Piechs Gestaendnis - der Mann auf seiner Rechnung - Volkswagen AG - VW Affaere
War dieser Herr Asterlosch ein Strohmann von Porsche?
Auf der Hauptversammlung stellte ein Herr Asterlosch unverhofft den Antrag, mit den Sonderprüfungen ausgerechnet KPMG zu nominieren, die im Rahmen der VW Affäre nicht sonderlich viel gefunden hat.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch musste vor den Aktionären öffentlich eingestehen, das es sich um: „meinen persönlichen Assistenten“ handelt.
Die anwesenden VW-Aktionäre quittierten dies Geständnis mit Entsetzen.
Nachdem die VW-Verwaltung auf den Stimmrechtsausschluss gem. § 142 AktG des Landes Niedersachsen sowie Porsche und VW hingewiesen wurde, die regelt, dass bei der Beschlussfassung Mitglieder des Vorstands oder des Aufsichtsrats weder für sich noch für einen anderen mitstimmen dürfen, wenn die Prüfung mit der Entlastung eines Mitglieds des Vorstands oder des Aufsichtsrats zusammenhängt, stellte zum Ende der Hauptversammlung ein Herr Asterlosch unverhofft den Antrag, mit diesen Sonderprüfungen die KPMG zu beauftragen statt der von CLEANSTATE vorgeschlagenen Wengert AG aus Singen.
Dieser Vorgang machte die anwesenden CLEANSTATE-Mitglieder hellhörig.
Warum sollte ausgerechnet KPMG nominiert werden, ein WP-Firma also, die im Rahmen der VW Affäre nicht sonderlich viel gefunden hat und die für ihre falschen Flow-Tex-Testate 100 Millionen DM an die Gläubiger zahlte?
War dieser Herr Asterlosch ein Strohmann von Porsche?
Hatte VW-Aufsichtsrats-Chef Piech ihn selbst auf seiner Rechnung?
Schnell wurde im Register der Hauptversammlung ersichtlich, dass es sich wohl um einen Aktionär aus Salzburg handelt.
Auf Nachfrage bei dem ehemaligen VW Manager und CLEANSTATE-Mitglied Holger Sprenger, der bereits mehr als 2 Jahre vor dem Bekanntwerden der VW Affäre sogar im Rahmen der VW-HV im Jahre 2003 auf Umbuchungen in 3-stelliger Millionenhöhe, Luxusreisen und vielfache Verschwendung bei VW hingewiesen, Vorstand und Aufsichtsrat mehrfach schriftlich informiert hatte und dem BKA in Wiesbaden im Dezember 2003 u. a. detaillierte Belege zum Konto 1860 (Hartz) aus dem Jahre 2002 übergeben hatte, wurde klar:
„Herr Asterlosch ist ein Vertrauter Piëchs“
Dr. Lothar Gutsche, stv. Vorsitzender von CLEANSTATE, stellte vor der Hauptversammlung den Vorstand ob dieses unglaublichen Vorgehens zur Rede und verlangte Aufklärung und Antwort auf die Frage, ob der Antragsteller, Herr Jörg Asterlosch, tatsächlich für VW arbeitet.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch musste vor den Aktionären öffentlich eingestehen, das es sich um:
„meinen persönlichen Assistenten“ handelt.
Die anwesenden VW-Aktionäre quittierten dies Geständnis mit Entsetzen.
Der Name Asterlosch findet sich brisanterweise auf einer Rechnung Piechs, nämlich auf der Umbau-Rechnung des Büros von Ferdinand Piëch in Salzburg, die von VW über das Konto 1880 (Piech/Pischetsrieder) bezahlt wurde und die nur eine Unterschrift aufweist.
Diese Rechnung wurde eine Woche nach der Zeugenaussage von Ferdinand Piech dem Landgericht und der Staatsanwaltschaft Braunschweig übergeben.
Hier der Link zur Rechnung:
http://www.cleanstate.de/der_Mann_auf_Piechs_Rechnung.html
So geht es zu auf einer Hauptversammlung der Volkswagen AG….
Dieser Vorgang zeigt erneut, wie wichtig es ist, dass es eine wirklich unab-hängige Institution gibt, die an Hand von Fakten und auf der Basis bestehender Gesetze „Ungereimtheiten“ in Wirtschaft und Justiz auf den Grund geht.
gez.
Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz
1.Vorsitzender CLEANSTATE e.V.
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URL der Pressemitteilung: http://www.cleanstate.de/Pressemitteilung_25_04_2008.html
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