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24.10.2017 14:18 Uhr in Wissenschaft und Forschung
Unternehmensmeldung

Von den Besten lernen

Konsortial-Benchmarking wagt einen Blick auf die zukunftsfähigsten Supply-Chains

Aachen, 19. Oktober 2017. Das FIR an der RWTH Aachen ruft aktuell Industrieunternehmen auf, als Konsortiumsmitglied eine Benchmarking-Studie zur Zukunft des Supply-Chain-Managements mitzugestalten. Die Durchführung der Studie erfolgt durch das FIR – die teilnehmenden Konsortiumsmitglieder erhalten nach Durchführung exklusiven Zugang zu den Ergebnissen.

Konkret geht es um das Konsortial-Benchmarking „Future SCM“, welches die Zielsetzung hat, Best Practices des erfolgreichen Supply-Chain-Managements zu identifizieren. Denn das klassische SCM-Verständnis wird heutigen Herausforderungen immer weniger gerecht. Es reicht kaum noch, nur Design, Planung und Ausführung der Lieferkette vorzunehmen und zu überwachen. Vielmehr sieht sich der Supply-Chain-Verantwortliche in der Pflicht, wandelnde Anforderungen und neue technische Möglichkeiten mit den Strukturen und Prozessen seiner Unternehmensrealität in Einklang zu bringen. Da aber in der Praxis interne Logistikprozesse weitgehend als „Black Boxen“ erscheinen, ist es schwierig, systematisch Entwicklungsoptionen für das eigene Supply-Chain-Management zu identifizieren.

Das Benchmarking adressiert deshalb Supply-Chain-Manager und verwandte Entscheider, die sich an Erfolgsgeschichten anderer Unternehmen orientieren und darauf basierend ihre eigenen Prozesse optimieren wollen. Im Detail erfolgt das Konsortial-Benchmarking entlang einer Reihe gemeinsamer Termine: Bei einer Kick-off-Veranstaltung im Februar 2018 stellt das FIR zukunftsweisende Felder des Supply-Chain-Managements vor und das Konsortium detailliert gemeinsam die genauen Themenfelder des Benchmarkings aus. Anschließend erarbeiten die Wissenschaftler des FIR einen geeigneten Fragebogen und führen die deutschlandweite Befragung durch. Die Ergebnisse werden auf einem Review-Meeting präsentiert und gemeinsam werden die fünf Best-in-Class-Unternehmen unter den Befragten bestimmt. Das FIR organisiert und moderiert Besuche bei diesen Unternehmen. Neben den bis dato erfolgten schriftlichen Auswertungen profitieren die Auftraggeber also zusätzlich von den persönlichen Erfahrungsberichten erfolgreicher Supply-Chain-Manager. Schließlich werden auf einer Abschlussveranstaltung in Aachen die Ergebnisse des Konsortial-Benchmarkings präsentiert. Dort werden auch die Best-In-Class-Unternehmen aus der Befragung als vorbildlich ausgezeichnet.

Weitere Informationen: fscm.konsortialbenchmarking.de.

[2.520 Zeichen inkl. Leerzeichen, 19. Oktober 2017]


Über das FIR an der RWTH Aachen
Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation und Unternehmens-IT mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für das digital vernetzte industrielle Unternehmen der Zukunft.
Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Experten aus der Wirtschaft. Im Zentrum der Betrachtung liegen die industriellen Verticals als Anwendungsfälle. Dies sind aktuell: Future Logistics, Smart Services und Smart Maintenance, Smart Commercial Buildings und Smart Mobility.
Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Business-Transformation, Informationsmanagement und Produktionsmanagement. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen fördert das FIR die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen.
Seit 2010 leitet der Geschäftsführer des FIR, Professor Volker Stich, zudem das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Forschung und Industrie. Zur Stärkung des Standorts NRW unterstützt das FIR als Johannes-Rau-Forschungsinstitut zudem die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern.


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