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Pressemeldung / Pressemitteilung für newsmax Journal markieren 05.05.2009 09:22 Uhr Politik | Informationen

Sozialwissenschaftler Dr. Thomas Tartsch erstattet Strafanzeige gegen einen Sozialpädagogen der Stadt Marl

Anstatt Disskussion um die Effektivität von Sperrfiltern wird der Missbrauch von Kindern für persönliche Schlammschlacht instrumentalisiert

Ein bei der Stadt Marl/Kreis Recklinghausen angestellter Sozialpädagoge rückt den Sozialwissenschaftler Dr. Thomas Tartsch in die Nähre von Verbreitern und Nutzern von Kinderpronographie, um damit unter anderem dessen islamkritische Arbeit zu diskreditieren. Aufgrund der Schwere der Angelegenheit wurde Strafantrag gestellt und die Bürgermeisterin von Marl als oberste Dienstherrin informiert. Dazu wurde ein lebenslanges Hausverbot für Veranstaltungen mit Dr. Tartsch ausgeprochen.

Der Sozialwissenschaftler Dr. Thomas Tartsch hat gegen einen bei der Stadt Marl/Kreis Recklinghausen angestellten Sozialpädagogen und Mitglied des Stadtelternrat Recklinghausen e.V Strafantrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Begehung der §§185ff. gestellt.
Hintergrund ist ein in allen Lokalzeitungen des Medienhauses Bauer im Kreis Recklinghausen veröffentlichter Leserbrief, indem Dr. Tartsch in ehrverletzender Weise in die Nähe von Verbreitern und Konsumenten von Kinderpornographie gestellt wird, womit ihm indirekt unterstellt wird, er würde eine Affinität zu diesem Personenkreis besitzen.
Das beinhaltet nach Ansicht von Dr. Tartsch nicht nur eine Beleidigung und Verleumdung, die aufgrund des Verbreitungsgrades der Lokalzeitungen seinen persönlichen Ruf nachhaltig und in erheblicher Weise schädigen kann, sondern der Leserbriefschreiber ist eine Person, die hier vordergründig das Tabuthema Kinderpornographie und das Leid der Missbrauchsopfer in infamer und perfider Art und Weise nutzt, weil es diesem im Grunde unter anderem um die islamkritische Meinung von Dr. Tartsch geht.
Der in Recklinghausen nicht gerade unbekannte Verfasser vergleicht die angeblich „antiliberale Gesinnung gegenüber einer angeblichen drohenden Islamisierung der Gesellschaft“ mit einer „plötzlichen liberalen Gesinnung gegenüber Verbreitern und Nutzern von Kinderpornographie“ von Dr. Tartsch. Damit würde Dr. Tartsch (bezeichnet als „dieser Mensch“) den „ersten Missbrauch“ entweder aus „Dummheit oder Perfidität“ verharmlosen. Oder wie er seinen Vater am Ende des Leserbriefes zitiert: „Nachtigall, ick hör dir trapsen.“ Ein Satz, dessen Intention allgemein bekannt ist.
Dabei steht Dr. Tartsch der Nutzung von Internetsperren kritisch gegenüber, da das Internet das Medium darstellt, wo der Missbrauch protokolliert und angeboten wird, aber in der Regel nicht den Tatort.
Dieser befindet sich in den meisten Fällen innerhalb von Familien, womit es neben präventiver Maßnahmen zur Sensibilisierung von potentiellen Opfern und der Gesellschaft an der effektiven repressiven Bekämpfung durch Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften mangelt, da die eingesetzten personellen und technischen Ressourcen unzureichend sind.
Daraus ergibt sich ein Spannungsfeld zwischen der Bekämpfung von Kinderpornographie und der Einschränkung der Meinungsfreiheit, wozu sich MOGIS (MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren) explizit äußert:

