Goliath gegen David - Einflussreiche Kinderschänderin bedroht Opfer in Wuppertal
„Rote Henne von Wuppertal“ droht ihrem Opfer Klage an - Opfer D. wehrt sich: Öffentlicher Aufruf zur Gesetzesinitiative zum Verjährungsschutz der Rechte mißbrauchter Kinder
„Was ich derzeit erleben muß, soll sich niemals wiederholen!“: Opfer D. (38) hat genug. Der Enkel eines angesehenen Wuppertaler Geschäftsmannes wurde im Kindesalter von sechs Jahren von einer erwachsenen Vertrauensperson sexuell mißbraucht und um seine Kindheit und Jugend betrogen. Schon lange fordert der Künstler und Maler Gerechtigkeit. Seine wiederholten Versuche, die einstige Täterin zu einer gemeinsamen Aufarbeitung der Ereignisse zu bewegen, blieben erfolglos. Geschützt durch die Tatverjährung hat die Täterin ihrem Opfer sogar zwischenzeitlich als Gegenreaktion eine Klage angedroht.
Opfer D. fordert eine Streichung der Verjährbarkeit von Mißbrauchsdelikten an Kindern. Im Gegensatz zur Schweiz hat der Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages vor wenigen Monaten eine diesbezügliche Petition abgelehnt. Nun ruft Didillon die Öffentlichkeit zur Unterstützung seiner Forderung und die Politiker zu einem zeitgemäßen Umdenken auf: „Wenden Sie sich an Vertreter aus Politik und Öffentlichkeit, denen Sie vertrauen, und unterstützen Sie dort meine Forderung. Gemeinsam können wir
Er ruft alle Menschen dazu auf, sich von jeglicher Gewalt gegen Kinder zu distanzieren, insbesondere die Menschen in Wuppertal - in der Stadt, in welcher er einst zum Opfer wurde - und seine Forderung zu unterstützen. Seine eigenen Erlebnisse geben dem Künstler Mut und Entschlossenheit, für sein Ziel zu kämpfen. Der Enkel eines angesehenen Wuppertaler Geschäftsmannes war einst als kleiner Junge von einer erwachsenen Person mißbraucht worden, die sich das Vertrauen und den Gehorsam seiner Familie erschlichen hatte. D.: „Die Täterin verfügt über ein sehr einschüchterndes Wesen. Vor ihrer resoluten Erscheinung und ihrem stechenden Blick hat sogar mein „Vater“ Angst. Vor uns Kindern damals bezeichnete er sie ihrer markanten Frisur wegen gern als „Rote Henne von Wuppertal“, aber in ihrer Nähe parierte er. Als ich mich in meiner Jugend Jahre nach dem Missbrauch meinem „Vater“ anvertrauen wollte, schlug er mir mit der Faust ins Gesicht und verbot mir energisch, jemals darüber zu sprechen. Damals war die Tat noch nicht verjährt, doch mein „Vater“ war feige und ließ mich mit meiner Not allein. Wie feige er außerdem noch war, sollte sich erst noch zeigen: Während meine Mutter jahrelang seine greise Mutter pflegte und schließlich an Krebs erkrankte, betrog er sie um ihre Altersversorgung und ließ sie im Stich. Schließlich verkroch er sich bei einer anderen Frau auf einer der Nordseeinseln. Ich habe keinen Kontakt mehr mit ihm. . .“
All die turbulenten Erlebnisse haben Opfer D. krank gemacht. Soziale Ängste und Hemmungen erschweren seinen gesellschaftlichen Umgang massiv: „Ich bin quasi berufsunfähig, weil ich kein soziales Vertrauen zu meiner Umgebung aufbauen kann und vor allzu großer Nähe zu anderen Menschen eine regelrechte Panik habe. Meine Zukunft ist ungesichert und ungewiß, während meine einstige Peinigerin seit eh und je als Mitglied der „feineren Gesellschaft von Wuppertal“ heute wie früher an den Barmer Anlagen wohnt und das Leben dort unbeschwert und in vollen Zügen genießt. Ich finde das einfach nicht gerecht.
Die Täterin hatte mir über Umwege sogar ein Schweigegeld angeboten. Ich denke aber, manche Schuld läßt sich mit Geld nicht begleichen.
Wenn meine Peinigerin sich mir persönlich stellen würde, mir die Gelegenheit geben würde, ihr in die Augen zu schauen und sie nach dem WARUM zu fragen, vielleicht könnte ich dann einen Neubeginn schaffen. Aber durch die Verjährung der Tat fühlt sie sich ja sogar noch von ihrer Tatverantwortung befreit! Sie ließ mir ausrichten, sie verstehe gar nicht, was ich eigentlich noch von ihr wolle. Die Tat sei verjährt und damit quasi null und nichtig!“
Voller Entschlossenheit stellt D. fest: „Ich kann die „Rote Henne“ nicht dazu zwingen, sich ihrer Tat zu stellen. Aber ich werde dafür kämpfen, dass die mißbrauchten Kinder von heute nicht morgen das gleiche erleben müssen wie ich. Sie sollen es einmal besser haben als ich. Sie sollen ernst genommen werden! Dafür setze ich mich ein und werde dafür kämpfen, bis Missbrauchsdelikte an Kindern auch in Deutschland nicht mehr verjähren, so wie es die Genferin Christine Bussat, Gründerin und Präsidentin von MARCHE BLANCHE, fast zehn Jahre lang unermüdlich in der Schweiz getan hat – und quasi im Alleingang schließlich im Dezember 2008 ihr Ziel erreichte. . .
Auch wenn der Deutsche Bundestag nahezu zeitgleich eine ähnliche Petition zurückwies, beweist der Erfolg von Frau Bussat doch, dass sich die Zeiten glücklicherweise geändert haben. Die Rechte von Kindern stehen heute mehr im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung denn je. Die Gesetzesnovelle in der Schweiz macht deutlich, daß ein Umdenken sowohl möglich als auch nötig ist
Opfer D. ruft daher jeden dazu auf, sich mit ihm zu solidarisieren und ihn bei seiner Aktion zu unterstützen. Er ist sich sehr sicher, daß sein Kampf nicht vergeblich sein wird. „Es gibt viele Menschen, die mein Schicksal teilen. Zusammen können wir stark sein. Und zusammen werden wir auch Erfolg haben!“, ist sich der Künstler sicher: „Erteilen Sie der „Roten Henne von Wuppertal“ eine klare Absage und helfen Sie mir dabei, meine Forderung überall bekannt zu machen! Nur durch den Druck der Öffentlichkeit kann und wird sich etwas ändern!
Was ich seinerzeit erlebt habe und derzeit erleben muß, kann und darf sich nie mehr wiederholen...“
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