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03.10.2012 19:55 Uhr in Telekommunikation
Unternehmensmeldung

So schmeckt der Herbst an der Südlichen Weinstrasse

So schmeckt der Herbst an der Südlichen Weinstrasse Abbildung

Es köchelt, brodelt und dampft in den Küchen

Landau/Frankfurt, 1. Oktober 2012. Schon wieder Genusszeit an der Südlichen Weinstrasse! Kulinarisch gesehen herrscht hier dank des fast mediterranen Klimas das ganze Jahr über Saison, denn es wachsen Trauben, Zitronen, Feigen, Kiwis, Mandeln und Esskastanien. Aber jetzt, wenn der Herbst die Landschaft in ein farbenfrohes Kleid hüllt und die Früchte auf den Feldern eingeholt werden, beginnt in diesem Garten Eden Deutschlands die wohl interessanteste Saison für Gourmets und Gourmands: Neben „Neuem Wein“ und dem beliebten Zwiebelkuchen stehen Wildgerichte aus heimischen Wäldern auf den Speisekarten, köstlich gepaart mit Kastaniengemüse, Rotkraut und Kartoffelklößchen.
Ob Reh, Hirsch oder zartes Wildschwein – die Köche der Restaurants, Gasthöfe und Weinstuben verstehen sich darauf, aus saisonalen Zutaten ein Fest für die Sinne zu kreiieren.

