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08.08.2018 15:20 Uhr in Wirtschaft und Finanzen
Unternehmensmeldung

MGX erwirbt Lithiumsoleprojekte in Chile - Lithiumschnellextraktionstechnologie wird getestet - Bohrungen beginnen bald

Vancouver, British Columbia, Kanada / 8. August 2018 / MGX Minerals Inc. (-MGX- oder das -Unternehmen-) (CSE: XMG / FKT: 1MG / OTCQB: MGXMF) gibt bekannt, dass es eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding -MOU-) über den Erwerb von 50% der ausgegebenen Aktien von Chilean Lithium Salars SpA (-CLS-) unterzeichnet hat. CLS ist ein vollständiges Tochterunternehmen von Chilean Lithium Salars Holdings Ltd. (-CLSH-) und hat eine 100-prozentige Beteiligung an drei aussichtsreichen Lithiumexplorationsprojekten (die -Projekte-) in Chile, den Lithiumprojekten Francisco Basin, Laguna Brava und Laguna Escondida.

Lithiumprojekt Francisco Basin

Das Lithiumprojekt Francisco Basin (-Francisco Basin-) liegt 30 km südlich des Salar Maricunga und 100 km südöstlich des regionalen Zentrums von Copiapo. Zugänglich ist es über einen regionalen Highway und bestehende Wege. Das Konzessionsgebiet umfasst 12.900 Hektar. Die Explorationsarbeiten, die in der Vergangenheit auf dem Projektgebiet stattfanden, bestanden nur aus hydrologischen Untersuchungen. Im Januar 2018 schloss CLSH auf dem Projektgebiet Sole-Probenahmen ab, welche Lithiumanreicherungen in den Oberflächensolen bestätigten. Die Proben wurden von der Universität von Antofagasta (-Antofagasta-) in Chile analysiert. Die Universität verfügt über zwei weltweit führende Labors für diese Art von Soleanalyse. Im Mai 2018 wurde die Beprobung fortgeführt und eine 2,5-Liter-Probe wurde nahe des Südufers der Nord-Lagune genommen und zur Analyse an das Labor Servicios Quimicos Ltda. (-SERQUIM-), Antofagasta, Chile, geschickt. CLSH gibt die bislang erhaltenen Ergebnisse in Tabelle 1 bekannt.

Ein geophysikalisches Programm aus elektromagnetischer Untersuchung wurde im April 2018 abgeschlossen. Die Untersuchung basierte auf einem Raster aus Abschnitten und wies auf das Vorkommen von hochleitfähiger Sole in zwei Zonen mit großer Dicke und horizontaler Überdeckung, das Vorkommen anomaler Lithiumgehalte im Wasserkörpergebiet in der Nord-Lagune, die möglicherweise von einem von Verwerfung begrenzten, wassergesättigten Basin unbestimmter Dicke unterzogen ist, und das Vorkommen von großflächigen, felsischen bis dazwischen liegenden Vulkangestein als Lithiumquelle.

Tabelle 1. Francisco Basin - Analyseproben

Probe Na g/L K g/L Li ppm Mg g/L SO4 g/L B ppm Dichte
Nord-Lagune - Januar 2018
LNF 01 75,2 4,59 372 2,00 4,07 799 1,179
LNF 02 72,5 4,34 372 1,92 4,07 832 1,170
LNF 03 69,5 4,06 369 1,85 3,74 767 1,163
LNF 04 74,5 4,32 374 1,75 4,02 832 1,174
LNF 05 80,0 4,40 388 1,78 4,71 961 1,188
LNF 06 67,9 3,98 361 1,73 3,85 821 1,181
LNF 07 79,8 4,66 387 1,74 4,44 864 1,183
LNF 08 73,4 4,31 371 1,86 3,93 842 1,172
LNF 09 76,8 4,39 374 1,70 4,05 864 1,174
LNF 10 80,0 4,56 384 1,86 4,38 896 1,185
Nord-Lagune - Mai 2018
LNF 01 103,0 6,62 694 3,54 28,70 - -
Süd-Lagune - Januar 2018
LNF 11 2,35 0,19 7,9 0,15 3,07 248 1,007
LNF 12 0,57 0,41 3,0 0,003 1,55 151 1,121
LNF 13 1,27 0,01 0,4 0,07 0,61 65 1,002

Der Salar Francisco Basin liegt in einem großen, von Verwerfung begrenzten, schlammgefüllten Becken direkt südlich des Copiapo Volcano. Das Becken ist abgeschlossen, lässt ein großes Gebiet abfließen und der Salar scheint der unterste Punkt dieses Abflussgebietes zu sein.

