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Warum kein Islamismus existiert und die Bundeswehr in Zukunft Counterinsurgency benötigt
Das neue Buch des Sozialwissenschaftlers Dr. Thomas Tartsch beschäftigt sich mit Legitimation und Kampfdoktrinen des Jihad as-sagir und bescheinigt Deutschland den Status eines Entwicklungslandes bezüglich der Jihadkenntnisse bei Sicherheitsbeh&Das vorliegende Buch soll vor dem Hintergrund der zwei Kernthemen: "Warum es keinen die Religion missbrauchenden Islamismus gibt" und "Warum die Bundeswehr bei ihren Auslandseinsätzen Counterinsurgency benötigt" einen Beitrag zu einem ehrlichen und ohne Tabus belasteten Dialog der Kulturen leisten, der auch den Zusammenhang zwischen Religion und religiös-rechlich legitimierter Gewalt thematisieren muss. Weiterhin soll es einen Denkanstoß für eine bisher unterbliebene Diskussion über eine erfolgreiche Bekämpfungsstrategie in einer global verzahnten Gefährdungslage geben, die nicht nur die zukünftigen Auslandseinsätze der Bundeswehr mitbestimmen wird.Die Anschläge des 11.09.2001 führten zu einem „Krieg gegen den Terrorismus“, wobei die Wurzeln der Anschläge im 7. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel verortet werden können.
Dieser Fakt wird im „Dialog der Kulturen“ durch die Dichotomie in die Religion Islam und einem die Religion missbrauchenden Islamismus jeder notwendigen öffentlichen Diskussion, durch Tabuisierung und dem Toleranzdiktat politischer Korrektheit, entzogen, um den Zusammenhang zwischen religiös-rechtlicher Legitimation des Jihad und Gewaltausübung im Namen der Religion auszublenden. Ebenso vermisst man grundlegende Kenntnisse über die Fragen, die mit dem Jihad zusammenhängen, bei den einschlägigen politisierten Wissenschaften, die heute vermehrt ein romantizistisches Islambild lehren und propagieren.
Das vorliegende Buch weist, durch einschlägige Textstellen aus dem Koran und Zitate der damit zusammenhängenden Ahadith, Auszüge aus der klassischen Jihadliteratur (Sayyid Qutb, Abdessalam Faraj, ’Abadllah ’Azzam) und jihadistische Quellen aus der digitalisierten salafitischen Cyber Umma, die Kontinuität des Jihadgedankens (der nicht „Heiliger Krieg“ bedeutet), vom 7. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach. Damit zeigt sich die Unhaltbarkeit des nichtwissenschaftlichen Begriffes „Islamismus“, wenn ein offener Dialog über den Zusammenhang zwischen Gewalt und Religion geführt werden soll.
Hierbei werden die Texte nicht wissenschaftlich überarbeitet zitiert, sondern so, wie sie in Deutschland im Umlauf sind und im Internet veröffentlicht wurden, um die Authenzität zu wahren.
Der virulente lokal und international ausgerichtete Jihadismus des hybriden Terrornetzwerkes Qaida al-Jihad und anderer Gruppen stellt somit nicht nur ein Produkt des Afghanistankrieges von 1979 – 1989 dar, sondern er fügt sich bruchlos in Entwicklungen der Moderne ein, die mit der Abschaffung des Kalifates durch Atatürk 1924 ihren Anfang nahmen, als islamische Reformbewegungen, wie die sunnitisch-ägyptische Muslimbruderschaft als Reaktion auf diesen Identitätsverlust in der islamischen Welt, gegründet wurden.
Gleichzeitig werden über 1.300 Jahre nach dem Sieg der Muslime bei Badr 624 n.Chr. durch den Jihadismus die sich ab dem 7. Jahrhundert entwickelten religiös-rechtlichen legitimierten islamischen Kampfdoktrinen des Jihad as-sagir, unter Anpassung an die Gegebenheiten, weiterhin ausgeübt und weiterentwickelt. Der Jihad as-sagir als gewaltsamer Kampf und äußerste Anstrengung auf dem Weg Allahs zur Ausweitung des islamischen Rechts und islamischen Herrschaftsgebietes stellt dabei nur eine Form des Jihad dar, der als verdienstvolles Werk gilt, gleichzeitig aber eine Gefahr für Muslime und Nichtmuslime darstellt.
Ebenso spielt der Jihadismus als asymmetrischer Konflikt des 21. Jahrhunderts in den Aus-landseinsätzen der Bundeswehr eine immer größere Rolle, auf die die Streitkräfte, wie in Afghanistan, nicht vorbereitet sind. Hier empfiehlt der Autor einen grundlegenden Strategiewechsel im Rahmen von Counterjihad und Counterinsurgency, da in Zukunft die Zahl getöteter Jihadisten im Verhältnis zur Zahl der Kollateralschäden den Erfolg oder Misserfolg einer militärischen Operation maßgeblich mitbestimmen wird.
Produktinformation:
"Jihad as-sagir. Legitimation und Kampfdoktrinen: Ein Beitrag zum Zusammenhang zwischen Religion und religiös-rechtlich legitimierter Gewalt"
Broschiert: 180 Seiten
Verlag: Gehenna Buchverlag; Auflage: 1 (Dezember 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 394114703X
ISBN-13: 978-3941147034
Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,5 x 1,2 cm
Preis: 12 EURO
Homeoage zum Buch: http://aeusserste-anstrengung.de.tl
Der Autor:
Dr. rer. soc. Thomas Tartsch, Freiberuflicher Publizist und Verleger, Arbeitsgebiete: Islamischer Fundamentalismus und Jihadismus unter Einbeziehung einer verschiedene Fachdisziplinen verklammernden Sichtweise, Gefährdungsanalysen und Lageeinschätzungen, Counterterrorism und Counterinsurgency, Politische Theorie- und Ideengeschichte, Politikberatung.
Der Gehenna Buchverlag Thomas Tartsch hat es sich zum Ziel gesetzt, mit mehreren (im Aufbau befindlichen) Buchreihen ein breites Themenspektrum abzudecken.
In der Reihe "Betrachtungen zum Zeitgeschehen" werden in Zukunft zu aktuellen Diskussionen in kompakter Form relevante Informationen zur Meinungsbildung präsentiert.
In der Reihe "Edition Thanheuser" wird die Autorin ebenso kritische wie philosophisch-poetische Bücher veröffentlichen.
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Kontakt:
| Ansprechpartner: |
Dr. Thomas Tartsch |
| Anschrift: |
Gehenna Buchverlag Thomas Tartsch Am Mühlenbach 17 45711 Datteln |
| Telefon: |
01515-1924610 |
| Internet: |
http://gehenna-buchverlag.de.tl |
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