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08.03.2017 07:53 Uhr in VIPs & Künstler
Unternehmensmeldung

Pax et Bonum Verlag Internationaler Frauentag 2017

Pax et Bonum Verlag   Internationaler Frauentag 2017 © Pax et Bonum® - Matthias Gerschwitz

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Es wird Zeit, dass die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ein Ende findet.

Der Pax et Bonum-Verlag ist da schon weiter: Von seinen 25 Autoren sind immerhin vierzig Prozent Frauen. Aber es werden mehr werden.

»Ehret die Frauen, sie flechten und weben himmlische Rosen ins irdische Leben«. Als Friedrich Schiller sein Gedicht über die Würde der Frauen mit diesen Zeilen eröffnete, dachten die Männer noch, eine solche Ehrerbietung würde genügen, um die Leistungen der Frauen anzuerkennen. Und mehr noch: Aus den Zeilen spricht das durchaus kitschige Klischee jener Zeit: Frauen sind schwache Wesen – und Männer müssen sie beschützen wie zu Zeiten des Neandertalers: Tagsüber geht der Mann auf die Jagd, während sich die Frau um Heim und Familie kümmert. Dass die Frauen schon alleine damit auch »Arbeit« verrichteten, kam den Männern nicht in den Sinn.

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Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts waren Frauen dazu noch wie selbstverständlich in den Arbeitsprozess eingebunden, allerdings wurden sie zweitklassig behandelt und entlohnt. Damit wurde die Frauenarbeit auch zur sozialen Frage, die auf eine zufriedenstellende Antwort brannte. Männer interessierten sich nur wenig dafür, so mussten sich die Frauen für ihre Rechte selbst stark machen: Die Frauenbewegung entstand.

Anfangs noch belächelt, gelang es den Frauen, wenn auch nur in kleinen Schritten, ihren Zielen näher zu kommen. Die Grundidee stammte aus den USA, wo 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet worden war, um unter anderem einen Kampftag für das Frauenwahlrecht zu initiieren. Dieser fand erstmals am 28. Februar 1909 statt. Ein Jahr später nahm Clara Zetkin diese Idee für Deutschland und Europa auf; der erste internationale Frauentag in Deutschland, Österreich-Ungarn, Dänemark und der Schweiz fand am 19. März 1911 statt. Mit der Wahl des Datums sollte der revolutionäre Charakter des Frauentags hervorgehoben werden, denn der Vortag, der 18. März, war der Gedenktag für die Gefallenen der Märzrevolution 1848. Als Folge des Frauentags engagierten sich fortan Frauen in den Parteien, vor allem in den linken Parteien, und die Zahl der Abonnentinnen der sozialistischen Frauenzeitung »Die Gleichheit« stieg deutlich an.

Innerhalb der folgenden Jahre gewann der Frauentag zwar an Bedeutung, musste in den Jahren des Ersten Weltkriegs aber in die Illegalität untertauchen. 1917 wurde er von der neu gegründeten USPD wieder ins Rampenlicht geholt: Vom 5. – 12. Mai 1917 wurde eine »Rote Woche« gefeiert, mit dem Frauentag als zentraler Veranstaltung. Dass heute der 8. März als Frauentag gefeiert wird, gilt als Ehrerbietung an die Arbeiter-, Soldaten- und Bauersfrauen aus Sankt Petersburg, die mit einem Streik am 8. März 1917 die Februarrevolution auslösten und damit die Zarenherrschaft beendeten. Februarrevolution deshalb, weil der damals in Russland geltende Julianische Kalender den 23. Februar anzeigte.

