Premiere einer Weltneuheit: CapaCoat – spritzbare Wärmedämmung
Gemeinschaftsentwicklung vom Fraunhofer IPA als Enabler-Technologie ausgezeichnet
Stuttgart/Ober-Ramstadt (CIS). Der Gedanke an das Einsparen von Energie scheint allgegenwärtig und durchdringt in zunehmendem Maße das private Leben ebenso wie die berufliche Sphäre. Umso größere Aufmerksamkeit wird Neuheiten zuteil, die bisher verfügbare Produkte an Zweckdienlichkeit übertreffen, vom Verarbeiter schneller, einfacher und flexibler zu handhaben sind, in der Anwendung ein erhöhtes Maß an Sicherheit bieten und darüber hinaus das Spektrum möglicher Einsatzbereiche stark erweitern. Zu den herausragenden Neuerungen, die all diese und dazu noch weitere Vorzüge bieten, zählt die >CapaCoat spritzbare Wärmedämmung
Schützt vor Verbrennungen
„Das System ist außerdem als Anti-Kondensat- sowie als Safe-Touch-Beschichtung geeignet“, ergänzt Timon Rossa, Manager Business Unit Coatings bei CIS. Beispielsweise erreichen Heizungsrohre im Betriebszustand schnell eine Oberflächentemperatur von 50°C und mehr; mit >CapaCoat spritzbare Wärmedämmung< lassen sie sich so ummanteln, dass für Mensch und Tier beim Berühren keine Verbrennungsgefahr mehr besteht.
Enova Aerogel, einer der bestisolierenden Feststoffe der Welt, bildet die technische Voraussetzung für die CapaCoat spritzbare Wärmedämmung. Enova Aerogel wir von der Cabot Corporation hergestellt.
„Im Vergleich zu in herkömmlichen Isolierbeschichtungen verwendeten Materialien wie Glas- oder Keramik-Hohlkügelchen ermöglicht Enova Aerogel eine überragende thermische Isolierung und bietet zudem eine Berührschutz- und Anti-Kondensat-Funktion“, erläutert Georg Gertner, Application and Market Development Manager bei der Cabot Aerogel Corporation in Frankfurt am Main.
Die Wärmeleitfähigkeit der CapaCoat Aerogel Beschichtung liegt mit nur 50 mW/mK bei einem Bruchteil des Wertes für herkömmliche Beschichtungen; zudem können extreme Filmstärken (5 bis 10 mm) in nur einem Arbeitsgang aufgetragen werden. Durch diese Kombination stellt CapaCoat im Vergleich zu herkömmlichen Isolierbeschichtungen im Markt einen Technologiesprung dar.
Macht Kraftfahrzeuge leiser
Auch der Innenraum von Kraftfahrzeugen lässt sich mit CapaCoat bis in den verborgensten Winkel schnell, präzise, wirtschaftlich und hoch effizient isolieren, um die Umwelt vor Lärmbelästigungen durch das oft als unangenehm empfundene Geräusch „kerniger“ Motoren zu schützen.
Dichtet Bauteilanschlüsse sicher ab
Neben dem Automobilbau dürfte vor allem im Bausektor ein erheblicher Bedarf an sprühbarer Schall- und Wärmedämmung bestehen. Man denke nur an die kritische Abdichtung von Tür- und Fensterrahmen oder Rollladenkästen am Übergang zu den Außenwänden. Gerade bei hoch wärmegedämmten Häusern kann CapaCoat die Bauteilanschlüsse sicher und dauerhaft gegen Feuchtigkeit und Wärmeverluste abdichten, ohne dass dafür eine Vielzahl anderer Materialien miteinander kombiniert werden müsste. Mit einer CapaCoat-Spritzbeschichtung gehören zudem viele handwerkliche Fehler, die gerade bei Bauteilanschlüssen gravierende Folgen haben können, der Vergangenheit an.
