Schwarzes Silizium – Energie aus infrarotem Licht
Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) auf dem EnergieCampus Goslar ist Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“
"Ausgewählter Ort im Land der Ideen" ist am Donnerstag, den 11. Oktober 2012, das Projekt "Maßgeschneiderte Lichtpulse" der Projektgruppe "Faseroptische Sensorsysteme" in Goslar. Ausgezeichnet werden die Wissenschaftler des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts für die Entwicklung eines neuen Verfahrens, das die Eigenschaften von Solarzellen optimiert. Silizium, das Grundmaterial von Solarzellen, wird durch maßgeschneiderte Laserpulse in einer schwefelhaltigen Atmosphäre zu schwarzem Silizium weiterentwickelt. Damit kann erstmals auch Sonnenlicht im Infrarot-Bereich genutzt werden.
Die Projektgruppe "FaseroptischeDie neuen Black Silicon Solarzellen sind nicht nur effizienter, sie sind auch kostengünstig in der Produktion. Für die Produktion der Black Silicon Solarzellen sind nur halb so viele Herstellungsschritte nötig wie für gewöhnliche Silizium Solarzellen.
Der Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" wird seit 2006 von der Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen" gemeinsam mit der Deutschen Bank realisiert. Aus über 2.000 Bewerbungen wählte die Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern die Fraunhofer Projektgruppe „Faseroptische Sensorsysteme“ als Preisträger aus.
Folgen Sie uns auf
www.twitter.com/HHI_Berlin
Fachkontakt
Dr. Stefan Kontermann
Faseroptische Sensorsysteme
Tel. +49 5321 6855-218
Fax +49 5321 6855-179
Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut
Am Stollen 19, 38640 Goslar
Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut ist weltweit führend in der Entwicklung von mobilen und festen Breitband-Kommunikationsnetzen und Multimedia-Systemen. Ob photonische Komponenten und Systeme, faseroptische Sensorsysteme oder High Speed Hardware Architekturen – im Heinrich-Hertz-Institut wird zusammen mit internationalen Partnern aus Forschung und Industrie und für den internationalen Markt an Infrastrukturen für die zukünftige Gigabit Society gearbeitet. Daneben werden zukünftigen Anwendungen für die Breitband-Netze entwickelt. Forschungsschwerpunkte sind 3D-TV, 3D-Display, HDTV, Mensch-Maschine-Interaktion durch Gestensteuerung sowie die Bildsignalverarbeitung und -übertragung und die interaktive Mediennutzung. Seit 2009 arbeitet auf dem EnergieCampus Goslar die Projektgruppe „Faseroptische Sensorsysteme” des Fraunhofer HHI. Die Leitung hat Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schade.
Kontakt
| Ansprechpartner: | Dr. Gudrun Quandel (Corporate Communications) | |
| Anschrift: | Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut Einsteinufer 37 10587 Berlin |
|
| Telefon: | +49 30 31002-400 | |
| Fax: | +49 30 31002-558 | |
| Internet: | http://www.hhi.fraunhofer.de | |
| Kontakt: |
|
Informationen zu dieser Pressemitteilung
Permanentlink: http://www.newsmax.de/schwarzes-silizium--energie-aus-infrarotem-licht-pressemitteilung92668.html
Artikel als PDF: Schwarzes Silizium – Energie aus infrarotem Licht.pdf
Weitere, interessente Pressemitteilungen zum Thema Wissenschaft und Forschung
Partnerschaft zwischen Ontario und Deutschland weiter gestärkt
Die Regierung der kanadischen Provinz Ontario fördert seit Jahren Kooperationen mit der deutschen Wirtschaft und Forschungsinstitutionen. Ein aktuelles Beispiel: Das Stuttgarter Fraunhofer-Institut IAO und die McMaster Universität in Hamilton/On
Die Regierung der kanadischen Provinz Ontario fördert seit Jahren Kooperationen mit der deutschen Wirtschaft und Forschungsinstitutionen. Ein aktuelles Beispiel: Das Stuttgarter Fraunhofer-Institut IAO und die McMaster Universität in Hamilton/Ontario unterzeichneten heute eine Absichtserklärungrn ... Pressemitteilung lesen
Wissenschaftliche Formalien: Der Zitierstil
Formalien haben zweifellos ihren Sinn: Sie gewähren (wenn auch nicht fächerübergreifend, so doch zumindest für jedes einzelne Fach) eine gewisse Vereinheitlichung der Arbeiten und erleichtern somit das Lesen, das Zitieren und die Angabe der Literaturhinweise. Der berühmte Rand von 4 Zentimetern bietet dem Dozenten genügend Platz für eigene Anmerkungen. Eine der ... Pressemitteilung lesen
Computermodelle genauer als Tierversuche
Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, das Expertensysteme die Aufnahme von Medikamenten (Bioverfügbarkeit) im Menschen viel besser prognostizieren als präklinische Tierversuche
In der pharmazeutischen Forschung werden neue Wirkstoffe im Tierversuch an Ratten, Mäusen, Hunden, Affen und anderen Tieren getestet, um zu ermitteln, ob diese wirksam sind und genügend orale Bioverfügbarkeit in diesen Tieren besitzen.
Durch die Entwicklung der Wissensdatenbank PACT-F (Preclinical And Clinical Trials Knowledge Base on Bioavailability) war es nun erstmals die am ... Pressemitteilung lesen
