Erfolgreiche Abschlussveranstaltung des SimoBIT-Förderprojekts Mobile Servicewelten / Exzellente Ansätze im weltweiten Service des deutschen Maschinenbaus vorgestellt / Effizienzsteigerung für mehr Wachstum / Vernetzung von Kompetenzen als Erfolgsfaktor
Der Service ist das entscheidende Differenzierungsmerkmal des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus im weltweiten Wettbewerb. Darüber waren sich die Teilnehmer der Abschlussveranstaltung des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Förderprogramms SimoBIT unterstützten Projektes Mobile Servicewelten einig. Bereits heute werden rund 20 % des Gesamtumsatzes im deutschen Maschinenbau mit Serviceleistungen erzielt. Die innerhalb des Förderprojekts entwickelten Lösungen im Service können eine Abgrenzung gegenüber Plagiatherstellern bedeuten und zu Effizienzsteigerungen und somit zu Kostensenkungen führen.
Mehrwert für den Kunden schaffen, Kompetenzen und Prozesse vernetzen, Wege und Kosten sparen. Das ist die Quintessenz aus den Vorträgen auf der Tagung Exzellenz im weltweiten Service des deutschen Maschinenbaus, die heute im Stuttgarter Engineering Park stattfand. „Innerhalb des SimoBIT-Förderprojektes ist es uns gelungen neue Wege für den Service im Maschinebau aufzuzeigen“, so die Projektleiterin Prof. Dr. Anne König von der Beuth Hochschule für Technik Berlin, die die Tagung moderiert hat. „Heute wurde deutlich, wie wichtig das Thema ist und dass darin viel Potenzial für die gesamte Branche steckt. Besonders dem Einsatz der RFID-Technik im Service rechnen wir hohe Bedeutung zu.“ Neben einem umfangreichen Tagungsprogramm mit Vorträgen der einzelnen Projektbeteiligten wie der Infoman AG, dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS), der Homag AG, Trumpf, Voith Paper Automation und der Weinig AG vermittelte ein Ausstellungsbereich anschaulich die Ergebnisse des Projektes.
SimoBIT ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur sichere(n) Anwendung der mobilen Informationstechnik (IT) zur Wertschöpfungssteigerung in Mittelstand und Verwaltung. Gefördert werden zwölf ausgewählte Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Entwicklung von mobilen Lösungen in den Bereichen Maschinenbau, Handwerk bzw. klein- und mittelständische Unternehmen, Gesundheitswesen und der öffentlichen Verwaltung. Ziel ist es, die Entfaltung des Potenzials mobiler Multimedia-Dienste voranzutreiben, um dann von Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen sowie Kosten- und Zeiteinsparungen zu profitieren. Bestehende Prozess- und Wertschöpfungsketten sollen damit optimiert, reorganisiert beziehungsweise neu erschlossen werden. Einen besonders hohen Stellenwert haben Konzepte zur Gewährleistung von IT-Sicherheit. Das Förderprojekt wird bis Anfang 2011 vom BMWi mit ca. 30 Mio Euro im Rahmen der High-Tech-Strategie der Bundesregierung und des Regierungsprogramms „Informationsgesellschaft Deutschland 2010“ unterstützt.
Kontakt:
Ansprechpartner:
Daniel Krupka
Anschrift:
LoeschHundLiepold Kommunikation Lindwurmstr.124 80337 München