Das Gestein im Abflussgebiet um den Salar herum ist vorwiegend vulkanisch, vom Alter her aus dem Eozän bis zum Miozän und liegt neben ein paar älteren Gesteinen. Zum Westen hin findet sich eine Sedimentabfolge aus der Kreidezeit, die durch die Verwerfung Cerro Guerrita vom Vulkangestein des Gebiets Francisco Basin getrennt wird. In Richtung Osten wird eine ältere Vulkanabfolge aus dem Oligozän bis Miozän von den Copiapo-Vulkangesteinen überlagert.

Das Alluvialbecken Francisco Basin liegt am Zusammenfluss von drei Wassereinzugsgebieten. Diese Flusssysteme liefern wahrscheinlich das alluviale Material für das Becken und sind teilweise, wie auch die Ränder des Salars, strukturkontrolliert. Das alluviale Material überdeckt möglicherweise Verwerfungen, die vom Alter her nach Copiapo entstanden sind.

Projekt Laguna Brava

Der Salar Laguna Brava (-Laguna-) ist geologisch sehr aussichtsreich, was Lithiumsole anbelangt. Das Wassereinzugsgebiet ist groß und von Vulkangestein dominiert, von dem ein Großteil durch hydrothermale Flüssigkeiten in Zusammenhang mit Vulkanismus alteriert wurde. Außerdem wird der See durch aktive heiße Quellen gespeist. Historische Beprobungen der Oberflächensolen wiesen auf erhebliche Lithiumanreicherung hin. Im Dezember 2017 führte CLSH ein vier Bohrlöcher umfassendes Erkundungsbohrprogramm auf dem südlichen Zugangspunkt zum Salar durch, um den tieferen Wasserleiter zu untersuchen. Vor den Erkundungsbohrungen durch CLSH im Dezember 2017 hatten keine Arbeiten stattgefunden, um das Ausmaß und den Gehalt der unterirdischen Ressource einzuschätzen. Vorherige Arbeiten empfahlen, dass die unterirische Sole auf Grundlage der Schlussfolgerung, dass Laguna Brava geothermal gespeist wird, untersucht werden solle. In der chilenischen Hochebene kommen häufig heiße Quellen am Rande oder unterhalb von Salaren vor. Erwähnenswert sind beispielsweise auch der Salar de Coposa in Region I und der Salar de Atacama in Region II. Als ursprüngliche Quelle des Lithiums im Salar de Atacama wird das lithiumhaltige, geothermale Wasser aus dem Geysirfeld El Tatio im Norden des Salar angesehen. Die geothermalen Flüssigkeiten treten im nördlichen Bereich des Salar de Atacama über Wasserflüsse an und unter der Oberfläche ein. Es wurde außerdem berichtet, dass die chemische Zusammensetzung der Salar-Sole nahezu identisch mit der der geothermalen Flüssigkeiten von El Tatio ist.

Außerdem haben Arbeiten von Risacher et al., (2003) gezeigt, dass unterirdische Sole innerhalb der vulkanischen Geologie weitaus höher konzentriert ist und typischerweise bei 250.000-350.000 mg/L TDS liegt. Davon ausgehend hat CLSH im Dezember 2017 ein Erkundungsbohrprogramm mit vier Bohrlöchern gestartet; die Lage der Bohrlöcher ist in Abbildung 6-4 zu sehen. Zwei Bohrlöcher erreichten die Projekttiefe von 120 m, die anderen zwei Löcher wurden aufgegeben, weil die Bohrlochmündungen aufgrund von Hochwasser einstürzten. Die Ergebnisse dieses Programms bestätigten das Vorhandensein von Lithium in der Tiefe. Die Ergebnisse lauten wie folgt (Sanchez, 2018):

Tabelle 2. Analyseergebnisse der Erkundungsbohrungen

Anzahl Li Na K Mg So4 B
Bohrloch Proben(mg/L)(mg/L)(mg/L)(mg/L)(mg/L)(mg/L)Dichte

LBRC001 5 190 31860 1842 1453 8726 504 1,066
LBRC002 11 167 28376 1635 1175 8189 494 1,058
LBRC003 24 184 30979 1730 1288 8995 536 1,064
LBRC004 16 201 34059 1999 1587 8513 519 1,071
Durchschnitt 185 31.3201800 1375 8605 515 1,065

Abbildung 1. Lage der Erkundungsbohrungen 2018 auf Laguna Brava
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Ein geophysikalisches Programm aus elektromagnetischer und Schwerkraftuntersuchung wurde im Februar 2018 von CLSH durchgeführt. Die elektromagnetische Untersuchung basierend auf Abschnitten entlang des Rands des Salars wies auf hochleitfähige Sole von mehr als 100 Metern Dicke am Rand des Salars hin. Die Untersuchung zeigte, dass die vor diesem Programm niedergebrachten Bohrlöcher in einem Gebiet mit Sole mit relativ niedriger Leitfähigkeit lagen.

