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01.02.2018 14:17 Uhr in Industrie und Hightech
Unternehmensmeldung

KVD-Service-Studie lässt erstmals Aussagen zum Service-Business für die gesamte DACH-Region zu

Für die 11. Ausgabe der KVD-Service-Studie wurden Entscheider aus dem Service in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt

Dorsten, 1. Februar 2018. Dienstleistungen haben dem produzierenden Sektor den Rang abgelaufen: In der gesamten DACH-Region, Deutschland, Österreich und der Schweiz, erwarten Unternehmen für das laufende Jahr 2018 ein starkes Wachstum der Serviceumsätze. Die wichtigsten Absatzmärkte sind die Heimatländer sowie das restliche Europa und Nordamerika. Erstmals liefert die KVD-Service-Studie aussagekräftige Trendbeobachtungen in den drei deutschsprachigen Ländern. Die 11. Ausgabe der KVD-Service-Studie, die vom Service-Verband KVD e. V. und vom FIR e. V. an der RWTH Aachen herausgegeben wird, liest sich damit zum ersten Mal als DACH-Studie.

„Datennutzung und -potenziale im Service“ lautet der Titel der elften Ausgabe der Studie. Sie belegt: Auch für die kommenden Jahre wird in der gesamten DACH-Region ein starkes Wachstum der Serviceumsätze erwartet. 91 Prozent bzw. 93 Prozent der befragten Führungskräfte gehen von einem Wachstum des Serviceumsatzes in Deutschland aus. Ein starkes Wachstum prognostizieren sogar 30 Prozent bzw. 42 Prozent der Befragten. Eine ähnliche Einschätzung haben die befragten Unternehmen auch für den österreichischen und schweizerischen Markt. Einen Rückgang oder eine Stagnation des Wachstums erwarten nur wenige Experten. „Die Einschätzung für den schweizerischen und österreichischen Markt ist zwar etwas pessimistischer, allerdings nicht signifikant“, erklärt KVD-Geschäftsführer Markus Schröder, gleichzeitig Mitherausgeber der KVD-Service-Studie.

Die Analysen zeigen, dass die befragten Unternehmen innerhalb der letzten drei Jahre im Bereich des Serviceumsatzes deutliche Zugewinne erzielt haben. Es stieg die Anzahl derjenigen Unternehmen mit einem Serviceumsatz in Deutschland von mehr als 51 Millionen Euro von 34,4 auf 45,1 Prozent an (Anstieg um 10,7 Prozentpunkte). Im österreichischen Markt war der Anstieg weniger stark; er wuchs von 4,1 auf 4,2 Prozent (Anstieg um 0,1 Prozentpunkte). Der schweizerische Markt folgt dem gleichen Beispiel mit einem Anstieg von 2,9 Prozentpunkten. Im internationalen Vergleich ist ein höherer Anstieg zu verzeichnen. Die Anzahl derjenigen Unternehmen mit einem Serviceumsatz im Rest der Welt von mehr als 51 Millionen Euro stieg von 50 auf 57,4 Prozent an (Anstieg um 7,4 Prozentpunkte).

Auch der Umsatzanteil des Servicegeschäfts am Gesamtgeschäft ist in den letzten drei Jahren gestiegen. Im Jahr 2013 lag der Anteil der Unternehmen, die mehr als ein Viertel ihres Umsatzes aus dem Servicegeschäft im deutschen Markt generieren, bei 38,2 Prozent. Drei Jahre später liegt dieser Anteil schon bei 47,2 Prozent. Im Vergleich: im österreichischen Markt liegt ein Anstieg um 5,1 Prozentpunkte und im schweizerischen Markt um 8,7 Prozentpunkte vor. Im internationalen Geschäft ist ein derartiger Anstieg ebenfalls zu verzeichnen.

Die Margen im Servicegeschäft entwickeln sich positiv. Der Anteil der Unternehmen, die eine Marge im Servicegeschäft von unter 10 Prozent haben, sank in den Jahren 2013 bis 2016 von 36,8 auf 29,3 Prozent (- 7,5 Prozentpunkte). 2016 erwirtschafteten 28,6 Prozent der befragten Unternehmen eine Marge von mehr als 30 Prozent.

Die KVD-Service-Studie 2017 ist im Internet unter www.service-studie.de erhältlich.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Gerne senden wir Ihnen ein kostenloses Arbeitsexemplar der 11. KVD-Service-Studie zu. Melden Sie sich dazu bitte einfach bei Alexandra Engeln, a.engeln@kvd.de.


Ihre KVD-Ansprechpartner:
Markus Schröder, KVD Geschäftsführer, Tel: 02362 . 9873-0, gs@kvd.de
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Ihr Presse-Ansprechpartner:
Michael Braun, KVD Redaktion, Tel: 02309 . 7847-113, redaktion@kvd.de

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Der KVD unterstützt Fach- & Führungskräfte bei der Verbesserung ihres technischen Kundendienstes. Über Netzwerkveranstaltungen, Aus- und Weiterbildungen sowie die Einbindung neuester Forschungsergebnisse erhalten Mitglieder einen entscheidenden Wissens- und damit Marktvorsprung.


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