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02.06.2016 10:33 Uhr in Gesundheit und Medizin
Unternehmensmeldung

Telemedizin: Die Aggertalklinik bringt Gesundheit nach Hause!

Telemedizin: Die Aggertalklinik bringt Gesundheit nach Hause! EvoCare Telemedizingenossenschaft

Erweiterung des Nachsorgeangebotes für Versicherte der DRV Rheinland

Direkt in ihren eigenen vier Wänden können Patienten ihre Therapie absolvieren; ganz ohne Anfahrtswege und so wie es in ihren persönlichen Tagesrhythmus passt. Diese neue Form der Versorgung heißt: EvoCare®-Behandlung. Nach den Ergebnissen einer aktuellen Machbarkeitsstudie hat sich der Einsatz der teletherapeutischen Behandlung aus Sicht der Patienten und der Aggertalklinik bewährt und kann so von Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Rheinland auch in anderen Reha-Einrichtungen in Anspruch genommen werden.

Neu ist, dass ein Patient nach einer Reha jetzt auch am Wohnort für sechs Wochen von seiner Klinik weiter betreut werden kann. Gerade unter den orthopädischen Reha-Patienten wurde die Möglichkeit, durch Therapeuten betreut in den eigenen vier Wänden zu trainieren, dankbar angenommen. Die Einschränkung im Alltag, nicht Autofahren zu können, konnte hervorragend ausgeglichen werden, da keine Anfahrt notwendig ist. Freitextliche Rückmeldung einer weiblichen AHB-Patientin, 58 Jahre: „[...] Da ich ländlich wohne, hat es mir enorme Erleichterung gebracht, wegen Fahrwege (was ich mit dem PKW nicht konnte). [...]“.

Die EvoCare®-Behandlung erfolgt nach individueller ärztlicher Verordnung; die anschließende Betreuung übernimmt ein Therapeut der Klinik. Die Tele-Nachsorge wurde in der Aggertalklinik gut strukturiert und erfolgreich umgesetzt. Die Information und die Einweisung der Patienten erfolgen durch das klinische Personal der Therapie, welches auch die vollständige Betreuung während der sechswöchigen Trainingsphase am Wohnort übernimmt. Die Verbindung stellt eine ausgeklügelte Versorgungslösung einer Telemedizingenossenschaft her; für den Versorgungzeitraum erhalten Patienten Leih-Telemedizingeräte zur Verfügung gestellt.

Der Einsatz der EvoCare®-Behandlung erfolgt in der Rehabilitationsnachsorge als Alternative zum klassischen Nachsorge-Angebot IRENA. „Ich finde, dass das EvoCare eine sehr gute Alternative zum IRENA-Programm darstellt. Dadurch, dass man während der Übungen angeleitet wird, kann man sie in Eigenverantwortung ausführen und später noch weitertrainieren.“ (männlicher AHB-Patient, 47 Jahre).

In der Orthopädie können so regelmäßig durchgeführte Trainingseinheiten nach individuellen Vorgaben und unter Supervision beispielsweise bei Rückenschmerzen, einer Hüft-OP oder einer Schulterverletzung helfen. Jede Übung zur Kräftigung, Mobilisation, Stabilisierung und Dehnung wird in einem kurzen Film gezeigt und die Ausführung erfasst. Es stehen Übungen für die unteren und oberen Extremitäten sowie für den Rücken zur Verfügung.

Die Trainingsfrequenz beim Training zu Hause lag im Durchschnitt bei 78% der maximal 24 möglichen Trainingstermine. In einem Fragenkapitel wurde erfasst, ob das Training mit EvoCare® die Patienten zu Verhaltensänderungen angeregt hat, die ihren Gesundheitszustand stabilisiert oder verbessert haben. Besonders häufig wurden gymnastische Übungen in Eigenverantwortung (78% aller Befragten) und Veränderungen der Lebensgewohnheiten (68%) genannt. Diese beiden hohen Werte bestätigen den Grundgedanken der Nachsorge zur Verstetigung des Rehabilitationserfolges.

Das neue Nachsorgeangebot der Klinik wurde durch eine personelle Aufstockung begleitet. Die Zufriedenheit der Patienten mit der Betreuung lag bei 3,6 Bewertungspunkten und somit bei 90% der maximalen Bewertung. Dieses spiegelt sich auch in den freitextlichen Rückmeldungen der Patienten wider. „[...] Durch Frau S. wurde ich extrem motiviert und habe mir selber ein Programm zusammengestellt, was ich in Zukunft weiter verfolgen und ausüben werde. Vielen Dank!“ (männlicher AHB-Patient, 43 Jahre).

Bei einer Befragung mit einem Feedbackfragebogen gab es die beste Bewertung für die Frage, ob die Patienten diese Nachsorgeform einem Freund / einer Freundin empfehlen würden, was die große Zufriedenheit mit der EvoCare-Nachsorge und der Betreuung durch das Klinikteam an sich bestätigt.

Die Teilnehmer der EvoCare-Nachsorge waren zu 60% männlich und zu 40% weiblich. Das durchschnittliche Alter lag sowohl in der Gesamtpopulation, als auch in der Gruppe der EvoCare-Patienten gleichermaßen bei 52 Jahren. Die Verteilung der EvoCare-Teilnehmer teilt sich in 51% Anschlussheilbehandlung- und 49% Heilverfahren-Patienten auf.

