs, sowie das sich permanent verändernde Stadtgefüge sind kritische Variablen für Netzbetreiber, die langfristige Planungssicherheit und klare ROI-Garantien benötigen. Der Versuch, die Interessen aller Beteiligten (Gemeinde, Netzbetreiber und private Bauträger) in Einklang zu bringen, führt oft zu zeitraubenden Entscheidungsprozessen“, so François Grosse, CEO und Mitgründer von ForCity.

Städtedaten und flexible Simulationen für nachhaltigere Entscheidungen
ForCity District Heating wurde Anfang Februar auf der E-World dem deutschen Markt vorgestellt und bietet Fernwärmenetzbetreibern eine bahnbrechende digitale Plattform, mit der die Netzbetreiber die Veränderungen über einen längeren Zeitraum simulieren und so nachhaltige Entscheidungen planen können.

„Stellen Sie sich einen Sandkasten vor, in dem Sie eine beliebige Anzahl von Varianten durchspielen können: Verhaltensänderungen, Verbreitung von Technologien, aber auch städtebauliche Projekte oder neue Straßenbahnlinien. Und dann stellen Sie sich vor, dass Sie damit ein optimiertes Netzwerklayout automatisch erstellen können, dass nach Ihren Kriterien priorisiert: Wirtschaftlichkeit, Minimierung der Verkehrsbehinderungen, Reduzierung der Energiearmut oder andere Faktoren. So einfach und schnell zugänglich war die Szenario-Simulation für Entscheidungsträger noch nie“, erläutert ForCity CEO François Grosse. Nutzer können die Ergebnisse Jahr für Jahr auf 3D-Karten und Dashboards veranschaulichen und sie anhand von strategischen Kennzahlen, wie finanziellen, sozialen oder ökologischen, vergleichen.

François Grosse berichtet, dass diese Lösung, nicht nur den Entscheidungsprozess effizienter macht, sondern auch nachweislich dazu geführt hat, dass Erstanwender von ForCity dank des Smart Network Generators bis zu zehn Prozent Investitionsausgaben einsparen konnten. Dies war möglich durch den Einsatz des Smart Network Generators, der in der Lage ist, Städtedaten auszuwerten, um so kleinere Wärmeverbraucher zu identifizieren und Cluster zu bilden.

Neugierig geworden? Erfahren Sie mehr über ForCity und seine Lösungen unter www.forcity.com. Weitere Bilder können Sie ebenfalls unter dem folgenden Link herunterladen: Pressebereich.


Über ForCity
Eine FrenchTech-Erfolgsgeschichte: Vier Jahre Wachstum ohne Fremdkapital
2014 gegründet, beschäftigt ForCity bereits über 85 Mitarbeiter in Lyon, Rennes und Paris und hat erst kürzlich seine erste Investitionsrunde mit acht Millionen Euro abgeschlossen. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen wie Veolia, Dalkia (EDF Group) und Keolis ebenso wie Behörden, wie die des Großraums Lyon oder die Wasserbehörde der Île de France (Metropolenregion Paris). Das Planungstool ForCity District Heating & Cooling ist eines der ersten Produkte des Unternehmens.



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