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Technologie-Kooperationen über den Rhein hinweg
Im Rahmen der Veranstaltung „Research & Technology“ der Hannover Messe werden deutsch-französische Partnerschaften gefördertAusstellungsschwerpunkte dieser internationalen Fachmesse sind Grundlagenforschung, angewandte Forschung, Zukunftstechnologien und Dienstleistungen für die Forschung sowie Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die am Vormittag des 22. April in Halle 2, Stand D32 stattfindenden Treffen begrüßen Exzellenzcluster und Forschungszentren im Bereich Maschinenbau. Darunter befindet sich Mécafuture-FR, eine im Jahr 2007 geschaffene Plattform, die die insgesamt sieben in diesem Fachbereich etablierten Kompetenzzentren sowie den Forschungscluster GOSPI zusammenführt. Im Anschluss an den „Runden Tisch“ können die Unterhaltungen zwischen deutschen und französischen Akteuren in Einzelgesprächen fortgeführt werden (22. und 23. April).Die französischen Mitgliedsunternehmen und -labore haben somit die Möglichkeit, ihre Forschungsaktivitäten im Bereich Maschinenbau und Werkstoffe vorzustellen oder gemeinsame Projekte mit deutschen Partnern und Wirtschaftsorganisationen zu entwerfen. Mécafuture (www.mecafuture-fr.org) wurde nach dem Vorbild der europäischen Technologieplattform Manufuture gegründet. Die längerfristigen Perspektiven bestehen darin, sich auf länderübergreifende oder sogar europäische Projektausschreibungen zu bewerben.
Die diskutierten Themengebiete können umfassend sein: von Metallurgie, Werkstoffkunde, Nanomaterialien bis hin zu modernen Herstellungsverfahren (Ver- und Weiterverarbeitung, Pulvermetallurgie), aber auch Oberflächenbearbeitung, Mechatronik oder Qualität undToleranzeintragung.
Fünf französische Kompetenzzentren haben ihre Teilnahme an den Treffen bereits angekündigt: Arve-Industries (www.arve-industries.fr) verzeichnet über 250 Unternehmen, zu deren Hauptaktivitäten Mechatronik sowie die komplexe und mechanische Präzisionsbearbeitung und Oberflächenbehandlung zählen.
Materalia (www.materalia.fr) ist aus der Verschmelzung des lothringischen Wettbewerbsclusters MIPI (Innovative Werkstoffe - Intelligente Produkte) und des Clusters P2MI (Verarbeitungsverfahren für innovative Werkstoffe) der Region Champagne-Ardenne hervorgegangen. Der auf Werkstoff- und Verfahrensinnovation spezialisierte Cluster ist insbesondere auf den Märkten Energie, Luftfahrt, Automobil und Medizin tätig (Nano- und Verbundwerkstoffe, neue Fertigungsverfahren, Metallurgie).
Im Herzen des so genannten „Plastics Valley“ vereint Plastipolis (www.plastipolis.fr) als einziges Kompetenzzentrum der französischen Kunststoffindustrie alle Sektoren der Industrie in den Regionen Franche Comté und Rhône-Alpes. PNB, der Pôle Nucléaire de Bourgogne (www.polenucleairebourgogne.fr), hat sich neben der Herstellung von Komponenten für Kernkraftwerke der Verbesserung von Herstellungsverfahren verschrieben sowie der Oberflächenbehandlung, der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung und der industriellen Robotertechnik.
Der in Mittelfrankreich ansässige Cluster Viaméca (www.viameca.fr) ist auf spezielle Maschinen und mechanische Baugruppen spezialisiert sowie auf Verfahren zur Verarbeitung hochwertiger Werkstoffe, Robotertechnik und Oberflächenbearbeitung.
Diese Treffen erfolgen unter der Schirmherrschaft des französischen Ministeriums für Wirtschaft, Industrie und Beschäftigung (DGCIS) und Ubifrance. Weitere Informationen über Anmeldemöglichkeiten und Teilnehmer sind über den Veranstalter erhältlich.
Ubifrance und die französischen Wirtschafts- und Handelsabteilungen:
Ubifrance und die französischen Wirtschafts- und Handelsabteilungen sind
ein öffentliches Netzwerk, das französische Unternehmen unabhängig von
ihrer Größe und Branche beim Export unterstützt. Dafür informieren sie
Firmen über die wirtschaftlichen, rechtlichen und wettbewerbsrelevanten
Rahmenbedingungen der verschiedenen Länder. Hinzu kommt die Beratung
von Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Exportstrategie. Zum
Serviceangebot beider Institutionen gehört Marktforschung und
Neukundenakquise, die Organisation von Beteiligungen auf Fachmessen im
Ausland, die Durchführung von bilateralen Unternehmertreffen,
Veröffentlichungen in der internationalen Fachpresse sowie Traineeships.
Ubifrance ist als Agentur zur internationalen Förderung französischer
Unternehmen eine Einrichtung des öffentlichen Rechts. Mit ihrem
industriellen und kommerziellen Schwerpunkt ist sie Teil des
Außenhandelsministeriums. Ihre rund 1.200 Mitarbeiter sind französische
und lokale Experten, die jedes Jahr rund 15.000 französische Unternehmen in 44 Ländern bei ihrer internationalen Entwicklung unterstützen.
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Kontakt:
| Ansprechpartner: |
Nathalie Daube |
| Anschrift: |
FIZIT: Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik Königsallee 53 Düsseldorf |
| Internet: |
http://www.ubifrance.com/de |
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| Kontakt: |
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