Der Einsatz der teletherapeutischen Behandlung hat sich aus Sicht der Patienten und der Aggertalklinik – auch aus ökonomischer Sicht – bewährt. So das Ergebnis der aktuellen Machbarkeitsstudie zur EvoCare-Teletherapie als Nachsorgeangebot vom Februar 2016 und kann so von Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Rheinland auch in anderen Reha-Einrichtungen in Anspruch genommen werden.

Die DRV Rheinland ist nach der DRV Bayern Süd der zweite deutsche gesetzliche Rentenversicherungsträger, der seinen Versicherten dieses neue telemedizinische Nachsorgeangebot zur Verfügung stellt.

Informationen zur Aggertalklinik
Die Aggertalklinik in Engelskirchen ist eine renommierte Rehabilitationsklinik mit 256 Betten und 20 ambulanten Plätzen. Die Klinik ist spezialisiert auf Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Als Rehabilitationsklinik der gesetzlichen Rentenversicherung gehört es zu ihren Aufgaben, die Erwerbsfähigkeit der Versicherten wiederherzustellen und zu erhalten.

Machbarkeitsstudie (Auszug) - Resümee
"Telematische Medizin ist eine Form der Medizin, welche die Zukunft prägen wird. Als Konzept lässt sie eine noch engere, kontaktgesteuerte Interaktion zwischen Behandler und Patient barrierefrei zu. Dabei ist kein direkter, persönlicher Kontakt nötig. Zeitressourcen für Transport und Wege fallen nicht an.
Im Konzept des Gesundheitsmanagements lässt sie großzähliger und großflächiger eine sektorübergreifende schnittstellenarme Versorgung für einen Therapieträger zu.
Ebenso kann individualisiert betreut und gesteuert werden.
In mobilen Lebenssituationen ist eine ortsgebundene Anbindung an medizinische Versorgungssysteme nicht mehr zwingend nötig.

Über das Produkt EvoCare/EvoLino lässt sich die Aufgabenstellung einer intensivierten Rehabilitationsnachsorge telematisch praktikabel erledigen.
Dieses Behandlungskonzept lässt in der nach-stationären und nach-ambulant-ganztägigen Rehabilitation eine Form von orthopädischer Rehabilitationsnachsorge zu, welche die folgenden Kriterien beinhaltet:

• orts- und zeitungebunden
• nahezu keine Wartezeiten, EvoLino wird innerhalb weniger Tage zugestellt
• individuelle Steuerung der Therapie, Kontrolle der Ausführung und Korrektur mit Steuerung
• hohe Akzeptanz der Nutzer und der Betreuer
• Kontinuität über die Zeit der Rehabilitation und die Zeit der Nachsorge in der Therapeuten-Patienten-Beziehung
• gute betriebswirtschaftliche positive Kosten/Nutzen-Relation

Für die Aggertalklinik stellt die telematische Rehanachsorge ein Zugewinn an Renommee dar. Es besteht ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen orthopädischen Rehabilitationskliniken [...].

Dazu ist es eine Möglichkeit, rehabilitationsrelevante Therapieinhalte zukunftsträchtig zu leben und weiter zu entwickeln. Daher wird seitens der Aggertalklinik Engelskirchen und der Klinikleitung sowie der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Fortsetzung dieses Projektes und Konzeptes stark befürwortet. Derzeit arbeiten [EvoCare und die Aggertalklinik] an der Umsetzung einer von der Deutschen Rentenversicherung geforderten multimodalen Telenachsorge, die auch Elemente der Ernährungsberatung und der Psychologie beinhaltet.

Für das Konzept der intensivierten Rehabilitationsnachsorge IRENA stellt EvoCare eine Ergänzung für den Träger dar, welche eine bisher unversorgte Gruppe betrifft, die a) beruflich mobil ist oder b) modernen Techniken aufgeschlossen ist oder c) vor Ort keine Möglichkeit der Versorgung über eine Rehabilitationseinrichtung besteht oder d) aufgrund (noch) vorliegender gesundheitlicher Einschränkungen nicht mobil genug ist oder e) eine unmittelbare Nachsorgemaßnahme ohne Wartezeiten wünscht."

Informationen zur Telemedizingenossenschaft
Kliniken, Praxen und Kostenträger können Mitglied in der 2013 neu gegründeten Telemedizingenossenschaft werden. Die ECT berät Kliniken/Praxen bei der Implementierung, qualifiziert die Anwender und erarbeitet Rahmenvorgaben mit Kostenträgern. Die Mitglieder nutzen die Rahmenverträge, die gesicherte Tele-Infrastruktur, Behandlungsplattform, Software-Systeme, barrierefreie Patienten-Leihgeräte, Logistik und für die Prävention, Rehabilitation, Nachsorge und Pflege geprüfte Behandlungsinhalte. Als genossenschaftlich organisierte Selbsthilfeorganisation sind unsere Mitglieder Teil einer Wertegemeinschaft mit dem gemeinsamen Ziel, die Gesundheit nach Hause zu bringen.

Kontakt
Ansprechpartner: Patricia Hein (Markting / Öffentlichkeitsarbeit)
Anschrift: EvoCare Telemedizin ECT eG
Muggenhofer Str. 136
90429 Nürnberg
Telefon: 0911323800
Internet: http://www.evocare-telemedizin.de
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