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01.04.2016 12:29 Uhr in Vermischtes
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Ho Chi Minh Stadt - Kriminalität steigt weiter an

Die Kriminalität in Vietnams größter Metropole ist in den vergangenen Jahren stark angewachsen und steigt stetig weiter. Verbrechen wie Diebstahl und Raub, sowie andere sind nicht nur ein Problem für Touristen und Einheimische, sondern werden vielmehr auch zu einer Herausforderung für die staatlichen Behörden.

Herr und Frau Mustermann (Name von der Redaktion geändert) sind verärgert, weil sie am Morgen zu Opfern eines Raubes,in der Nähe des Marktes Ben-Thanh, in der Innenstadt von Saigon wurden. Straßenräuber haben ihre Handtaschen mit Handy und Kamera, sowie 500 USD Bargeld während eines Raubüberfalls entwendet. Anschließend warteten Herr und Frau Mustermann mehr als eine Stunde, auf einer Polizeiwache im Bezirk 1 von Ho-Chi-Minh-Stadt, um Strafanzeige zu erstatten. Da Herr und Frau Mustermann jedoch nicht in der Lage waren, Zeugen für den Vorfall zu benennen, wurde die Anzeige von der örtlichen Polizei nicht akzeptiert.

Aber nicht nur Touristen und ausländische Besucher der Stadt sind über solche Zustände frustriert. Auch die Bewohner von Saigon haben zunehmend Angst, ihre Häuser zu verlassen und fühlen sich in der Stadt unsicher. Plünderer, welche Chaos in der ganzen Stadt verursachen werden immer übermütiger und gefährlicher, sowie auch professioneller. Die am meisten frequentierten Bereiche für die gestiegene Zahl der Kriminellen sind unter anderem der geschäftige Stadtverkehr auf Straßen und Märkten oder in der Nähe von Geldautomaten, als auch verlassene Häuser oder Wohnungen und Hotelzimmer. Raubüberfälle erfolgen in der Regel während der Dämmerung, aber mehr und mehr auch bei Nacht und zu Tagzeiten. Kriminelle agieren als Paare oder in Gruppen und in einigen Fällen auch als Einzelpersonen. Viele der Räuber sind mit Motorrädern unterwegs, um sich ihren Opfer schnell und unbemerkt nähern zu können. Den überraschten Passanten werden dann Handtaschen und Kameras, als auch Handys oder sogar Schmuck entrissen. Anschließend verschwinden die Räuber ebenso schnell wie sie zuvor erschienen sind. Nach den Statistiken der örtlichen Polizei sind 7 bis 8 von 10 überführten Täter Drogenkonsumenten. Die Zahl der Drogenabhängigen wurde in den vergangenen Jahren zu einem weiteren großen Problem in Ho-Chi-Minh-Stadt.

Ein Bewohner der Stadt kommentierte die Situation wie folgt: " Diebe und Räuber verbreiten gleichermaßen Angst unter den ausländischen Besuchern und den Einheimischen in Ho-Chi-Minh-Stadt. In den Straßen von Saigon kommt es jeden Tag zu Raubüberfällen, sowie Diebstählen und die Anzahl der Straftaten steigt ständig. Verbrechen wie diese, passieren zu oft ohne die radikale Verfolgung durch die staatlichen Institutionen, sondern galten zu lange Zeit als Kavaliersdelikte. Die Situation wird zunehmend immer unerträglicher. Saigon ist ein attraktives Ziel für Touristen, aber wenn wir dieses unwirtliche Problem nicht bald lösen können, werden die Besucher der Stadt in naher Zukunft ausbleiben ".

Die Warnungen bezüglich von Raubüberfällen in Ho-Chi-Minh-Stadt sind nicht wirklich etwas Neues. Die Auslandsvertretungen von Australien, Korea, Japan und auch einiger anderer Ländern, in Vietnam beobachten seit vielen Jahren den Status ihrer Bürger, welche Pässe oder Vermögenswerte usw., in Fällen von Raub oder Diebstahl eingebüßt haben. In den nicht offiziellen Statistiken der Auslandsvertretungen in Vietnam, aus dem Jahr 2015 sind 83 derartige Fälle mit Japanern, 73 mit Australiern, 10 mit Koreanern und 80 Fälle mit Taiwanesen und Chinesen angeführt. Hilfe von den staatlichen vietnamesischen Behörden, wie Polizei erhielten die Opfer der Raubüberfälle nur in sehr wenigen Fällen. Die tatsächliche Zahl der Straftaten ist vermutlich um ein Vielfaches höher, da die Opfer von Diebstahl und Raub, nur dann den diplomatischen Missionen in Vietnam diese Vorfälle melden, wenn dabei Reisepässe abhandenkamen. Eine aussagekräftige Statistik bezüglich der Fälle von Raub und Diebstahl bei der Polizei von Saigon ist nicht verfügbar, da in vielen Fällen Strafanzeigen entweder nicht gestellt oder bei den zuständigen Polizeidienststellen nicht akzeptiert, bzw. nicht registriert wurden.

