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17.08.2012 14:25 Uhr in IT und Software
Unternehmensmeldung

Mehr Zeit fürs Lernen durch zentrale PC-Absicherung

Definierte Unterrichtsumgebungen per Neustart wiederherstellen

Der Einsatz von Computern und digitalen Medien im Unterricht ist in deutschen Schulen nach wie vor die Ausnahme. Die Initiative D21 mahnte 2011 im Rahmen der Bildungsstudie „Digitale Medien in der Schule“ an, dass nur in 7,5 Prozent der Fälle tatsächlich jedem Schüler ein PC, Notebook oder Netbook zur Verfügung stünden. Nicht selten müssen sich fünf bis neun Schüler einen Rechner teilen. Entsprechend kritisch sieht der Bundestag den Rückstand beim digitalen Lernen: Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ stellt ohne Beschönigung fest, dass Deutschland im Vergleich der OECD-Staaten sowohl bei der Ausstattung der Schulen, als auch der Nutzung von Computern im Unterricht noch immer deutlich hinterher hinke.

Doch auch wenn die Forderung pro Schüler einen Laptop zur Verfügung zu stellen angesichts knapper Haushalte noch nicht realisierbar ist, machen Bildungseinrichtungen, die schon heute auf IT-gestützten Unterricht setzen, im pädagogischen Alltag sehr gute Erfahrungen damit. Nicht zuletzt deshalb, weil sich die Aufwendungen für Wartung, Service und Support mit entsprechenden Softwarewerkzeugen senken lassen und dadurch finanzieller Spielraum für die weitere Ausstattung der Räume entsteht.

Das Beispiel der Beruflichen Schulen Weißenberg, einer staatliche Bildungseinrichtung mit QmbS-Zertifizierung (Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen) zeigt, dass der Einsatz spezialisierter Software die Nutzung und fehlerfreie Verfügbarkeit von Klassenraumcomputern im Unterricht deutlich verbessert.

Die IT-Landschaft der Beruflichen Schulen Weißenburg umfasst ein Terminal-Server-System, das die angeschlossenen PCs mit Daten und Anwendungen versorgt. Mehrere vollausgestattete Klassenzimmer stehen zur Verfügung und nahezu jeder Raum ist mit PC und Beamer ausgerüstet. In den Freistunden oder nach der Schule lädt das Internet-Cafe zum Surfen und Recherchieren ein.

Da die Computer durch Lehrer und Schüler gleichermassen stark frequentiert sind, muss ein reibungsloser Betrieb gewährleistet sein. Insbesondere der Schutz der Betriebssystemkonfigurationen ist vorrangig, denn bereits kleinste versehentlich oder aus Neugier vorgenommene Änderungen führen dazu, dass nachfolgende Schüler oder Dozenten eine veränderte Oberfläche, fehlende Icons oder einen nicht mehr voll funktionsfähigen Arbeitsplatz vorfinden. Zwar kann über vorhandene Images eine Wiederherstellung realisiert werden, doch ist der Zeitaufwand für das Zurückspielen während des Unterrichts und besonders in Prüfungssituationen - selbst bei nur wenigen betroffenen Rechnern - zu hoch.
Auf den Clients selbst sind nur wenige Programme lokal installiert und bis auf regelmässige Updates der Antivirensoftware sollen sie immer unverändert im Originalzustand gehalten werden.

Gelöst hat IT-Betreuer und Oberstudienrat Ralf Etzel die Anforderung mit der Absicherungssoftware „Deep Freeze“, die jeden Arbeitsplatz nach dem Hochfahren in seinen vordefinierten Ausgangszustand zurücksetzt. Schüler können im Unterricht ohne Einschränkungen mitarbeiten und ein einfacher Neustart genügt, um sämtliche vorgenommenen Änderungen zu verwerfen. Auch Schadprogramme, wie etwa Viren oder Trojaner, die sich möglicherweise unbemerkt auf dem Rechner eingenistet haben, sind nach dem erneuten Hochfahren rückstandslos beseitigt.

Da Schulcomputer in der Regel in größeren Zyklen erneuert werden, als PCs in Unternehmen, ist die Schutzfunktion für die Beruflichen Schulen Weißenburg auch deshalb vorteilhaft, weil die Absicherung rein softwarebasiert arbeitet, ohne die Leistung älterer PCs zu beinträchtigen.

Die Installation wurde durch Oberstudienrat Ralf Etzel selbst vorgenommen, die Software läuft seitdem unsichtbar im Hintergrund auf den Computern. Für das zentrale Management aller mit Deep Freeze Enterprise ausgestatteter Systeme sorgt die Verwaltungskonsole. Hier lassen sich wichtige Aufgabe, wie etwa die Erstellung von unbeaufsichtigten Installationspaketen, das zeitgesteuerte Auftauen und Einfrieren für nächtliche Softwareupdates und das Aufwecken per Wake-on-LAN konfigurieren.

Für alle drei Standorte der Beruflichen Schulen Weißenburg werden die Windows-Betriebssysteme mit Hilfe von Images über Acronis SnapDeploy verteilt. Damit die Absicherung später greift, ist Deep Freeze direkt in die Abbilder integriert. Nach der Verteilung und Individualisierung mittels SSID und Rechnername können die Computer über die zentrale Verwaltungskonsole der Software „eingeforen“ werden. Die Oberfläche bietet klassenraumübergreifenden Zugriff auf alle geschützten Systeme und erlaubt auch termingesteuerte Wartungszeiten oder das Einspielen von Updates und Patches zu frei definierbaren Zeiten.

Da das mehrstufige Sicherheitskonzept auch optionale Erweiterungen für Applikations-Whitelisting und Virenschutz bietet, lassen sich Lernumgebungen - egal in welcher Grösse - flexibel absichern.

Deep Freeze schützt inzwischen mehr als sechs Millionen Computer in fünfzig Ländern. Mehr Informationen und kostenfreie 30-Tage-Testversionen sind verfügbar auf www.sbsonline.de

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