Hausmannskost oder Haut Cuisine – die Basis muss stimmen
Die Südliche Weinstrasse hat sich eine authentische und eigenständige Küche bewahrt und kultiviert diese mit Erfolg über die Landesgrenzen hinaus. Genußfreudige Zeitgenossen lassen sich hiervon mitreißen und werden unweigerlich zu Fans der Pfälzer Küche und ihren Kreationen. Egal wo, hier lässt sich fast überall authentisch und in allen preislagenvorzüglich speisen. Mehr über das Feinschmeckerland der Südpfalz unter: www.suedlicheweinstrasse.de/genuss/feinschmeckerland.html
Zu den Spezialitäten der Region zählt zum Beispiel der Pfälzer Saumagen. Das hätte er gewiss nie, wenn sich hinter dem groben Wort und der rustikalen Form nicht außerordentliche Qualitäten verbergen würden. Schon die bürgerlichste Variante ist eine fein gewogene Mischung aus frischem Schlachtfleisch, Bratwurstfülle, Eiern, Zwiebeln, Petersilie und guter Pfälzer Kartoffel. Kräftig gewürzt mit Knoblauch, Pfeffer, Muskat und reichlich Majoran.
Man begegnet ihm aber auch in den allerersten Häusern, variiert und verfeinert etwa als Carpaccio von kross gebratenem Pfälzer Saumagen mit Maronen oder schwarzen Trüffeln im sternegekrönten Restaurant des Hotels Krone in Herxheim. So kommen Gäste beim Arrangement „Spätsommer-Wandertage in der Südpfalz“ nicht nur in den Genuss des Pfälzer Saumagens und anderen kulinarischen Köstlichkeiten, sondern auch in den Genuss einer in herbstlichen Farben getauchten Landschaft. Das Paket mit drei Übernachtungen und Halbpension ist bis November für 324 Euro buchbar. (www.hotelkrone.de).
Die Pfälzer „Keschdesupp“ ist eine weitere Delikatesse, die derzeit ganz oben auf den Speisekarten der Region zu finden ist, denn jetzt ist Keschdezeit! Den Sommer über hat die Esskastanie, die an den Hängen des Pfälzer Waldes wächst, ihren süßlich-herben Duft verströmt. Jetzt können Genussfans die reifen Früchte säckeweise einsammeln und in vielerlei Variationen – als Suppe, als Gemüse, süß oder herzhaft – zubereiten. So wird die Spezialität auch im Hotel Prinzregent in Edenkoben aufgetischt. Beim Arrangement „Das ist Wanderbar“ für 198 Euro erwartet Urlauber neben drei Übernachtungen und Halbpension sowie ein köstliches Pfälzer Menü. (www.prinzregent-edenkoben.de)
Und wenn es im Spätherbst draußen nicht mehr ganz so schön ist, lässt es sich drinnen bei einem vollmundigen Spätburgunder oder einem kräftigen Dornfelder umso besser genießen. Und was würde dann dazu besser passen als eine Martinsgans. Diese wird unter anderem kross aus dem Ofen zusammen mit Rotkohl und Klößen sowie einer leckeren Bratensoße beim Martinus-Weinfest in St. Martin vom 2. bis 4. sowie vom 9. bis 11. November 2012 aufgetischt. Wer passend zu dieser Zeit in der Region Maikammer in den Genuss einer Martinsgans kommen möchte, kann beispielsweise im Waldhaus Wilhelm das Arrangement „Woche zum St. Martinus-Fest 2012“ für 365 Euro buchen. Hierbei sind sieben Übernachtungen inklusive Halbpension mit exklusivem Gänsemenü enthalten. Mehr Informationen unter www.waldhaus-wilhelm.de.
Neuer Wein und Zwiebelkuchen…
Er gehört zum Herbst wie die bunten Blätter: Neuer Wein oder auch Federweißer verdankt seinen Namen seinem Aussehen, denn bei der Gärung des Traubenmostes werden die im Traubensaft befindlichen, milchigen Hefeteilchen aufgewirbelt, was den Eindruck erweckt, als befänden sich viele kleine, weiße Federn im Glas. Gemacht wird der erste neue Wein vorwiegend aus der Rebsorte Ortega, vereinzelt auch aus Frühbur¬gundertrauben oder aus der Siegerrebe. Er lässt sich hervorragend mit ofenfrischem Zwiebelkuchen, Pfälzer Saumagen oder Maronen kombinieren – ein Genuss, den Weinliebhaber nur bis November erleben können. Während des gesamten Oktobers wird der „Neue Wein“ entlang der Südlichen Weinstrasse gefeiert.
Alle Feste im Überblick:
3. bis 7.10.2012: Federweißenfest mit Bauernmarkt in Dierbach
12. bis 15.10.2012: Fest des Federweißen in Pleisweiler-Oberhofen
14.10.2012: Federweißenfest am Karlsplatz in Klingenmünster
18. bis 21.10.2012 60. Fest des Federweißen in Landau (ältestes Fest)
19. bis 22.10.2012 Federweißenfes in der Winzergasse in Gleiszellen-Gleishorbach
Genuss zum Mitnehmen
In den Hofläden und auf den Bauernmärkten, in Bäckereien und Metzgereien erwarten Genussliebhaber beste Produkte aus eigenem Anbau und eigener Herstellung. Es wird disputiert und abgewogen, unzählige Zubereitungstipps wandern vom Stand zur Theke und wieder zurück. Allerorten haben es Besucher mit profunder Fachkenntnis zu tun und leidenschaftlichem Engagement. Das sind Einkaufsquellen, die das Wort noch verdienen – Erzeuger, die sich zu ihren Produkten bekennen. Tipps: Waldhof Gemüsebau Frey in Kapsweyer (www.gemuesebau-frey.de) sowie Bauernhof Kieffer in Schweighofen (www.bauernhof-kieffer.de).
Wo Wein und Obst zuhause sind, werden feinste Destillate zur Ehrensache: Jahrzehnte an Erfahrung sind nötig und eine unbestechliche Nase, um die Köstlichkeiten zur Reife zu bringen. So beispielsweise der Kastanien- oder Feigenlikör: Einige Pfälzer Edelbrenner haben das genussvolle Potential der Feige, die durch das südländische Flair an der Südlichen Weinstrasse sehr gut wächst und gedeiht, erkannt und genutzt. Es entstand ein Likör aus klarem bis bernsteinfarbenem Gelb, der angenehm duftet und weich im Geschmack ist. Doch die Herbstzeit steht hier ganz im Zeichen der Kastanie und somit auch ihres Likörs, denn ausgedehnte Kastanienbaumbestände prägen am Haardtrand den Übergang der Weinlandschaft zum Pfälzerwald. Mehrere Wochen benötigt der Alkohol, um den Kastanien ihre Inhaltsstoffe zu entziehen. Damit erhält der Likör einen nussigen, reifen, erdigen, an Waldboden erinnernden Geschmack. Wer bereit ist, den eigenwilligen Brennern zu ihren Schätzen zu folgen, wird auf eine genussvolle und aromareiche Zeitreise gehen und mit begehrten Souvenirs zurückkommen. Tipps: Brennerei Göring in Edenkoben (www.brennerei-goering.de) und Brennerei Stefan Fischer in Schweighofen (www.stefan-fischer-weingut.de).
Selbstverständlich darf hausgemachte Konfitüre nicht fehlen. Feine Gelees und fruchtige Marmeladen gehören hier an jeden Frühstückstisch ebenso wie zarte Honige. Für die süße Verführung zwischendurch sorgen verführerische Schokoladenkreationen in den Confiserien (www.cafe-herzog.de in Bad Bergzabern) wie beispielsweise zur Herbstzeit köstliche Keschdepralinen oder kunstvolles Backwerk in den Konditoreien. Es duftet, es lockt, es schmilzt das Herz: Beginnt doch hier auch die deutsch-französische Route du Chocolat.
Essig und Öl sind die Träger des guten Geschmacks. Darunter unter anderem kleine Kostbarkeiten wie Öle aus Walnüssen und Traubenkernen. Die Kunst ihrer Zubereitung, so wie sie an der Südlichen Weinstrasse gepflegt wird, erfordert hohes Können und strenge Sorgfalt. Wie auf dem Doktorenhof in Venningen. Hier liegen alte Eichenfässer aufgereiht im wohlig duftenden Essigkeller des Weinessiggutes von Georg Heinrich Wiedemann – gefüllt mit den besten Weinen wie Auslesen, Trockenbeerenauslesen und Eisweinen. Diese verwandeln sich im Laufe der Zeit in Kochessig, Trinkessige oder begeistern als Essig mit Früchten in dekorativen Flaschen. (www.doktorenhof.de)
Wie die Kunst in Flaschen sprechen Genussfans an der Südlichen Weinstrasse auch von der „Kunst in Dosen“, denn Hausmacher Wurst will gelernt sein. Hier gilt es gekonnt Schwartenmagen zu würzen, Grieben anzusetzen und Saumagen in den richtigen Verhältnissen zuzubereiten. Doch das Highlight ist die Pfälzer Leberwurst: Geschmacksprägend ist neben Zwiebeln auch eine typisch pfälzische Gewürzmischung, die unter anderem aus Pfeffer, Majoran, Nelken und Muskat besteht. Die graue, nur mit Speisesalz hergestellte Pfälzer Leberwurst ist eine herzhafte und zugleich die wichtigste Pfälzer Wurst, die zusammen mit Blutwurst, Schwartenmagen und Bratwurst auf jeden Hausmacherteller gehört. Tipp: Metzgerei Kieffer in Bad Bergzabern (www.metzgerei-kieffer.de) und Metzgerei Joachim in Landau-Wollmesheim (www.metzgerei-joachim.de).
Mehr Informationen: www.suedlicheweinstrasse.de

