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26.08.2009 17:37 Uhr in Kultur und Gesellschaft
Unternehmensmeldung

Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ begrüßt neues Mitglied – Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. wird offizieller Partner

Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ begrüßt neues Mitglied –  Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. wird offizieller Partner Abbildung

Auch der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (BMT) ist nun offizieller Partner des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“.

Wir freuen uns, mit dem BMT einen weiteren bedeutenden, starken Partner an unserer Seite zu haben“, so Ingo Schulz, Sprecher des Bündnisses.

Der BMT ist einer der größten und ältesten deutschen Tierschutzvereine, unterhält mehrere Tierheime sowie ein Tierschutzzentrum als Anlaufstelle und engagiert sich auch über die Grenzen hinaus, etwa in Osteuropa, für den Tierschutz. Unter anderem setzt sich der BMT seit langem für die Verbesserung der Haltungsbedingungen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung ein. Der Zusammenschluss mit dem Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ ist eine konsequente
Weiterverfolgung dieses erklärten Zieles. Besonderer Schwerpunkt der Arbeit des BMT ist die Aufklärung der Öffentlichkeit über Missstände in der Tierhaltung, in einer aktuellen Kampagne fordert der Verein etwa ein Verkaufsverbot für Kleintiere in Gartencentern und Baumärkten. Hier werden kleine Nager, Vögel oder auch Schlangen und Fische häufig ohne sachkundige Beratung zu so günstigen Preisen verkauft, dass sich viele Menschen zu unüberlegten Spontankäufen hinreißen lassen. Meist müssen die Tiere dafür zahlen. Wenn sie kurze Zeit später ihre Halter überfordern, werden sie allzu oft einfach ausgesetzt. Seit Anfang August startete der Bund gegen Missbrauch der Tiere zu diesem Thema eine bundesweite Plakataktion. Doch nicht nur bei überforderten Haltern in Privathaushalten leiden Kleintiere, den schlimmsten Bedingungen sind Kaninchen in der traditionellen Mast ausgesetzt. Das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ kämpft für die Abschaffung der tierquälerischen Käfighaltung und für die Einführung einer verbindlichen gesetzlichen Vorschrift zur Freilandhaltung der empfindlichen Tiere.
Dass das Tierschutzbündnis immer stärker und zu einer ernst genommenen Stimme wird, zeigt auch der Beitritt des BMT.

Jüngst zeigten sich Einfluss und Kraft des Bündnisses, als das Unternehmen Tchibo einen durch die Tierschützer als zu klein und damit nicht artgerecht kritisierten Kaninchenstall umgehend aus dem Verkauf nahm. Zu den über 60 namhaften Partnern, die „Kaninchenmast, nein danke“ unterstützen,
kommt die große Resonanz aus der Bevölkerung. Mittlerweile haben schon mehr als 35.000 Menschen auf Unterschriftenlisten bestätigt, dass die geleistete Arbeit sinnvoll und notwendig ist. Gegen Ende des Jahres werden die Unterschriftenlisten an die zuständigen Behörden weitergeleitet werden, um die Dringlichkeit des Anliegens zu unterstreichen und den Handlungsdruck auf die Verantwortlichen zu erhöhen, endlich für eine deutliche Verbesserung der Bedingungen in der Kaninchenmast zu sorgen.

Mit der Kampagne „Kaninchenmast, nein danke“ wollen wir die Abschaffung der Käfighaltung von Kaninchen sowie eine klare gesetzliche Haltungsverordnung erreichen. Was zunächst jedem klar und einleuchtend vorkommt, ist dank der Lobbyvereinigung, der Fleischproduzenten und letztlich auch der deutschen Handelskonzerne nicht umsetzbar. Wir fordern eine klare gesetzlich geregelte Haltungsverordnung ohne Käfig, dafür mit Freilandauslauf.


Kontakt
Ansprechpartner: Ingo Schulz
Anschrift: Deutsches Tierschutzbüro
An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln
Telefon: 0221-20463862
Internet: http://www.tierschutzbuero.de
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