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09.07.2012 16:49 Uhr in Wirtschaft und Finanzen
Unternehmensmeldung

Lindner Hotels ermöglichen flexiblen Renteneintritt

Bundespräsident Joachim Gauck plädiert dafür, Hotelier Otto Lindner bietet es schon: Mitarbeiter der Hotelkette können selbst entscheiden, in welchem Alter sie den Ruhestand antreten.rn

Im Zuge der aktuellen Diskussion um den Fachkräftemangel in Deutschland gehen die Lindner Hotels eigene Wege. Die Unternehmensführung bietet älteren Mitarbeitern die Möglichkeit, über den Zeitpunkt ihres Renteneintritts selbst zu entscheiden. Damit steht nicht nur die Integration, sondern auch die Förderung älterer Mitarbeiter im Fokus der über die übliche Fürsorgepflicht als Arbeitgeber hinausgehenden Werte-Orientierung der Hotelgruppe. "Insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist die Starrheit des Rentensystems nicht mehr zeitgemäß. Unsere aktuellen Beispiele zeigen, dass es auch anders geht", erklärt Otto Lindner, Chef der Hotelgruppe.

Erhalt von Fachwissen und Erfahrung

Mit Peter Breitenfelner (66) und Friedmann Roessler (69) machen zwei langgediente Hoteldirektoren bei Lindner Hotels von dem flexiblen Rentenangebot bereits Gebrauch. Nach 20 Direktionsjahren gibt der 66-jährige Peter Breitenfelner im Lindner Hotel Kaiserhof in Landshut jetzt das Zepter aus der Hand, bleibt dem Unternehmen jedoch in beratender Funktion verbunden.

Sein 69-jähriger Kollege Friedmann Roessler zeichnet im Lindner Congress Hotel in Frankfurt noch bis 2013 als Direktor verantwortlich. "Ich lebe nach wie vor gerne mit den Herausforderungen meines Jobs und genieße den Erfolg, die Wertschätzung und das Gefühl, wirklich gebraucht zu werden", erklärt Roessler seine positive Einstellung zum Arbeitsleben und meint "Den Unternehmen, die ihre Mitarbeiter pünktlich zum üblichen Rentenalter gehen lassen, geht Wissen, Erfahrung, Souveränität und ein gewachsenes Netzwerk verloren." Roessler räumt allerdings ein, dass geistige Fitness und körperliche Gesundheit sowie Dynamik und anhaltende Bildungs-Bereitschaft wichtige Voraussetzungen seien, um auch in höherem Alter leistungsfähig und motiviert zu sein. Dazu trage maßgeblich eine positive Symbiose zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei. So kann sich Roessler nach Übergabe seines Direktionspostens gut vorstellen, auch über seinen 70. Geburtstag hinaus für die Lindner Hotels tätig zu sein. "Ich würde gerne noch so richtig was reißen", sagt er voller Tatendrang. Ein Hotel-Entwicklungsprojekt in Aserbaidschan oder Nigeria wäre ganz nach seinem Gusto, wohl wissend, dass man in diesen Gebieten eine gewisse Reife und Erfahrung benötigt, um erfolgreich zu sein.

Profiteure des flexiblen Rentenangebots

Das flexible Rentenangebot ist Teil der Mitarbeiter orientierten Philosophie bei Lindner Hotels. Da es ein festes System für den Renteneintritt hier nicht gibt, fällt die Entscheidung individuell in Absprache mit dem jeweiligen Mitarbeiter. So entsteht eine Win-Win-Situation auf mehreren Ebenen: Das Unternehmen profitiert von der Erfahrung des Mitarbeiters. Der Mitarbeiter hat eine Aufgabe, solange er dies wünscht. Die Gäste, insbesondere Stammgäste, assoziieren ein Hotel häufig mit einem "Gesicht" - in persona meist mit dem Hoteldirektor - und freuen sich, wenn sie diesen verlässlich immer wieder antreffen. Mitarbeiter profitieren ebenso von dieser Verlässlichkeit ohne häufigen Chefwechsel. Und nicht zuletzt ist auch die Volkswirtschaft Profiteur in punkto Lohnsteuereinnahmen und Renteneinsparungen.

Respekt vor individueller Lebenssituation

"Unternehmensverantwortung, also die in großen Firmen oft zitierte Corporate Social Responsibility, ist in einem Familienunternehmen eine Selbstverständlichkeit", ist Otto Lindner überzeugt. Jeder Mitarbeiter verdiene Respekt für seine Leistungen am Arbeitsplatz, aber auch Respekt vor der persönlichen Lebenssituation. Nachwuchsförderung und Weiterbildung seien ebenso wichtig wie die flexible Rentenregelung, um auf die individuellen Bedürfnisse in der Lebensplanung eines Mitarbeiters pragmatisch einzugehen. Erst dann werde nachhaltiges Personalmanagement tatsächlich gelebt und dem Mitarbeiter die gebotene Achtung und Wertschätzung entgegen gebracht.
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Die Lindner Hotels AG

Ausgezeichnete Lage, zukunftsweisende Kommunikationslösungen und innovative Wellness-Angebote zeichnen die 33 Lindner Stadt- und Resort-Hotels aus. Die familiengeführte Gruppe (1980 Mitarbeiter; 174,3 Millionen Euro Umsatz in 2011) gehört zu den zehn bekanntesten Hotelketten in Deutschland. Für seine ungewöhnlichen Wege und Hotelkonzepte, die mittlerweile vom ersten Multimedia- über das erste Stadionhotel bis zum ersten Tierpark-Themenhotel reichen, erhielt Vorstand Otto Lindner bereits mehrere Auszeichnungen wie den "Hotelier des Jahres" für das Lindner Hotel BayArena als erstes Stadionhotel oder die Ernennung zur europäischen "Hotelimmobilie des Jahres" des Lindner Park-Hotel Hagenbeck in Hamburg.

Das 2011 neugegründete Tochterunternehmen, die me and all hotels GmbH, erfüllt höchste Ansprüche an moderne Kommunikations-technologie. Die Hotels der neuen Marke sind als "Basis-Camp" für Business- und City-Reisenden konzipiert. Dort können sie arbeiten, relaxen und sich über Social Networks untereinander und mit der sie umgebenden Stadt verbinden und austauschen - real und virtuell.

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