Berichte des vietnamesischen Ministeriums für Tourismus sagen aus, dass die Zahlen der nach Vietnam zurückkehren Touristen in letzter Zeit sehr niedrig sind. Herr und Frau Mustermann werden wohl auch nicht wieder nach Vietnam kommen, doch nicht weil sie von Kriminellen ausgeraubt wurden, sondern weil es keine vietnamesische Regierungsbehörde gab, welche die an ihnen verübte Straftat ernst genommen hätte. Dies ist jedoch nicht nur eine Unsicherheit, welche ausländischen Touristen Sorgen bereitet, sondern auch den vietnamesischen Stadtbewohnern vor Ort. Besorgnis über wachsende Kriminalität und die Untätigkeit der Polizei wird jetzt zunehmend zur Identität als auch zum Gesicht von Ho-Chi-Minh-Stadt und dem ganzen Land. Es spielt keine Rolle, wie schön ein Land ist oder wie gut manche Menschen sind wenn sich Besucher unsicher fühlen und belästigt werden. Diese Touristen werden nie wieder kommen und wenn sie von solchen Geschichten über Vietnam wie jenen, ebenfalls ihren Freunden berichten, dann werden auch diese niemals hierher kommen. Daher ist dies wirklich ein unverzeihliches Versagen des vietnamesischen Ministeriums für innere Sicherheit, welches Auswirkungen auf die Tourismusindustrie und die gesamte Wirtschaft in Vietnam hat.

Laut einem Bericht der Polizei von Ho-Chi-Minh-Stadt, gibt es monatlich mehr als 1.000 Raubüberfälle in der Provinz. Die Polizei klärt dabei angeblich mehr als 700 Fälle auf und verhaftet etwa 1.030 Verdächtige. Ein weiterer Bericht sagte sagt aus, dass sich im März 2016 die Zahl der Raubdelikte in Ho-Chi-Minh-Stadt, gegenüber dem Vormonat um 15% bis 20% erhöht hat. In mehr als 100 Fällen waren Ausländer das Ziel der Raubüberfälle. Knapp 60% der Fälle ereigneten sich im Bereich von Straßen im Bezirk 2, welche von Touristen stark frequentiert sind. Laut diesem Bericht gab es weitere 109 Raubüberfälle im Bezirk 1, wobei in 55 dieser Fälle Ausländer die Opfer waren.

Die sozialen Netzwerke sind voller Kommentare von Besuchern, welche sagen, dass Saigon eine Stadt voller Energie oder sehr interessant ist und es lohnt diese zu erkunden. Doch viele von haben auch geschworen, dass sie, wegen der Gefahr von Raubüberfällen nie wieder nach Ho-Chi-Minh-Stadt oder nach Vietnam zurückkehren werden. Andere Gründe für solche Entscheidungen sind Diebstahl von Geld, Kreditkarten oder Reisepässen, sowie Betrug und Gaunereien. Diejenigen, welche Vietnam in der Vergangenheit noch nicht besucht haben äußern sich besorgt und wollen mögliche Pläne zum Besuch von Saigon oder Vietnam im Allgemeinen, gründlich prüfen. Ich denke es ist an der Zeit, dass die vietnamesische Regierung und die staatlichen Behörden ihre Haltung gegenüber Verbrechern im Allgemeinen und Verbrechen an Ausländern im speziellen überdenken sollten. Die Verantwortlichen in den Ministerien sollten jetzt damit beginnen jede Art von Verbrechen ernst zu nehmen, welche dem Bild des Landes in der Welt schaden, sowie alle Verbrecher in Vietnam streng zu bestrafen und nicht nur jene, welche den sozialen Frieden der Regierung stören. Ansonsten wird es in der Zukunft vielleicht zu spät dafür sein.

28.03.2016
Silvia Huynh - ITI-HOLIDAY

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