Selbst halten, was man anderen verspricht: Welcher Spiele-Verlag überzeugt auch im Netz?
Leicht erlernbar, optisch ansprechend und mit Spaß bei der Nutzung – Ravensburger und Kosmos zeigen unterschiedliche Stärken
(Frankfurt/Göttingen, 19.10.2012).„Wer seinen Kunden kurzweiligen Zeitvertreib an verregneten Herbsttagen verspricht, steht doch geradezu in der Pflicht, für die Unternehmensseite dieselben Maßstäbe anzulegen, wie sie für die eigenen Produkte gelten“. So antwortet Managing Partner & Senior UX-Consultant Anja Weitemeyer von eResult auf die Frage, warum die Wahl bei der aktuellen FUX-Analyzer-Vergleichsstudie auf die Webseiten von Spiele-Verlagen gefallen sei.
„Die Anforderungen, die ein Besucher an eine nutzerfreundliche Website stellt, entsprechen quasi eins zu eins denen an ein klassisches
In der Usability-Terminologie spiegelt sich dies in den Dimensionen Usability, Joy of Use und nicht-instrumentelle Qualitäten (wie Motivation, Ästhetik und Symbolik) wider, die die Grundlage der Bewertung mittels des FUX-Analyzers bilden.
Dabei liefern sich die Seiten von ravensbuger.de und kosmos.de ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitzenposition in der Gesamtbewertung, wobei ravensburger.de letztendlich knapp die Nase vorn hat.
Die Seite überzeugt vor allem hinsichtlich des durch interaktive Elemente erzeugten Joy of Use. „Besonders im Freizeitkontext ist es natürlich von besonderer Bedeutung, dass die Seite das Produktversprechen des Herstellers einlöst. Man darf an dieser Stelle den Imagetransfer von der Seite auf die Marke nicht außer Acht lassen.“ betont Anja Weitemeyer. Verschiedene Online-Spielewelten stehen den jungen wie erwachsenen Besuchern zum Ausprobieren offen. Besonders letztere entdecken dabei auch allerlei Bekanntes und Geliebtes aus Kindertagen.
Hingegen punktet kosmos.de mit der hervorragend bewerteten Usability. Insbesondere die Nutzerführung über die Hauptnavigation weiß zu gefallen. Hinter den Kategorien verbirgt sich jeweils ein Megamenü, das den direkten Einstieg in die zweite und dritte Ebene des Angebots erlaubt. Der Nutzer gelangt so schnell und mit wenigen Klicks zum Ziel und erhält durch den Sitemap-Charakter einen guten Überblick über das Angebot.
Die Seite schmidt-spiele.de findet sich mit einer durchschnittlichen Bewertung auf allen drei Dimensionen auf dem dritten Patz wieder. Lediglich die umfangreiche Bibliothek an Gameplay-Videos, die Idee und Ablauf der Spiele in der Praxis vorstellen, sticht gegenüber den Wettbewerbern heraus.
Auf dem vierten Platz landet in der Bewertung die Seite amigo-spiele.de. Die unterdurchschnittliche Bewertung der Usability lässt sich dabei unter anderem mit der unkonventionellen Platzierung und Bedienung zentraler Elemente wie der Surfpfadanzeige (außerhalb des Contentbereichs) und der Suchfunktion (unten links) erklären. Anja Weitemeyer: „Den erlernten Gewohnheiten der Nutzer sollte entsprochen werden. Bestimmte Elemente werden einfach an bestimmten Stellen erwartet. Die Nutzer reagieren entsprechend
Zusammenfassend konnte also kein Anbieter auf allen Feldern durchgängig überzeugen. Gilt also „Gehen Sie nicht über Los, ziehen Sie keine 200 Euro ein“? Für die beiden Erstplatzierten Seiten sicher nicht. Allerdings konnte mit Hilfe des FUX-Analyzers eindeutig identifiziert werden, in welchen Bereichen nachgebessert werden muss, um aus einer guten eine sehr gute Seite zu machen.
Zur Methode: Der von eResult entwickelte FUX-Analyzer Fragebogen mit insgesamt 25 Bewertungsfragen kam zum Einsatz. Jeweils 100 Internetnutzer bewerteten die Webseiten nach ausgiebiger Nutzung auf den Dimensionen Usability, Joy of Use und Nicht-instrumentellen Qualitäten wie Motivation, Ästhetik und Symbolik. Weiterhin wurden die Wiedernutzungs- und die Weiterempfehlungsabsicht erfragt. http://www.eresult.de/studien_artikel/fux-analyzer.html
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Informationen zu dieser Pressemitteilung
Keywords:
fux-analyzer, usability, joy of use, motivation, ästhetik, symbolik, wettbewerbsanalyse, spiele-Hersteller, Spiele-Verlage
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