09:04:30

Pressemeldung / Pressemitteilung für newsmax Journal markieren
01.10.2012 17:11 Uhr in Bildung und Weiterbildung
Unternehmensmeldung

Erfolgreicher Abschluss der Internationalen Übersetzerkonferenz in Berlin

Erfolgreicher Abschluss der Internationalen Übersetzerkonferenz in Berlin Plakat der Internationalen Fachkonferenz "Übersetzen in die Zukunft"

1.350 Dolmetscher und Übersetzer aus 33 Ländern nutzten die 2. Internationale Fachkonferenz 2012 „Übersetzen in die Zukunft“ des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer in Berlin zu Weiterbildung, Erfahrungsaustausch und intensivem Networking

Am Weltübersetzertag, dem 30. September, ging die Internationale Fachkonferenz 2012 „Übersetzen in die Zukunft“ des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer in Berlin zu Ende. „Die zweite Fachkonferenz mit 1.350 Teilnehmern aus aller Welt war ein voller Erfolg“, zog BDÜ-Präsident André Lindemann positiv Bilanz. „Wenn wir die Inspiration dieser drei Tage mit nach Hause nehmen und tatsächlich auch umsetzen, sind wir alle – ob Teilnehmer oder Verband – einen großen Schritt nach vorne gekommen.“ Im Rahmen der Abschlussveranstaltung verlieh der Verband erstmals den „BDÜ-Hieronymus-Preis“. Dieser ging an die germanBelt Systems GmbH aus Bad Blankenburg in Thüringen. Damit zeichnete der Verband das Unternehmen für vorbildliche Leistungen im Bereich der mehrsprachigen Kommunikation aus.

Für ihre Eröffnungsrede am 28. September erhielt Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, minutenlangen Applaus. Die Dolmetscher und Übersetzer im Saal bedankten sich damit auch für die in der Rede gezeigte Wertschätzung für den Berufsstand. „Ich möchte Ihnen meinen großen Respekt für Ihre anspruchsvolle Tätigkeit zollen“, so Schavan zuvor. Die Ministerin hatte unter anderem die Bedeutung der Rolle von Dolmetschern und Übersetzern in Wirtschaft und Wissenschaft betont. Die Kompetenz zur internationalen Kommunikation sei für Deutschland ein Schlüssel zum Erfolg. „Ein herzliches Dankeschön für Ihre Arbeit und alles, was wir von Ihnen lernen können.“

Rytis Martikonis, Generaldirektor der Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission, sprach in der Hauptrede am 29. September über die veränderten Arbeitsbedingungen von Übersetzern in seiner Behörde. Während die Zahl der zu übersetzenden Informationen zunähme, stünden nur begrenzte Mittel zur Verfügung. CAT-Tools, maschinelle Übersetzung und die Arbeit mit Terminologiedatenbanken spielten deshalb eine immer größere Rolle. Auch der Beruf des Übersetzers selbst verändere sich: Im Mittelpunkt stehe nicht mehr ausschließlich die Übertragung eines Textes von einer Sprache in die andere, vielmehr werde der Übersetzer zum Kommunikationsexperten in einer mehrsprachigen Organisation. In der Generaldirektion Übersetzen arbeiten 2.500 Übersetzer, darunter 130 Übersetzer für die deutsche Sprache.

Wetter gut, Stimmung gut

Gelöste Stimmung und zufriedene Gesichter gab es bei den Teilnehmern der Konferenz, die aus 33 Ländern nach Berlin angereist waren, darunter auch Teilnehmer aus China und Neuseeland. Bei sonnigem Herbstwetter nutzten sie die drei Konferenztage für Weiterbildung, Erfahrungsaustausch und Networking. Die großzügigen Räumlichkeiten des Henry-Ford-Baus der Freien Universität Berlin bildeten dazu einen passenden Rahmen. Die 150 Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops präsentierten einen Querschnitt der Themen, die die Branche bewegen: von aktuellen Trends beim Übersetzen und Dolmetschen über maschinelle Übersetzung bis hin zur Auftragsgewinnung.

„Besonders gefragt waren kleinere Workshops zu Fachthemen wie dem Übersetzen im technischen und juristischen Bereich sowie Veranstaltungen zu unternehmerischen Kompetenzen wie zum Beispiel Selbstmarketing“, so Wolfram Baur, Geschäftsführer der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH und Organisator der Veranstaltung. „Auch die Netzwerktreffen und die Stellenbörse kamen sehr gut an.“ Die Teilnehmer nutzten die Pausen, um sich an den mehr als 20 Messeständen beispielsweise über die neuesten Entwicklungen bei unterstützenden Computerprogrammen für Dolmetscher und Übersetzer zu informieren. Wer die Internationale Fachkonferenz 2012 verpasst hat, kann den umfangreichen Tagungsband „Übersetzen in die Zukunft“ für 25 Euro plus Porto im Internet bestellen unter in neuem Fenster öffnenwww.fachverlag.bdue.de.

Die nächste große Veranstaltung für Dolmetscher und Übersetzer ist 2014 der 20. Weltkongress der FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) in Berlin. Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer wird den Weltkongress für die Dachorganisation der Übersetzerverbände aus über 60 Ländern zusammen mit der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft ausrichten.

Über die Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“:
Die Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ ist eine Veranstaltung des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Mit der Fachkonferenz will der Verband in Europa eine Plattform für den Austausch von Dolmetschern und Übersetzern aus der ganzen Welt bieten. Neben Vorträgen, Seminaren und Workshops gibt es eine Stellenbörse und eine Fachmesse. Die BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen des BDÜ, ist Organisatorin der Veranstaltung. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter in neuem Fenster öffnenwww.uebersetzen-in-die-zukunft.de.

Über den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ):
Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) ist mit über 7.000 Mitgliedern der größte deutsche Berufsverband der Branche. Er repräsentiert 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland und vertritt seit 1955 deren Interessen. Eine BDÜ-Mitgliedschaft steht für Qualität, denn alle Mitglieder mussten vor Aufnahme in den Verband ihre fachliche Qualifikation für den Beruf nachweisen (www.bdue.de).