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27.02.2018 09:16 Uhr in Gesundheit und Medizin
Vereinsmeldung

Händewaschen hält Grippeviren fern

Händewaschen hält Grippeviren fern Abbildung

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. gibt Tipps zum Schutz vor Ansteckung

Berlin, 27. Februar 2018. Hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen – die Grippewelle hat Deutschland derzeit fest im Griff. Häufiges und gründliches Händewaschen ist eine wichtige Maßnahme, um das Ansteckungsrisiko zu senken. Für wen eine Impfung besonders geeignet ist und was man sonst noch zur Vorbeugung tun kann, sagt die VERBRAUCHER INITIATIVE.

Die Hände sind einer der Hauptwege bei der Übertragung von Grippe- und Erkältungsviren. Die Krankheitserreger sammeln sich auf Türklinken, Haltegriffen, Treppengeländern, Lichtschaltern, Computertastaturen und anderen Gegenständen. Sie können dort mehrere Stunden überleben. Wer von unterwegs zu Hause oder im Büro ankommt, geht sich am besten gleich die Hände waschen. „Seifen Sie die Hände gründlich innen und außen bis zu den Handgelenken ein und vergessen Sie die Zwischenräume zwischen den Fingern nicht. Spülen Sie die Seife anschließend sorgfältig ab“, rät Alexandra Borchard-Becker, Fachreferentin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE. Das Händewaschen ist mehrmals täglich anzuraten, vor allem wenn in der direkten Umgebung Personen an Grippe leiden oder erkältet sind. Abstand zu erkrankten Mitmenschen zu halten, nicht dasselbe Geschirr zu benutzen, Händeschütteln sowie anderen Körperkontakt zu vermeiden und sich nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen sind die weiteren Schutzmaßnahmen.

Die Grippeimpfung wird vom Robert-Koch-Institut vor allem für einige Bevölkerungsgruppen als Schutz vor schwerwiegenden Verläufen oder wegen einer erhöhten Ansteckungsgefahr empfohlen. Das sind Personen, die älter als 60 Jahre sind, Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen, Menschen, die berufsbedingt vermehrt mit Grippeviren Kontakt haben, Personen mit chronischen Erkrankungen sowie Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel. Am wirksamsten ist die Impfung zu Beginn der Grippesaison, also im Herbst. Denn es dauert etwa 14 Tage, bis sich der volle Impfschutz ausgebildet hat. „Aber auch jetzt kann sie noch sinnvoll sein. Lassen Sie sich dazu am besten ärztlich beraten“, so die Fachreferentin. Davon abgesehen gilt es, sich warm zu halten, täglich frische Luft zu tanken und einen gesunden Lebenswandel zu pflegen, um die Abwehrkräfte zu stärken und das Erkrankungsrisiko zu senken.

Wie man die Symptome lindert, wenn einen die Grippe oder eine Erkältung doch erwischt hat, hat die VERBRAUCHER INITIATIVE in dem Themenheft „Erkältung & Selbstmedikation“ zusammengestellt. Das 16-seitige Heft kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.


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