Zum Projektgebiet gehören noch weitere Konzessionsgebiete in der Nähe des Salar Laguna Brava, die Lagunas del Gilguero und den südlichen Rand von Piedra Parada abdecken.

Salar Laguna Escondida

Das Projekt Laguna Escondida (-Laguna Escondida -) liegt rund 200 km öst-nordöstlich der Hauptstadt der Region und eine Provinzstraße führt 10-15 km weit in das Projektgebiet hinein.

Regionale Geologie

Die Projekte liegen innerhalb der zentralen Vulkanzone in den Gebirgsausläufern der Anden im Osten Chiles. Alle liegen mehr als 4.000 m hoch. Die Geologie dieser Region ist, wie der Rest Chiles, dominiert von der Subduktionszone unter dem gesamten Land, welche zur Bodenerhebung führte, die die Anden und die Küstenkordillere formte (Moreno und Gibbons, 2007). Durch diese Subduktion wurde das ältere Gestein stark verformt und es entstand vulkanische Aktivität vom Mesozoikum bis zur Gegenwart.

Abbildung 2. Lage der Projektgebiete Laguna Brava, Francisco Basin und Laguna Escondida
in neuem Fenster öffnenhttp://www.irw-press.at/prcom/images/messages/2018/44233/1533685636896_PR-8-8-2018-DEPRcom.002.jpeg


Konditionen des MOU

Um eine ungeteilte 50-prozentige Beteiligung an CLS zu erwerben, hat sich MGX zu Optionszahlungen von insgesamt 1,5 Mio. US-$ verpflichtet. Der erste Anteil von 100.000 US-$ der Optionszahlungen ist in bar an CLS zu zahlen, während die restlichen Optionszahlungen in Stammaktien des Unternehmens zu zahlen sind. MGX hat sich zu Explorationsausgaben von insgesamt 2 Mio. US-$ sowie zur Durchführung einer NI 43-101-konformen Ressourcenschätzung für mindestens eins der Projekte bis spätestens 20 Monate nach dem Datum des Inkrafttretens des MOU verpflichtet. MGX wird als Betreiber des Projekts agieren und benennt Aldo Boitano, den aktuellen Projektmanager von CLS, zum Projektmanager, der neben Kura Minerals arbeiten wird. CLSH wird den gleichen Betrag in Ausgaben investieren, um seinen jeweiligen Anteil an CLS zu behalten. MGX hat außerdem das Recht, seine Dienste bei Konstruktion, Bau und/oder Beschaffung einer Soleverarbeitungsanlage, die mit der Lithiumschnellextraktionstechnologie arbeitet, einzubringen. Der Abschluss der Transaktion unterliegt noch einer Due-Diligence-Prüfung.

Lithiumschnellextraktionstechnologie

MGX hat eine Lithiumschnellextraktionstechnologie entwickelt, die, verglichen mit der herkömmlichen solaren Verdunstung, den Kapitalaufwand für die Gewinnung reduziert, weil die Investitionskosten für weitläufige, mehrphasige, abgedichtete Verdunstungsteiche in Seegröße wegfallen, der Platzbedarf gesenkt und die Qualität der Extraktion und der Gewinnung aus einem breiten Spektrum an Solen verbessert wird, welche bislang nicht verwertet werden konnten, da sie zu komplex waren oder eine solare Verdunstung aufgrund der geographischen Lage nicht möglich war. Dazu gehören unter anderem Produktionswasser aus der Öl- und Gasförderung, natürliche Sole und andere Solequellen, wie lithiumreiche Gruben- und Industrieabwässer. Die Technologie wurde kürzlich mit dem Base and Specialty Metals Industry Leadership Award bei den S&P Global Platts Global Metals Awards 2018 in London ausgezeichnet (siehe Pressemitteilung vom 18. Mai 2018).

Qualifizierter Sachverständiger

Andris Kikauka (P. Geo.), Vice President of Exploration bei MGX Minerals, hat die wissenschaftlichen und technischen Informationen in dieser Pressemitteilung erstellt, überprüft und freigegeben. Herr Kikauka ist ein dem Unternehmen angehörender qualifizierter Sachverständiger gemäß den Richtlinien der Vorschrift National Instrument 43-101.
Über MGX Minerals

MGX Minerals ist ein diversifiziertes kanadisches Ressourcenunternehmen mit Beteiligungen an Rohstoff- und Energieprojekten im fortgeschrittenen Explorationsstadium in ganz Nordamerika. Weitere Einzelheiten erfahren Sie unter in neuem Fenster öffnenwww.mgxminerals.com.

Kontaktdaten

Jared Lazerson
President & CEO
Telefon: 1.604.681.7735
Web: in neuem Fenster öffnenwww.mgxminerals.com

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