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14.09.2018 09:34 Uhr in Gesundheit und Medizin
Unternehmensmeldung

ERZÄHL-CAFE´ - KÜDERLE – DIE TAGESGÄSTE LIEBEN ES

Rolf Küderle hat sich was gedacht - beim Namen "Erzähl-Café" – der Tagesbetreuung in Offenburg-Zunsweier, im ehemaligen Kindergarten. Ältere Menschen erinnern sich gern, lieben es, in geselliger Runde über Vergangenes zu erzählen. Und es kommt noch ein wichtiger Umstand hinzu: Die Erinnerung an frühere Zeiten fällt ihnen leichter, ist tiefer eingegraben in ihrem Gedächtnis. Die Teilnehmer, die oft unter Demenz leiden, können dort noch mitreden, sich erinnern und zugleich wird ihre Gehirnleistung gebraucht, sie wird aktiviert.

Nicht nur von der Betreuung und Pflege leben, sondern vor allem mit ihr und für sie
Ich habe im Verlaufe meiner Interviews und Gespräche viele Inhaber von Pflegediensten und Tagespflegen kennengelernt. Manche persönlich, andere wiederum per Telefon. Es gibt schon Möglichkeiten, herauszufinden, wer nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen heraus eine Einrichtung betreibt, sondern wer dort sein Herzblut hineingibt, wer nicht nur von Pflege und Betreuung lebt, sondern vor allem mit ihr und für sie. Und das ist entscheidend. Die Tagesgäste zum Beispiel, die verstehen so manches um sie herum nicht mehr. Umso mehr spüren sie, wer es gut mit ihnen meint, wer nicht nur salbungsvoll redet, sondern tatsächlich an dem Menschen, der ihm gegenübersitzt, interessiert ist. Rolf Küderle, Inhaber des „Erzähl-Cafe´ Küderle“, gehört definitiv zu diesen Menschen.

Es ist viel passiert – in der Pflege und Betreuung und es muss noch mehr passieren
Es hat sich viel getan, seit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz. Im neu gefassten Begriff von der Pflegebedürftigkeit werden nun auch die Menschen berücksichtigt, die kognitiv eingeschränkt sind. Wer in der Familie, bei Freunden oder vielleicht Nachbarn jemanden kennt, der an Demenz erkrankt ist, der weiß, was es heißt, sich liebevoll um diesen Menschen zu kümmern. Wie dankbar sind die meisten von ihnen, wenn man sich Zeit nimmt für sie, mit ihnen über frühere Zeiten spricht, sich alte Fotos anschaut oder vielleicht ein Lied mit ihnen gemeinsam singt. Das klingt banal. Doch es ist wichtig - für die Mobilisierung jener Pflegebedürftigen, die kognitiv eingeschränkt sind, und manchmal dazu noch unter Einsamkeit leiden, darunter, dass sie sich nicht mehr in die Gemeinschaft trauen, die Öffentlichkeit mehr und mehr meiden.
„Wir sehen das seit vielen Jahren in unserer Pflegepraxis und haben uns darauf eingestellt, sowohl in der konzeptionellen Ausrichtung als auch in der praktischen Umsetzung“, so Rolf Küderle.
„Dabei kommt immer stärker zum Tragen, dass die Pflegebedürftigen und deren Angehörige nicht nur die Leistungen aus der Behandlungs- und Grundpflege benötigen, sondern auch im wachsenden Maße die Betreuungs- und Entlastungsleistungen beanspruchen“, sagt er weiter. Zudem: Ein großes Problem ist eben die Einsamkeit, unter der viele Menschen leiden. Zum einen, weil sie tatsächlich allein leben oder aber die Angehörigen tagsüber keine Zeit für sie haben.

Von der Memory-Gruppe zur ganzheitlichen Tagesbetreuung
Rolf Küderle hat schon vor gut anderthalb Jahrzehnten damit begonnen, die "Memory-Gruppen" zu gründen. Daraus hat sich das "Erzähl-Café Küderle“ entwickelt - eine Tagesbetreuung, die täglich ihre Gäste begrüsst. Außerdem: „Die Tagespflege ist immer an Sonn-und Feiertagen geöffnet“, ergänzt Rolf Küderle im Gespräch. Heute sind die „Memory-Gruppen“ fester Bestandteil des Gesamtkonzeptes in der Tagesbetreuung durch das Team um Rolf Küderle. 30 Plätze insgesamt stehen nunmehr in der Einrichtung zur Verfügung. Die Gäste werden morgens auf Wunsch von einem Fahrdienst abgeholt und abends zurückgebracht. In großzügig gestalteten und geschmackvoll eingerichteten Zimmern fühlen sich die Gäste wohl. Die Zimmer tragen besondere Namen, wie zum Beispiel das Antikzimmer, das Sonnenzimmer oder das Birkenwaldzimmer. Es gibt zwei Ruheräume – einen kleinen und einen großen. Zur Tagespflege gehören zudem ein Schmutzraum, Toiletten, Sanitärzelle – Behindertendusche und WC, eine Küche und ein ca. 140 qm großer Flur. Der Pflegedienst Küderle hat seine Räume oberhalb der Tagespflege. Das Essen kommt frisch zubereitet vom „Leyenscher Hof“ in Zunsweier. Eine Betreuungskraft kümmert sich um 4 bis 5 Gäste. Biographiearbeit, Gymnastik, geistige Aktivierungsübungen – das alles wird von erfahrenen und auf diesem Gebiet gut ausgebildeten Betreuungskräften zum Wohle der Tagesgäste eingesetzt.

Kontinuität und Ausdauer, gepaart mit solider Qualität, zahlen sich aus – für alle Beteiligten
Die Tagesbetreuung „Erzähl-Cafe` Küderle“ ist nicht mehr wegzudenken aus Offenburg-Zunsweier. Die Tagesgäste werden aktiviert, geistig gefordert, fühlen sich wohl in einer Atmosphäre, in der es um sie geht, sie aus vergangenen Zeiten erzählen können, gemeinsam ihre Erinnerungen anhand von Fotoalben austauschen oder ganz einfach zuhören, was andere Gäste berichten. Und die Angehörigen wissen, dass ihre Lieben gut versorgt und betreut werden.
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„Wenn wir es schaffen, für ein paar Augenblicke am Tag den Gästen ein Gefühl der Geborgenheit und der Gemütlichkeit zu bieten und sie dann dankbar schauen, die Hand einer Betreuungskraft mal drücken – ja dann haben wir schon viel erreicht“, sagt Rolf Küderle abschließend.







Kontakt:
Küderle Mobiler Pflegedienst
Tagesbetreuung „Erzähl-Cafe´- Küderle
Inhaber: Rolf Küderle
Lehbergstraße 1
77 656 Offenburg – Zunsweier
(ehemaliger Kindergarten)
Telefon: 0781 – 734 64
Telefax: 0781 – 756 88
Mobil: 0171- 330 32 24
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