Energiemodule zur Steuerung der Prozesstemperatur
Celsius präsentiert vom 21. bis 24. September auf der ILMAC in Basel maßgeschneiderte Module für eine betriebsfertige Installation im Werk
Die sogenannten Skids sind für alle mit Synthesechemie arbeitenden Industriezweige bestimmt und erfüllen insbesondere den Bedarf der Pharma-, Kosmetik-, Parfüm-, Duft- und Aromabranche sowie der Spezialfarbenhersteller. Zu den notwendigen Parametern zählen ein schneller Temperaturanstieg und verkürzte Kühlphasen, Präzision und Regelung der Reaktionstemperatur, Systemsicherheit und Kontrolle exothermer Reaktionen.
Entsprechend der Größe und Kapazität der Reaktoren können die Energiemodule jeweils an die unterschiedlichen Einsatzfelder angepasst und dementsprechend konstruiert werden. Bei den Modulen handelt es sich um kompakte Bausätze, die komplett verrohrt, bestückt, wärmegedämmt, elektrisch und pneumatisch angeschlossen geliefert werden. Dabei können die bereits mit einem Kessel gelieferten Skids in allen Bereichen der chemischen Prozessindustrie eingesetzt werden, wie beispielsweise in Trockenfilter- und Trocknungsanlagen oder in allen Misch-, Lösungs-, Destillier- und Kristallisiervorgängen. GleichzeitigDer Prozesstemperaturbereich beträgt standardmäßig minus 25 bis plus 160 Grad Celsius. Die Skids können allerdings auch bei Temperaturen bis zu minus 100 Grad bis plus 220 Grad Celsius eingesetzt werden. Das Energiemodul wird an die am Standort vorhandenen Hilfsstoffe angeschlossen, beispielsweise an Dampf, Strom, Wasser oder Glykolwasser. Anschließend braucht der Benutzer nur noch die Soll-Temperatur für die Prozessmasse anzuzeigen oder einen Temperaturbereich auszuwählen. Das Reaktionsmedium wird auf die erforderliche Temperatur gebracht und die Temperatur wird reguliert, indem eine Flüssigkeit im Doppelmantel des Geräts zirkuliert. Die beiden verwendeten Regulationstechnologien sind die Direkteinspritzung eines Betriebsmediums in den Doppelmantel und die Kreislaufmethode, die
Zum Lieferumfang der Energiemodule gehören ein CE-Typenschild und Zertifizierungsunterlagen zur Bescheinigung der Konformität mit den gültigen Normen. Celsius lässt durch den TÜV Modul G die unter Druck stehenden Baugruppen bis zur Kategorie IV gemäß DESP 97/23/EG zertifizieren. Im Hinblick auf eine Zulassung der Anlagen durch die Behördliche Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) fasst das Unternehmen Protokolle zur Installationsqualifizierung (QI) gemäß cGMP (current Good Manufacturing Practices) ab und setzt diese um.
Celsius verfügt über ein Ingenieurbüro für chemische Verfahrenstechnik, Wärmetechnik, Prozesstechnik und Aufstellungsstudie sowie eine eigene Fertigung auf 420 m² für Kessel- und Rohrleitungsbau und Stahl- und Edelstahlmontage. Der Umsatz betrug 2009 rund 500.000 Euro.
Kontakt
| Ansprechpartner: | Nathalie Daube | |
| Anschrift: | FIZIT: Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik Königsallee 53 Düsseldorf |
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| Internet: | http://www.ubifrance.com/de | |
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