Die Streitigkeiten zwischen Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten führten in der Weimarer Republik zur Feier von zwei getrennten Frauentagen; in den Jahren des III. Reiches wurde der Tag komplett verboten. Im geteilten Deutschland wurde unterschiedlich mit dem Frauentag umgegangen. In der DDR galt er als sozialistischer Kampftag, im Westen verlor er an Bedeutung und ging in der Friedensbewegung auf. Mit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten rückte der Internationale Frauentag wieder ins Blickfeld. Die Vereinten Nationen hatten aber schon 1975 die erste Feier anlässlich des internationalen Jahres der Frau ausgerichtet. 1977 folgte eine entsprechende Resolution – und seit den Neunzigern wird der Internationale Frauentag weltweit am 8. März begangen. Aber die Ziele sind noch lange nicht erreicht. Immer noch gibt es immer noch zu viel Ungleichheit zwischen Frauen und Männern.

Der Pax et Bonum-Verlag ist da schon weiter: Von seinen 25 Autoren sind immerhin vierzig Prozent Frauen. Aber es werden mehr werden. Machen Sie sich auf der Website selbst ein Bild: in neuem Fenster öffnenwww.pax-et-bonum.net

Bis zum nächsten Mal
Ihr Pax et Bonum Verlag Berlin

Unsere Bücher und eBooks sind im Verlagsshop Guteprodukte4u! powered by Pax et Bonum ® erhältlich. in neuem Fenster öffnenhttp://www.guteprodukte4u.net/


Über den Verlag

Pax et Bonum ist ein 2011 in Berlin gegründeter Verlag für Natur, Leben, Herz und Seele. Neben belletristischen Titeln sowie der Kinder- und Jugendliteratur macht die Lebenshilfe einen Schwerpunkt des Programms aus.

Übersetzt bedeutet der Verlagsname „Frieden und Wohlergehen“, der traditionelle Gruß der Franziskaner.

Die darin ausgedrückte Liebe zur Schöpfung leitet den Verlag in der Auswahl seiner Titel: Wir wollen die Welt in all ihren Facetten lebenswerter gestalten und den Menschen wieder mit seinen Ressourcen verbinden. In den vergangenen Jahrhunderten haben die Natur, der Kontakt mit Tieren sowie die Geschichten den Menschen inspiriert und geerdet. Aus dieser Verwurzelung hat er die Kraft geschöpft, nach Visionen zu suchen und voranzuschreiten.

In welche Richtung wollen wir uns bewegen, als Einzelner und als gesamte Menschheit? Pax et Bonum möchte mit seinen Titeln diese Verwurzelung erneuern und Ideen verbreiten, wie wir uns auf unserer Reise durch das Leben Gutes tun, wie wir uns mit anderen Menschen und Lebewesen verbinden, wie wir mehr Weite in unser Sein bringen können – wenn wir aus der Einfachheit schöpfen, für die Franz von Assisi als Namenspate des Verlages steht.

Bleibt uns nur noch, Ihnen Frieden und Wohlergehen zu wünschen – auf all Ihren Wegen!

Ihr Ingolf Ludmann-Schneider

Der Umwelt zuliebe

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ergibt sich beim Pax et Bonum Verlag bereits aus dem Leitbild und ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik.

Wir produzieren unsere Bücher, auf der Basis „Book on Demand“ (dt. Abrufbuch oder Buch auf Bestellung, gelegentlich abgekürzt zu BaB) bzw. „Print-on-Demand“

Das schon die Umwelt und die natürlichen Ressourcen (Rohstoffe). Alle vom Pax et Bonum Verlag hergestellten Bücher sind außerdem FSC®-zertifiziert.
Genau das ist, Pax et Bonum ® ein großes Anliegen.

Das ist auch der Grund, warum unsere Bücher etwas mehr kosten und es längere Lieferzeiten als bei anderen Produzenten gibt.

Wir produzieren unsere Bücher ausschließlich in Deutschland. Das tun wir um Arbeitsplätze zu sichern.

Pax et Bonum Verlag, ist offizieller Botschafter des Link zu einer externen QuelleTierhospiz Hof Elise e. V.



Kontakt
Ansprechpartner: Ingolf Ludmann-Schneider
Anschrift: Pax et Bonum Verlag Pax et Bonum e.K.
Paretzer Str 2
10713 Berlin
Telefon: +49 30 67034961
Fax: +49 30 67034962
Internet: http://www.pax-et-bonum.net
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