Die Südliche Weinstrasse liegt in der Pfalz, ist knapp 50 Kilometer lang, beginnt im Süden am Deutschen Weintor bei Schweigen-Rechtenbach und endet im Norden bei Maikammer. Die acht Verbandsgemeinden Landau, Offenbach, Herxheim, Landau-Land, Bad Bergzabern, Annweiler, Edenkoben und Maikammer laden das gesamte Jahr über zu Festen und Veranstaltungen rund um die Traube und andere kulinarische Themen ein. Die Region gilt als Paradies für Weinkenner, denn sie ist nicht nur Teil des weltweit größten Riesling-Gebiets und des größten Rotwein-Gebiets Deutschlands, sondern bietet mit ihrer Rebsorten-Vielfalt für jeden Geschmack den passenden Tropfen. Neben dem Wein erwartet Gäste eine Landschaft aus sanft geschwungenen Weinbergen, grüne Wiesen und Bachläufe, der stattliche Pfälzerwald mit seinen Burgen sowie kleine malerische Orte, die zum Einkehren einladen. Mit über 1.800 Sonnenstunden im Jahr wachsen und gedeihen an der Südlichen Weinstrasse neben Südf-rüchten wie Trauben, Zitronen, Feigen, Kiwis, Melonen und Pfirsiche auch Mandeln, Rosen und erstklassiger Tabak. Übernachten lässt es sich neben Sterne-Hotels auch in gemütliche Pensionen, beim Winzer oder ganz romantisch in den Schlössern entlang der Südlichen Weinstrasse. Mehr Informationen unter www.suedlicheweinstrasse.de.

Kontakt
Ansprechpartner: Gabriele Kuminek
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Hanauer Landstraße 184
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Telefon: +49 69 17 53 71-028/-026
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