„Rosen-Flieger“ startet zur großen Afrika-Tour
Nach der Weltumfliegung 2007 beginnt ein neues Flug-Abenteuer
Der Privatpilot Uwe Thomas Carstensen (64) bereitet sein mit roten Rosen verziertes Kleinflugzeug derzeit auf das zweite große Abenteuer vor: Am 1. November wird er gemeinsam mit Co-Pilot Martin Grohganz vom Flughafen Hannover zum 28.000 Kilometer langen Flug rund um Afrika abheben.
Die erste Reiseetappe dauert vom 1. November bis zum 4. Dezember. In geplanten 70 Flugstunden wollen die hannoverschen Piloten mit einer Cessna T206H über den Balkan und Griechenland nach Ägypten fliegen und von dort den östlichen afrikanischen Kontinent überqueren, um schließlich an den südlichsten Punkt der Reise, Kapstadt in Südafrika, zu gelangen. Bis dahin werden die Piloten in 13 Orten zwischenlanden,Am 1. Februar 2011 werden Carstensen und Grohganz in Windhuk die 12.400 Kilometer lange Rücketappe starten und dabei unter anderem Luanda in Angola, Libreville in Gabun, Lomé in Togo und Timbuktu in Mali besuchen. Nach Zwischenlandungen in insgesamt 13 Orten und etwa 60 Flugstunden wollen sie am 28. Februar 2011 zurück in Hannover sein.
Die Reisevorbereitungen
Eine besondere Herausforderung bei der Reisevorbereitung bildet die Versorgung mit Flugbenzin. Die Cessna benötigt eine Kraftstoffsorte, die nicht auf allen afrikanischen Flughäfen vorgehalten wird. „Wir haben Spediteure und Handlingsagenten damit beauftragt, Fässer mit Flugbenzin zu den Flughäfen zu transportieren“, berichtet Carstensen. Außerdem haben noch nicht alle Länder, die die Rosenflieger besuchen wollen, Reisevisa erteilt. Sofern Regierungen die Einreise verweigern sollten, müssen die Piloten kurzfristig eine Überfluggenehmigung beantragen. Für diesen Fall wurde die Cessna mit einem Zusatztank für 400 Liter Flugbenzin ausgerüstet. Dafür sind die vier Sitze hinten in der Kabine ausgebaut worden.
Fliegerische Herausforderungen
Carstensen, der während seiner Weltumfliegung 2007 mit seinem „Rosen-Flieger“ große Sympathien und viel Interesse geweckt hatte, sieht in den extremen Temperaturunterschieden und den Klimazonen auf dem afrikanischen Kontinent große fliegerische Herausforderungen. „In den Tropen können plötzlich sehr starke Gewitter auftreten und in Wüstenregionen ist der Sandsturm unser Hauptfeind“, sagt Carstensen. Im Vergleich zur Natur stellen Lücken in der Infrastruktur auf manchen afrikanischen Flugplätzen eher ein kleines Problem dar. Aber auch hier hat Carstensen vorgesorgt und zwei Ersatzreifen an Bord genommen. Auf dem Weltflug 2007 hatte die Cessna im indischen Kalkutta einen Plattfuß und erst mit Hilfe der Lufthansa konnte die Panne damals behoben werden. Besonders gespannt sind die Piloten auf den Flugabschnitt zwischen Timbuktu in Mali und der algerischen Küste: Hier gilt es, die Sahara in etwa 15 Flugstunden zu überqueren.
Hilfe zur Selbsthilfe für Afrikas Jugend
Wie schon auf dem Weltrundflug 2007 wird Carstensen auch in Afrika Projekte der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) besuchen. Die DSW initiiert Aufklärungskampagnen und Familienplanungsprojekte. In der Nähe von Addis Abeba in Äthiopien und in Arusha in Tansania werden die Piloten aus Hannover Bildungszentren des DSW besuchen, die Jugendliche darauf vorbereiten, in Jugendclubs über HIV-Prophylaxe und Verhütungsmethoden aufzuklären. Der dritte Besuch gilt einem DSW-Projekt in Ugandas Hauptstadt Kampala. Hier werden Kinder und Jugendliche aufgefangen und erhalten eine schulische Bildung, die Gewalt oder sexuelle Misshandlungen durchlitten haben. Carstensen wird die einheimischen Verantwortlichen der Projekte nach ihren Wünschen fragen und anschließend finanzielle Unterstützung leisten. Die Spendengelder werden von der MUTStiftung zur Verfügung gestellt, die Carstensen zusammen mit seiner Frau 2005 gegründet hat.
Das Flugzeug
Das Rosen-Flugzeug ist eine Cessna T206H. Ein robustes und gutmütiges Mehrzweckflugzeug, das durch den Ausbau der hinteren vier Sitze zum Frachtflugzeug wird. Mit großen Rädern ausgestattet, kann die Cessna, die seit über 50 Jahre gebaut wird, auf Holperpisten von nur 300 Metern Länge starten und landen. Piloten bezeichnen die Maschine respektvoll als „Busch-Flieger“. Mit einem 310 PS starken Motor erreicht das Flugzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 314 km/h. Die Reisegeschwindigkeit beträgt 250 km/h.
Die Bodenstation der „Rosen-Flieger“
Die Agentur Jott & Pee wird während des Afrikafluges ständig Kontakt zu den Piloten halten und die Betreuung der heimischen Medien übernehmen. Hintergrundinformationen und Fragen zu Logbucheinträgen und Berichten während der Reise unter 0511 538398-10 oder E-Mail jahns@jottundpee.de
Aktuelle Logbucheinträge und
Uwe Thomas Carstensen hat 2007 mit seinem damaligen Co-Piloten in einem einmotorigen Kleinflugzeug als 139. Crew den Globus umrundet. Im Winter 2010/2011 steht nun die Umrundung des afrikanischen Kontinents an. Die erste Etappe führt Uwe Thomas Carstensen und Co-Pilot Martin Grohganz vom 1. November bis 4. Dezember 2010 von Hannover über Kroatien, Griechenland, Ägypten, Sudan, Äthiopien, Uganda, Tansania, Malawi, Zambia, Botswana und Südafrika nach Namibia. Die mit Rosen verzierte Cessna T206H startet dann am 1. Februar 2011 zur zweiten Etappe von Namibia über Angola, Gabun, Kamerun, Togo, Burkina Faso, Mali, Algerien und Frankreich. Die Rückkehr nach Hannover ist für den 28. Februar geplant. Die gesamte Flugroute, Reiseberichte der Piloten, Logbucheinträge und Hintergrundberichte zur Afrika-Tour sind auf der Internetseite www.globeflight-rallye.com zu lesen.
Kontakt
| Ansprechpartner: | Uwe Jahns | |
| Anschrift: | JOTT & PEE GmbH Marketing - Kommunikation - Werbung Berliner Allee 46 30175 Hannover |
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| Telefon: | +49 (0)511 538398-10 | |
| Fax: | +49 (0)511 538398-22 | |
| Internet: | http://www.globeflight-rallye.com | |
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Informationen zu dieser Pressemitteilung
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