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Pressemeldung / Pressemitteilung für newsmax Journal markieren 17.12.2009 16:44 Uhr Vermischtes | Informationen

Trennungskrieg – wenn Mütter ihre Kinder im Kampf gegen den Vater einsetzen
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Trennungskrieg – wenn Mütter ihre Kinder im Kampf gegen den Vater einsetzen

Trennungskrieg – wenn Mütter ihre Kinder im Kampf gegen den Vater einsetzen

Uneheliche Väter sollen in Zukunft das Sorgerecht für ihre Kinder ohne Zustimmung der Mutter erhalten dürfen. Aber was nützt das, wenn sich Mütter einfach darüber hinwegsetzen und ihre Kinder so zwischen den Fronten zerrieben werden?

Nach dem Gerichtsbeschluss des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, der das Sorgerecht unehelicher Väter gleichstellt mit dem verheirateter sollte man meinen, die Situation werde sich für Väter ohne Ehering in Deutschland nun verbessern. Soweit so … Nein, nicht gut.

So im Fall von Sebastian Freiherr von Sass aus Gera, der seine Tochter oft wochenlang nicht zu Gesicht bekam.
„Trotz richterlichen Beschlusses reduzierte meine Expartnerin die zugestandenen Besuchszeiten eigenmächtig und nach eigenem Gutdünken. Wochenlang durfte ich Anna Maria nicht abholen, weil sie laut ärztlichem Attest krank war. Dabei sah ich meine Expartnerin, wie sie mit ihr spazieren ging, obwohl sie angeblich hohes Fieber hatte. Das Mitspracherecht bei der Arztwahl, das mir aufgrund des Sorgerechtes zusteht, wurde mir schlichtweg verwehrt,“ klagt von Sass.

Und das ist beileibe kein Einzelfall.

Aber was bringt Frauen dazu, sich dem Vater ihrer Kinder gegenüber derartig zu verhalten?
„ Das kann unterschiedliche Gründe haben.
Da können zum einen Verlustängste seitens der Mutter eine Rolle spielen, die Angst, das Kind könnte den Vater mehr lieben als sie. Zum anderen kann es sein, dass Sohn oder Tochter als Partnerersatz missbraucht werden oder die Mutter das Kind ganz für sich alleine haben will,“ weiß Sandra Sopp-Ehlting, Paartherapeutin und Expertin für Partnerschaftsprobleme bei taff/pro 7.

Doch viel entscheidender als die Beweggründe der Mutter ist:
Wie erleben die Kinder dieses ganze Szenario? Was passiert mit den kindlichen Gemütern, wenn sie zum Spielball des elterlichen Schlagabtausches werden?
Kinder leiden in erster Linie darunter, dass Mama und Papa nicht mehr beide in vollem Ausmaß für sie da sind. Sie sehen sich des anderen Elternteiles beraubt, insbesondere dann, wenn auf einmal Krieg zwischen den beiden herrscht. Infolgedessen geraten sie in einen tiefgreifenden Loyalitätskonflikt, denn schließlich lieben sie beide, Vater und Mutter. Dieser wird noch verschärft, wenn Mütter an ihrer einst „besseren Hälfte“ kein gutes Haar mehr lassen.
Warum ist der Papa denn auf einmal böse? Warum darf er nicht mehr kommen? Das sind die Fragen, die Kindern dann auf der Seele liegen, die sie für sich nicht beantworten können.

Hinzu kommt die unterschwellige Befürchtung nun auch noch die Mama zu verlieren, nachdem schon der Papa „nicht mehr da ist“. Das bringt viele Kinder in einen emotionalen Zwiespalt. Und um nur ja nichts falsch zu machen, übernehmen sie die Meinung der Mutter oder geben dies zumindest vor.

Beschlüsse von Gerichten sind daher gut und schön, aber eben nur ein theoretischer Ansatz.
Doch grau ist alle Theorie und Papier ist bekanntlich geduldig. Was tun, wenn sich die Mutter des Kindes einen feuchten Kehricht darum kümmert, was Papa für Rechte hat oder nicht?

19% aller Kinder in Deutschland sind Trennungskinder. (Quelle:meine familie)
Kommt es zu einer Trennung, an der Kinder beteiligt sind, ist die emotionale Belastung für alle schwer.
Am meisten jedoch leiden die Kleinsten. Besonders zermürbend ist es für sie, wenn der Rosenkrieg zwischen den Eltern auf ihrem Rücken ausgetragen wird, sie instrumentalisiert werden im Rachefeldzug gegen den Ex.

Es ihrem Verflossenen nochmal so richtig zu zeigen, darin sind besonders Frauen dann oft sehr erfindungsreich. Sie missachten Gerichtsbeschlüsse, kürzen eigenmächtig Besuchszeiten oder lassen die Kinder krank schreiben, damit sie Papa mit dem gelben Zettel der Tür verweisen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Vater das Sorgerecht für seinen Sprössling hat oder nicht.

Eine Trennung ohne ein lautes Wort wird es wohl in den seltensten Fällen geben, da Emotionen immer eine große Rolle spielen.
Dennoch, so schwer es auch sein mag persönliche Verletzungen dabei vor der Tür zu lassen, das Wohl der Kinder sollte bei solch tiefgreifenden Einschnitten im Leben immer oberste Priorität haben.
Dies sieht auch Freiherr von Sass so: „Mir geht es doch nicht um mich dabei. Das Glück meiner
Tochter liegt mir am Herzen. Dass es ihr gut geht ist entscheidend, sonst garnichts.“


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