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11.03.2014 14:16 Uhr in IT und Software
Unternehmensmeldung

Schrumpft die CeBIT oder was ist dort los?

Schrumpft die CeBIT oder was ist dort los? Roboy

Auch die Bundesregierung mischt mit und verfolgt die Digitale Agenda 2014-2017

Erst März und schon haben wir zwei große Messen der Unterhaltungselektronik hinter uns (CES und MWC). Jetzt ist die CeBIT vom 10.-14. März 2014 in Hannover dran. Die weltgrößte Computermesse hat einiges an Bord: vom humanoiden Roboter bis hin zum intelligenten Koffer ist alles dabei. Die Messe richtet sich neu aus und ist dieses Jahr ausschließlich für Geschäftskunden zugänglich, geht es doch vorrangig um B2B. Die CeBIT will als Plattform für Kontakte und Geschäftsabschlüsse dienen. Erwartet werden rund 230.000 Fachbesucher.

Gerade einmal 285.000 Besucher besuchten die letztjährige CeBIT. Die größte Computermesse der Welt findet seit 1986 jedes Frühjahr statt. Zog die Messe früher bis zu einer halbe Millionen Besucher an, hat die CeBIT in den letzten Jahren zunehmend mit nachlassendem Interesse des Publikums zu kämpfen. Die Messe hatte an Profil verloren, so Oliver Frese, Vorstand der Deutsche Messe AG. Aus Sicht der Firmen verstopften zu viele Privatbesucher wie z.B. Computerspieler die Messehallen. Die CeBIT soll wieder zu einer Verkaufsplattform werden, bei der Geschäfte gemacht werden.

Die Bundesregierung mischt auf der Computermesse ebenfalls mit – Zur Unterstützung der digitalen Infrastruktur. Alexander Dobrindt rechnet mit einem „Tsunami der Daten“, der in den kommenden Jahren auf die Bürger zurollt. Digitalisierung und das Internet der Dinge würden hier einen klaren Mehrwert liefern. Allerdings nur, wenn in die notwendigen Netze investiert werde. Datensicherheit wird riesengroß geschrieben - so auch das Leitthema der diesjährigen Ausstellung: „Datability“. Und diese zielt auf den verantwortungsvollen Umgang mit großen Datenmengen ab.

Ein paar Innovationen der Messe im kurzen Überblick:

• Humanoider Roboter (Roboy) der Uni Zürich: er zeigt Gefühle und bewegt sich wie ein Mensch. Er schüttelt Hände, antwortet auf Fragen und kann sogar bei Komplimenten eine rote Gesichtsfarbe annehmen. In Zukunft soll sich „Roboy“ weiterentwickeln und lernen – er soll per Handdruck Körpertemperaturen messen können und so vielleicht in der Pflege und sozialen Einrichtungen eingesetzt werden können.
• Mainframe von IBM: Großrechner für hochzuverlässige Verarbeitung von Massendaten. Gerade beim Einsatz im Cloud-Computing wieder up-to-date geworden.
• Koffer „Bag2Go“: dieser wiegt sich selbst, findet sich selbst und reist allein per externem Logistikpartner. Die Erfindung von T-Systems zusammen mit Airbus und Rimowa läßt sich per Smartphone App kontrollieren: der Aufenthaltsort ist jederzeit abrufbar und es gibt auch eine Benachrichtigung, sollte der Koffer geöffnet werden.
• SP400X von Handheld Germany GmbH: Der SP400X ist ein tragbares Scan – und Druckgerät, entwickelt für große Logistikzentren.
• Pixolus: entwickelte ein System, welches Daten auf Fotos erfassen kann ( z.B. Ablesen von Zählernständen), so dass diese direkt weitergegeben werden können ohne „abgetippt“ werden zu müssen.
• „Driver Focus Vehicle“: von Continental AG in Zusammenarbeit mit Cisco, IBM und Nokia: Spurhalteassistent, Abstandsregeltempomat und Kollisionswarner helfen dem Fahrer gefährliche Verkehrssituationen zu vermeiden oder zu entschärfen. Eine Infrarotkamera im Innerraum des Wagens erkennt wohin der Fahrer schaut und kann ggfs automatisch abbremsen.
• Airwriting-Sytsem vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT): durch dreidimensionales Schreiben mit dem Finger in der Luft wird mit dem Rechner kommuniziert. Hierzu ist ein Sensor-Armband erforderlich, welches Handbewegungen aufzeichnet und an den Computer weiterleitet.
• „EasyPass“ Maschine von der Bundesdruckerei GmbH: Das Zweischleusen-System Full-ID für Flughäfen ist ein sogenanntes eGate. Der Reisepass wird auf den Scanner gelegt. Zunächst wird der Fingerabdruck verglichen und in der zweiten Schleuse gleicht die Software das Gesicht anhand der biometrischen Daten ab. Der Münchner Flughafen verfügt bereits über das „eGate“.

Die Begriffe Cloud Computing, big data und Netzsicherheit prägen auch die CeBIT. Was wir daraus machen und auch machen können bleibt abzuwarten.


FLIP4NEW wurde 2009 gegründet und hat sich seitdem zum führenden Re-Commerce-Anbieter für den Ankauf gebrauchter Unterhaltungselektronik im Internet entwickelt. Private und gewerbliche Kunden können den Service nutzen, um sich von ungenutzten elektronischen Geräten und Unterhaltungsmedien bequem, einfach und schnell zu trennen. Hierbei bietet FLIP4NEW das größte Ankaufsportfolio. Dieses umfasst mehr als vier Millionen Produkte aus den Produktkategorien Handys, Notebooks, Macs, Digitalkameras, Navigationsgeräte, Spielekonsolen, iPods, Tablets, DVDs, PC- und Konsolenspiele, CDs und mehr. Darüber hinaus hilft FLIP4NEW mit, die Umwelt zu schonen, da angekaufte Altgeräte entweder wiederverwendet oder verantwortungsbewusst recycelt werden.

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