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05.09.2017 12:40 Uhr in Kunst
Vereinsmeldung

Klasse Martin Gostner, Kunstakademie Düsseldorf

Klasse Martin Gostner, Kunstakademie Düsseldorf Foto: Minji Kang

Ausstellung "Aus jedem Dorf ein Hund" im Künstlerhaus Dortmund

Eröffnung: Freitag, 20. Oktober 2017, 20 Uhr

"Aus jedem Dorf ein Hund": Man kennt diese Redewendung vom Kartenspielen. Man hat von jeder Farbe etwas auf der Hand, kein einheitliches Blatt also, das eine bestimmte Strategie oder Richtung vorgeben würde. Mit diesen Karten wird man zunächst kaum das Spiel bestimmen, aber man kann vielleicht den vermeintlich Starken das Spiel verderben und die Richtung des Spiels im entscheidenden Moment drehen. Dieses Drehmoment ist es, welches das Spiel erst spannend macht und für Überraschungen öffnet.

Das scheint ein treffendes Bild für die Klasse Gostner und für ihr möglichst offenes, interdisziplinäres und multimediales Arbeiten zu sein. Schon bei der Berufung der Studierenden in die Klasse wird daher ganz bewusst auf formale wie inhaltliche Heterogenität besonderes Augenmerk gerichtet, welche sich nun in der Ausstellung im Künstlerhaus Dortmund als ein breit angelegter plastischer Diskurs wiederfindet. Die sehr unterschiedlichen Räume im Künstlerhaus erlauben es den Studierenden, ihre Arbeiten in ganz verschiedenen Ausdrucksformen wie Plastik, Skulptur, Installation, Kinetik, Video und Audio, Fotografie, Grafik und Malerei, ortspezifisch anzuwenden und sich zueinander oder auch gegeneinander ins Spiel zu bringen.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Felix Adam, Hanne Bleichert, Nina Blum, Marina Bochert, Valerie Buchow, Teye Gerbracht, Minji Kang, Alesha Klein, Jonas Kohn, Edmée Laurin, Denis Oechsle, Almut Rabenau, Lisa-Julie Rüping, Paul Schwaderer, Aylin Sevis, Sabrina Straub, Di Yang, Hanhan Yuan

Das Künstlerhaus Dortmund e. V. nimmt seit 1983 unter den Künstlerhäusern der Republik als Atelierhaus mit Ausstellungs- und Artist-in--Residence-Programm eine eigenständige und von Publikum und Künstlerschaft viel beachtete Position ein. Es wird von seinen Mitgliedern in Selbstverwaltung geführt und versteht sich als Forum für junge, zeitgenössische und experimentelle Kunst mit den Genres Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Film, Video, Klangkunst, Rauminstallationen und Neue Medien. Dieses Spektrum spiegelt sich sowohl in den Arbeitsfeldern der Mitglieder als auch in den Ausstellungen wider, die von den Mitgliedern als Gruppenausstellungen mit und für KünstlerInnen von außerhalb des Hauses organisiert werden.
Der Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Ausstellungsprogramm mit bis zu sechs Gruppenausstellungen im Jahr, aber das Profil des Hauses wird durch zwei Artist-In-Residence-Programme sowie regelmäßige (PiratenGOLD und My Story) und einmalige Aktivitäten (Kulturrucksack) im Bereich der kulturellen Bildung erweitert. Verschiedene kulturelle Veranstaltungen ergänzen das Programm.