Einfache Spritz-Applikation
Die aufzutragende Beschichtung wird mittels einer Spritzpistole auf den Untergrund gesprüht. Das Auftragen der Dämmstoffe vereinfacht nachhaltig eine sonst zeitaufwendige Arbeitstechnik und dämmt auch schwierige geometrische Untergründe. Die Anlage ist speziell für das Material >CapaCoat spritzbare Wärmedämmung< von Caparol Industrial Solutions entwickelt worden.
Bindemittel Wasser, Füllstoff Aerogel
Die Beschichtung, die auf einer einzigartigen Kombination von speziellen wässrigen Bindemitteln und Aerogel-Füllstoffen basiert, zeichnet sich durch eine extrem geringe Wärmeleitfähigkeit aus. Bereits mit einem Auftrag in einer Schichtdicke von 5—10 mm lassen sich hervorragende Dämmwerte erzielen.
Ohne Grundierung universell einsetzbar
Die Verarbeitung ist zudem besonders komfortabel, da CapaCoat spritzbare Wärmedämmung ohne Grundierung direkt auf nahezu alle Untergründe aufgetragen werden kann. Das Beschichtungsmaterial verbindet sich kraftschlüssig mit der Trägeroberfläche und verhält sich bei Dehnungsbelastungen und Temperaturschwankungen extrem flexibel. Bei Bedarf kann die Beschichtung mit Brandschutzmitteln ausgerüstet werden, so dass sie die Klassifikation „schwer entflammbar“ erzielt. (az)
Über die CIS GmbH: Caparol Industrial Solutions (CIS) ist ein forschungs- und entwicklungsintensives Unternehmen der DAW-Firmengruppe, das technisch innovative Produktlösungen für industrielle Anwendungen entwickelt, herstellt und vertreibt. Einen wesentlichen Arbeitsschwerpunkt bildet das Geschäftsfeld „Coatings“, das sich mit bedarfs- und zukunftsgerechten Beschichtungsmaterialien befasst. Grundlagen dafür sind die intensive Forschungstätigkeit in den Labors sowie hohe anwendungstechnische Kompetenz und Erfahrungen, die vom synergetischen Wissensaustausch im weltweiten Verbund der DAW-Firmengruppe profitieren. In enger Zusammenarbeit mit den Anwendern konzipiert CIS qualitativ hochwertige Produkte, die den aktuellen und künftigen Bedarf anspruchsvoller Märkte exakt treffen. Der Name CIS steht somit für Zukunftstechnologien, die sich in vielen Ländern der Erde durch Qualität, Fortschrittlichkeit und Bedarfsgerechtigkeit in unterschiedlichsten Anwendungssituationen bewähren. Geschäftsführer der CIS GmbH sind Dr. Ralf Murjahn und Dr. Dietmar Chmielewski; Firmenadresse:
(http://www.daw.de )
Über das Fraunhofer IPA: Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) wurde 1959 gegründet und 1971 in die Fraunhofer-Gesellschaft aufgenommen. Es beschäftigt rund 280 Wissenschaftler/-innen und gilt als eines der größten Einzelinstitute innerhalb der Fraunhofer Forschungsgesellschaft. Die FuE-Projekte zielen darauf ab, Automatisierungs- und Rationalisierungsreserven aufzuzeigen und auszuschöpfen, um mit verbesserten, kostengünstigeren und umweltfreundlicheren Produktionsabläufen und Produkten die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Arbeitsplätze in den Unternehmen zu erhalten oder zu verbessern. Leiter des Fraunhofer-IPA sind Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Alexander Verl und Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl; Institutsadresse: Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart. (http://www.ipa.fraunhofer.de )
Kontakt
| Ansprechpartner: | Timon Rossa (COATINGS) | |
| Anschrift: | CIS GmbH/GB COATINGS Roßdörfer Str. 50 64372 Ober-Ramstadt |
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| Telefon: | +49 6154 71-6883 | |
| Fax: | +49 6154 71-408 | |
| Internet: | http://www.daw.de | |
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