Schweinegrippe:
Weltgesundheitsorganisation als Handlanger der Pharmalobby
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) entschied kürzlich über die Impfstrategie im Fall der Schweinegrippe. Schwangere und chronisch kranke Kleinkinder sollen als erste Testpersonen für neue Impfstoffe herhalten, obwohl deren Wirkung noch unbekannt ist. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche kritisiert dies als verantwortungslos.
„Die Entscheidungen der WHO werden von der Pharmalobby massiv beeinflusst“ erläutert Diplom-Biologin Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ärzte gegen Tierversuche und verweist auf die Teilnehmerliste einer Sitzung der WHO (1), in der über die weitere Impfstrategie beraten wurde und Vertreter von Pharmafirmen und -dachverbänden in großerNach Ansicht der Ärztevereinigung sollte der Verbraucher darauf vertrauen können, dass für die Gesundheitsbehörde der Schutz der Weltbevölkerung vor Erkrankungen oberste Priorität hat. Doch in Wirklichkeit führt die WHO eine Vermarktungskampagne für zweifelhafte Pharmaprodukte durch. Die WHO hat für die Schweinegrippe die höchste Pandemiestufe ausgerufen, musste zuvor aber eigens ihre Pandemiedefinition ändern, da die Schweinegrippe die Kriterien für eine Weltbedrohung nicht erfüllt. Demnach muss es sich nun nicht mehr um eine Krankheit mit hoher Sterberate handeln. Die weltweite Hysterie werde damit künstlich geschürt, heißt es von Seiten der Ärzte gegen Tierversuche.
Wie bei jeder „neuen“ Krankheit werden auch zur Erforschung der Schweinegrippe zahlreiche Tierversuche durchgeführt. Die Chancen, sich mit Modeforschung in Fachzeitschriften zu profilieren und sich an geöffneten Geldquellen zu bedienen, sind enorm, der Nutzen für die ernsthafte Seuchenlehre fehlt. So müssen u.a. Schweine, Hühner, Mäuse, Frettchen und Makakenaffen im Labor sinnlos leiden und sterben, mitfinanziert vom deutschen Steuerzahler. Allein für die Entwicklung eines Nasensprays gegen die Schweinegrippe an der Uni Münster, das zwar in Tierversuchen funktioniert, dessen Wirkung beim Menschen aber in den Sternen steht, wurden 30 Millionen Euro aus der Staatskasse bereit gestellt.
Politik und Behörden funktionieren vorbildlich als Erfüllungsgehilfen der rein profitorientierten Pharmaindustrie. Die Rechnung zahlen Menschen, die zur Einnahme unsicherer und überflüssiger Arzneien oder Impfstoffe getrieben werden, und die Tiere, die für unsinnige Tierversuche geopfert werden, kritisieren die Ärzte gegen Tierversuche. Der Verein fordert eine umgehende Wende zugunsten einer innovativen Forschung, die wirklich relevante Ergebnisse bringt und nicht den möglichen Tod von Menschen und Tieren billigend in Kauf nimmt. Allem voran müssen die Ursachen der Krankheitsentstehung und -ausbreitung beseitigt werden, woran im Falle von Seuchen die sogenannte Intensivtierhaltung und Tiertransporte quer über den Globus einen großen Anteil haben. Gegen die Schweingrippe hilft außerdem vor allem gründliches Händewaschen. Doch damit lässt sich natürlich kein Geld machen.
Weitere
(1) WHO Extraordinary Strategic Advisory Group of Experts on Immunization (SAGE) meeting on Influenza A (H1N1) vaccines, 7. Juli 2009, Genf
(2) WHO recommendations on pandemic (H1N1) 2009 vaccines, Pandemic (H1N1) 2009 briefing note 2
----------------------------
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein Zusammenschluss aus mehreren Hundert Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Forschung und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten im Vordergrund stehen.
Informationen zu dieser Pressemitteilung
Permanentlink: http://www.newsmax.de/schweinegrippe--news79216.html
Artikel als PDF: Schweinegrippe: .pdf
Weitere, interessente Pressemitteilungen zum Thema Gesundheit und Medizin
Schmerzende Knie- und Fingergelenke
Bei degenerativen Gelenkerkrankungen können Knorpelschutzstoffe helfen
Jedes unserer Gelenke, sei es im Knie, in der Schulter oder in den Fingern ist täglich besonderen Beanspruchungen ausgesetzt, die zu schmerzhaften Abnutzungen des Gelenkknorpels führen können. Dies muss jedoch nicht zwangsläufig so sein. Um die Funktion der Gelenke aufrecht zu erhalten und deren Abnutzung auf ein normales Maß zu beschränken, ist es daher sinnvoll, ... Pressemitteilung lesen
Hypericum und Rosavin - in Kombination ein starkes Paar im Kampf gegen Depression und Burnout
Stellt ein Naturheilmittel mit der Kombination der pflanzlichen Extrakte Hypericum und Rosavin eine Alternative zu zahlreichen pharmazeutischen bzw. chemischen Produkten in der Behandlung von Depression und Burnout dar? Wissenschaftliche Studien scheinen
Kürzlich stellte Klaus Linde von der Technischen Universität in München in einer Meta-Analyse fest, dass Hypericum bei leichten bis mittelschweren Depressionen wirksamer als Plazebo und ähnlich effektiv wie Standard-Antidepressiva ist. A. Szegedi aus Belin zeigte nun, dass Hypericum auch bei mittelschwerer bis schwerer Depression genauso gut half wie herkömmliche und war. ... Pressemitteilung lesen
Achtung Temperaturschwankungen:
Erste Sonnenstrahlen – Erkältungen beim Baby haben wieder Hochsaison
Die ersten Sonnenstrahlen und die Wärme locken uns jetzt nach draußen an die frischen Luft. Doch Frühling ist nicht gleich Sommer – auch wenn die Sonne lacht sind es nicht die gleichen wärmenden Strahlen, die vom Himmel lachen. Man lässt sich davon leicht täuschen und die Kinder sind auch froh, wenn sie weniger Kleidung tragen dürfen. Doch in dieser Zeit haben ... Pressemitteilung lesen
