Familienunternehmer zu Banken-Hilfe für Spanien: Zuerst müssen Anteilseigner und Gläubiger in die Pflicht!
Lutz Goebel: Bei Spanien-Hilfe klaffen wieder Risiko und Haftung auseinander – Nicht jede kleine spanische Sparkasse ist systemrelevant
Berlin, 19. Juli 2012. DIE FAMILIENUNTERNEHMER kritisieren die Banken-Hilfe für Spanien. „Müssen die Steuerzahler der solventen Euro-Länder immer und immer wieder die Risiken der Anteilseigner und Gläubiger in der Finanzbranche übernehmen?
Es ist ein massiver Konstruktionsfehler sowohl der EFSF als auch des drohenden ESM, dass Gläubiger und Anteilseigner verschont werden. Hier hat sich die europäische Politik durch die Horrorszenarien der Finanzbranche erpressen lassen. In Spanien ist laut Financial Stability Board nur die Santander-Bank systemrelevant. Jetzt soll jede kleine spanische Sparkasse aus dem Rettungsschirm gerettet werden. Das ist nicht nachvollziehbar. Zuerst müssen Anteilseigner und Gläubiger in die Pflicht!“, forderte Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.Weitere Positionen der Familienunternehmer zur Eurokrise unter:
http://www.familienunternehmer.euDIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer – ASU) folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Familienunternehmen in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.
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