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Islamismus, Dialog und Euro Islam im Zeitalter der Postdemokratie
Neuer Essay bricht mit Tabus und IllusionenDas politische System Deutschlands steht vor schwerwiegenden Problemen, von denen der Islamismus in Form einer "zweiten Islamisierung" mit seinen desintegrativen Folgen eine der größten Herausforderungen darstellen wird. Der vorliegende Essay "Islamismus, Dialog und Euro Islam - Das Ende der Illusionen in der Postdemokratie" befasst sich mit dieser Gefahrenlage ohne Rücksicht auf bestehende Denkverbote.Gibt es einen "Islamismus"? Welche Erfolge kann der bisheirge "Dialog der Kulturen" verzeichnen? Wird sich ein im Sinne von Bassam Tibi mit westlichen Werten kompatibler "Euro Islam" entwickeln? Warum sind einige Lehren des Islam, die seit dem 7. Jahrhundert gelten, nicht mit westlichen Werten vereinbar? Was beinhaltet die "zweite Islamisierung"? Nur fünf von mehrerern Fragen, die der Sozialwissenschaftler Dr. Thomas Tartsch in seinem gerade veröffentlichten Essay analytisch betrachtet, wobei seine kritische Stellungnahme immanente Illusionen im öffentlichen Diskurs entzaubert. Der Autor sieht das politische System Deutschlands in der Tradition des englischen Politikwissenschaftlers Colin Crouch in der Phase der "Postdemokratie", die nicht mehr in der Lage ist, aktuelle Problemlösungen anzubieten, da sich die politische Herrschaft durch mangelnde Partizipation und Legitimation auszeichnet. Vielmehr wird eine "zweite Islamisierung" durch die im Dialog involvierten politischen, kirchlichen und gesellschaftlich Verantwortlichen unterstützt, die die Übernahme einer Religionsauslegung der Funktionäre des organisierten islamischen Fundamentalismus in Deutschland beinhaltet, die von der Mehrzahl der hier lebenden Muslime nicht geteilt wird. Diese befinden sich vielmehr in einer kollektiven Zwangshaft von Mulitkulturalisten und islamischen Funktionären. Der Autor zählt zu dieser virulenten Problemlage auch die Folgen der "Desintegrationsmaschine Integration", da ganze Berufszweige ihr Einkommen, gesellschaftlichen Einfluss und staatliche monetäre Mittel durch die Beschäftigung mit Integration erzielen, aber an einer Problemlösung nicht interessiert sind. Als Ausweg wird ein breites Bündnis von Muslimen und Nicht-Muslimen abseites der Extreme des kulturrelativistischen Multikuturalismus und eines sich hinter "Islamkritik" verbergenden kulturdeterministischen Rassismus angemahnt. Ebenso wie die selbstbewußte Vertretung westlicher Werte, die sich nicht nur durch mechanische Stimmabgabe bei Wahlen, sondern ebenso durch täglich gelebte Solidarität mit den Schwächeren entfalten können.
"Islamismus, Dialog und Euro Islam - Das Ende der Illusionen in der Postdemokratie", Gehenna Buchverlag Thomas Tartsch, 60 Seiten, Format: Din A 5, Preis: 5 EURO, ISBN: 978-3-941147-00-3 Erhältlich in allen dem VLB angeschlossenen Buchhandlungen und im Internetbuchhandel Rezensionsexemplare unter: http://www.bod.de/index.php?id=rezensionsexemplare&no_cache=1
Dr. rer. soc. Thomas Tartsch, Diplom (sehr gut) und Promotion (magna cum laude) an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum zur Thematik: "Islamischer Fundamentalismus und Jihadismus - Bedrohung der inneren Sicherheit?" unter Verklammerung der Fachdisziplinen Politikwissenschaft, Soziologie und Sozialpsychologie.
Arbeitsgebiete: Innere Sicherheit, Politische Theorie- und Ideengeschichte und Kulturphilosophie
Mitglied der "Forschungsruppe Sicherheit": www.forschungsgruppe-sicherheit.org
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Dr. Thomas Tartsch |
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Gehenna Buchverlag Thomas Tartsch Am Mühlenbach 17 45711 Datteln |
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