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10.03.2014 19:57 Uhr in Auto und Motorrad
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HSP – hochsensibel: die Reizüberflutung für das Gehirn

HSP – hochsensibel: die Reizüberflutung für das Gehirn www.multiple-arts.com

HSP - hochsensibel - keine Einbildung!

Es ist kein Märchen, dass manche Menschen sensibler sind als andere. Aber dann gibt es nochmal eine kleine Gruppe Menschen, die sind deutlich sensibler, als der normal Sensible. Dann, wenn viele Faktoren zusammen kommen, spricht man von HSP, Hochsensiblen.

Fuehr: Es ist kein Märchen, dass manche Menschen sensibler sind als andere. Aber dann gibt es nochmal eine kleine Gruppe Menschen, die sind deutlich sensibler, als der normal Sensible. Dann, wenn viele Faktoren zusammen kommen, spricht man von HSP, Hochsensiblen.
*Hochsensibilität (deutsche Terminologie uneinheitlich; auch: Hochsensitivität, Hypersensibilität oder Überempfindlichkeit) ist ein Phänomen, bei dem Betroffene stärker als der Populationsdurchschnitt auf Reize reagieren, diese viel eingehender wahrnehmen und verarbeiten. Bis heute existiert jedoch keine eindeutige und anerkannte neurowissenschaftliche Definition des Phänomens, was Hirnforscher auf die noch in den Kinderschuhen steckende High-Sensitivity-Forschung (HS-Forschung) zurückführen.* (Wikipedia)
Wenn also bestimmte Gehirnteile und Neuronenverbünde weniger stark ausgebildet sind, kann es sein, dass die Erregung der Großhirnrinde bei HSP deutlich höher ist, als bei anderen Personen.
Das ist von daher eine wichtige Erkenntnis, da scheinbar eine tatsächliche körperliche „Andersartigkeit“ vorliegt – ohne sie zu bewerten. Einfach nur anders als die „Norm“! Bei HSP funktionieren bestimmte Bereiche so, dass sie mehr Reize als „wichtig“ eingestuften und diese damit das Bewusstsein erreichen, als bei Nicht-Hochsensiblen. Das erklärt die aufkommende Reizüberflutung im Gehirn, die ja erst einmal verarbeitet werden muss. Denn die hohe Informationsdichte, die das Gehirn zu bewältigen hat, kann unter Umständen zur Überlastung der geistigen und psychischen Kapazitäten führen.
Der Effekt ist, dass die Sinnesorgane zwar nicht mehr Informationen als durchschnittlich aufnehmen, dafür aber weniger Sinneseindrücke aus der Wahrnehmung herausgefiltert werden.
Fakt ist, dass Reize von HSP tiefer, intensiver und detaillierter wahrgenommen und gespeichert werden. Oft wird diese Eigenschaft mit bloßer Nervosität und Empfindlichkeit verwechselt. Dies ist jedoch ein Trugschluss, denn die von außen wahrgenommene „Überempfindlichkeit“ ist meist eine persönliche unverhältnismäßig starke Reaktion auf Reize. Sie geht nicht unbedingt mit erhöhter Bandbreite der Wahrnehmung einher, was bei einer HSP fast immer der Fall ist.
Laut Wikipedia sind folgende Merkmale für HSP beachtenswert:
intensives Empfinden und Erleben
ausgeprägte subtile Wahrnehmung (vielschichtige Fantasie und Gedankengänge)
erhöhte Schmerzempfindlichkeit
detailreiche Wahrnehmung
hohe Begeisterungsfähigkeit, sehr vielseitige Interessen
sehr ausgeprägtes Langzeitgedächtnis
psychosoziale Feinwahrnehmung (Befindlichkeiten, Stimmungen und Emotionen anderer Menschen werden leichter und detaillierter erkannt)
stärker beeinflussbar durch Stimmungen anderer Menschen
ausgeprägtes intuitives Denken
langer emotionaler „Nachklang“ des Erlebten
Denken in größeren Zusammenhängen
ausgeprägter Altruismus, Gerechtigkeitssinn
Harmoniebedürfnis, Gewissenhaftigkeit
Intensives Erleben von Kunst und Musik
Perfektionismus
meist vielschichtige komplexe und stabile Persönlichkeit
Auf Grund der verstärkten Reizaufnahme und ihrer tieferen Verarbeitung ergeben sich teilweise auch „typische“ Charaktereigenschaften, die Introversion, unreflektiertes Schließen von sich auf andere, intensives Erleben der zwischenmenschlichen Beziehungen, starke Reaktionen auf Medikamente, Alkohol und Koffein sowie Anfälligkeiten gegenüber Stress, Leistungsdruck und Zeitknappheit umfassen. (Wikipedia)
Um HSP zu verstehen und nicht zu verurteilen, ist es auch notwendig zu wissen, dass das emotionale Hineinversetzen in andere Menschen oft ganz automatisch und unfreiwillig geschieht , so dass ein simples Ignorieren nicht möglich ist. Die macht dann faktisch wiederum die Anfälligkeit gegenüber Reizüberflutung aus. All diese Eigenschaften bewirken, dass die HSP in ihrer Umwelt Zusammenhänge und Ereignisse wahrnehmen können, die bei durchschnittlichen Menschen aus dem Bewusstsein „herausgefiltert“ werden und somit nicht zur Verfügung stehen. Dadurch ergeben sich zwangsläufig Missverständnisse bei der Kommunikation mit anderen Menschen, gewöhnlich zu Lasten der Nicht-Hochsensiblen, da die HSP bei Unkenntnis ihrer speziellen geistigen Konstitution zu leicht von sich auf andere schließen und damit ihre Gesprächspartner überfordern und vor allem leider auch negativ bewerten.
Allerdings gibt es natürlich auch positive HSP-Eigenschaften (die Empathie an sich ist ja auch etwas Positives).
Oft haben HSP eine sehr ausgeprägte und blühende Fantasie und oft herausragende soziale und psychologische Fähigkeiten. Somit beherrschen mitunter sehr ausgefallene effektive Methoden zur Lösung von Problemen, bei denen die Standardmethoden versagen (z.B. Schlichtung von komplexen Konflikten).

Zusammenfassend ist also, ohne all zu wissenschaftlich auf dieses Thema einzugehen, zu sagen, dass es wie immer im Leben, „solche und solche“ Menschen gibt. Man muss sich verabschieden von dem konservativen Begriff „Norm“, sondern die Vorteile von Andersartigkeit sehen und genießen. Oft ergänzen sich Menschen mit ihren Fähigkeiten und Schwächen. Wichtig ist meiner Meinung nach eine Offenheit für Unbekanntes, eine Toleranz und ganz besonders eine WERTFREIHEIT!
Weitere Texte, Infos und Geschichten, auch rund um das Thema Multiple Sklerose (MS) finden Sie unter www.multiple-arts.com.
Von der Autorin Heike Führ wird bald ihr erstes Buch mit solchen Texten und Vielem mehr im www.rosengarten-verlag.de erscheinen.

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Ansprechpartner: Heike Führ
Anschrift: www.multiple-arts.com
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