in neuem Fenster öffnenhttp://mogis.wordpress.com/


Im vorliegendem Fall werden nicht nur Äpfel mit Birnen verglichen, sondern es ist auffällig, wie versucht wird, die Arbeit von Dr. Tartsch zu diskreditieren, da die üblichen Todschlagargumente des „Rassismus“ und der „Islamophobie“ im Angesicht der immer offener zu Tage tretenden Konflikte zwischen einer Auslegung der Religion in Form einer kritiklosen und nicht hinterfragbaren Schriftgläubigkeit und dem säkularen und freiheitlichen Verfassungsstaat nicht mehr greifen.
Gerade der Kreis Recklinghausen, der als Musterbeispiel der von Dr. Tartsch als „zweiten Islamisierung“ charakterisierten Übernahme der Religionsauslegung der islamischen Dachverbände durch bestimmte Vertreter in Politik, Kirchen und Sozialverbänden gilt, verdeutlicht dieses Konfliktpotential. Zunehmende Abschottung, steigende Gewaltkriminalität, sich vergrößernder Abstand bezüglich Sprach- und Bildungskompetenz, die Besetzung des öffentlichen Raums mit politisch-religiösen Symbolen und Bauwerken, ansteigender eliminatorischer Judenhass und eine unbekannte Zahl von Zwangsheiraten und arrangierten Ehen mit Importbräuten sollen nicht kritisch hinterfragt werden, da gerade Politiker aus rationaler Wahlstimmenmaximierung und Unkenntnis über die islamischen Lehren diese fortschreitende zweite Islamisierung fördern.
Wenn sich nach der jüngsten Umfrage der Bertelsmann Stiftung rund 90 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime zwischen 18 und 29 Jahren selbst als religiös und die Hälfte von ihnen sich gar als hochreligiös bezeichnen, existiert hier ein gesellschaftliches Konfliktpotential, dessen Gefährdung für den Zusammenhalt der Gesellschaft man gar nicht thematisiert will.
Aber je mehr junge Muslime sich als Teil der islamischen Umma und nicht als Teil der deutschen Gesellschaft definieren, was teilweise auch durch die islamischen Dachverbände gefördert wird, die erfolgreich Lobbyarbeit in Politik, Bildung, Kirchen und Medien betreiben, desto nachdrücklicher wird nach der „dritten Islamisierung“ verlangt, in der sich die Umma autonom etablieren soll.
Wenn die nichtislamische Umgebung hier nicht mehr (wie im jetzigen „Dialog“) ausreichend nachgibt, kann sich die Verpflichtung zur Etablierung einer Theokratie mit Geltung der gesamten Shari’a gewaltsam Bahn brechen. Denn für die hier interessierende Religionsauslegung besitzt der Jihad durch die als „Schwertvers“ bekannte Sure 9, Vers 5 des Korans den Rang einer direkt von Allah stammenden Verpflichtung zum gewalttätigen Kampf gegen die Ungläubigen bis zum jüngsten Tag, die in der Zeit der Schwächephase als Hudna (taktischer Waffenstillstand) nur ausgesetzt ist, in der Stärkephase aber jederzeit wieder ausgeübt werden muss.
Das bedroht aber eben auch diejenigen Muslime, die nicht der Schriftgläubigkeit folgen, was der Fall des Münsteraner Islamwissenschaftlers Prof. Kalisch verdeutlicht, der wegen der Gefährdung seines Lebens nur noch unter Polizeischutz und konspirativ seine Vorlesungen abhalten kann, was auch der Handlungsweise der islamischen Dachverbände geschuldet ist, die sich im KRM zusammengeschlossen haben.
All das soll und darf nicht in der öffentlichen Diskussion thematisiert werden.
Unterstützung (ob gewollt oder ungewollt spielt keine Rolle) finden bestimmte Gruppen dabei in Personen wie der des Leserbriefschreibers. Wenn dieser von einer „angeblichen Islamisierung der Gesellschaft“ schreibt, entkoppelt er damit die Fälle von Missbrauch zumeist minderjähriger Muslima durch Zwangsheiraten und arrangierte Ehen vom Zusammenhang mit der zunehmenden Islamisierung, wobei jeder Fall in der Regel eine durch Tradition und oft auch durch die Religion legitimierte Vergewaltigung darstellt. Gerade in den anstehenden Sommerferien werden wieder muslimische Jungen und Mädchen in der Herkunftsregion ihrer Eltern und Großeltern zwangsverheiratet oder tauchen nach den Ferien nicht mehr in der Schule auf. Jeder einzelne Fall stellt einen Fall des Missbrauchs dar, da Missbrauch viele Gesichter hat, die alle mit äußerster Härte geahndet werden müssen, da es keine Opfer 1. und 2. Klasse geben darf.
Da man Personen wie Dr. Tartsch nicht mehr mit moralischen Leerformeln angreifen kann, versucht man es jetzt mit anderen Formen der gesellschaftlichen Ächtung. Das ist für Dr. Tartsch nicht nur feige und peinlich, da der Leserbriefschreiber seine ehrverletzenden Äußerungen mittels Zitat seines Vaters verbreitet, anstatt sie aus Angst vor strafrechtlichen Konsequenzen selbst zu äußern. Vielmehr stellt sich die hier stattgefundene Instrumentalisierung der Missbrauchsopfer als eine Beleidigung und Instrumentalisierung des Leids von Missbrauchsopfern für persönliche Schlammschlachten dar, auf deren zerstörte Seelen gespuckt wird, wenn sie wie ein Schutzschild zur Tabuisierung der eigenen Beleidigungen vor sich hergetragen werden.
Dr. Tartsch wird trotz solcher Versuche seine Arbeit zu behindern weiterhin in der Tradition von Carlo Schmid intolerant gegen jede Form des politischen und religiösen Extremismus eingestellt bleiben. Ebenso intolerant wie gegen diejenigen, die die schwächsten und schutzlosesten Mitglieder der Gesellschaft missbrauchen. Und ganz besonders intolerant gegen diejenigen selbsternannten Meinungswächter, die das Leid von Missbrauchsopfer für ihre Zwecke instrumentalisieren.
Ob der Sozialpädagoge weiterhin im Bereich der Jugendhilfe arbeiten sollte, ist ein Sachverhalt, über den die über den Strafantrag unterrichtete Bürgermeisterin der Stadt Marl als oberste Dienstherrin nach dem Ergebnis eines eventuellen Ermittlungsverfahrens zu entscheiden hat. Ob so eine Person aber weiterhin für den Stadtelternrat von Recklinghausen tragbar ist, ist dagegen eine Aufforderung an die Mitglieder des Elternrates, dieses zu klären.
Unabhängig von der Entscheidung der StA bezüglich der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens hat der Leserbriefschreiber ein lebenslanges Hausverbot bei Veranstaltungen mit Dr. Tartsch, da man solchen Personen keinen Raum für ihre Agitation bieten darf.

Dr. Thomas Tartsch
Studium (sehr gut) und Promotion (magna cum laude) mit dem Themenschwerpunkt: "Islamischer Fundamentalismus und Jihadismus - Gefährdung der inneren Sicherheit in einer globalen Gefährdungslage?" vor der Folie einer verschiedene Fachdisziplinen verklammernden Sichtweise, Freiberuflicher Publizist und Verleger, Politikberatung
Themenschwerpunkte: Islamischer Fundamentalismus in Deutschland, Jihadismus, Homegrown Terrorism, Lagebilderstellung und Lagebeurteilung, Counterterrorism und Counterinsurgency

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Kontakt:
Ansprechpartner: Dr. Thomas Tartsch
Anschrift: Gehenna Buchverlag Thomas Tartsch
Am Mühlenbach 17
45711 Datteln
Telefon: 015015-1924610
Internet: http://gehenna-buchverlag.de.tl
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