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11.03.2014 09:30 Uhr in Wirtschaft und Finanzen
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Riester-Rente oder die klassische Lebensversicherung - neuer Gesetzesentwurf kommt

Lange Jahre war die Lebensversicherung in Deutschland die beliebteste Form der Altersvorsorge. Doch das hat sich geändert. Die sinkenden Zinsen machen das Sparmodel sehr unattraktiv. Das bekommen immer häufiger die Kunden der Lebensversicherer zu spüren, denn die Überschussbeteiligungen schrumpfen immer weiter. Die Bundesregierung plant nun ein Gesetzespaket, dass in den nächsten Wochen vorgelegt werden soll.

Lebensversicherung immer noch beliebt?

Lange Jahre war die Lebensversicherung in Deutschland die beliebteste Form der Altersvorsorge. Doch das hat sich geändert. Die sinkenden Zinsen machen das Sparmodel sehr unattraktiv. Das bekommen immer häufiger die Kunden der Lebensversicherer zu spüren, denn die Überschussbeteiligungen schrumpfen immer weiter. Die Bundesregierung plant nun ein Gesetzespaket, dass in den nächsten Wochen vorgelegt werden soll. Allerdings kostet das den Versicherungsnehmer mehr als zwei Milliarden Euro. Es sollen aber auch Änderungen die zu Gunsten der Versicherten sind enthalten sein. „Änderungsbedarf gebe es sowohl beim Thema Bewertungsreserven als auch bei der Garantieverzinsung“, sagte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums. Die Änderungen bei den Bewertungsreserven könnten noch im März greifen. Allerdings würden nur Kunden deren Verträge vor dem Stichtag enden, dann noch von der Sonderauszahlung profitieren. Bei dem neuen Hilfspaket soll es um eine faire Verteilung stiller Reserven der Versicherer zwischen Alt- und Neukunden gehen. Seit 2008 werden ausscheidenden Versicherungsnehmer zur Hälfte an den Bewertungsreserveren festverzinslicher Wertpapiere beteiligt, also den Kursgewinnen der Kapitalanlagen. Policen die in den diesen oder im nächsten Jahr fällig werden, müssen mit Einbußen in der Ablaufsumme rechnen. Es handelt sich hier bei um rund zwei Millionen Kunden. Verbraucherschützer kritisieren die Einschränken, es ginge nur den Kunden schlecht und nicht den Unternehmen. Eine weitere Neuregelung würde nur die Neukunden treffen, also die Verträge die ab 2015 abgeschlossen werden. Der Garantiezins wird wohl von derzeit 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent sinken. Mit dem neuen Gesetzespaket sollen die Versicherer verpflichtet werden die eingesparte Beteiligung an den Bewertungsreserven nicht für Auszahlungen der Aktionäre und für Vertriebsaktionen zu verwenden. Ein weiterer Diskussionspunkt wird auch eine Verlängerung der Haftungszeit für die Vermittler werden. Man kann also gespannt sein, wie der Gesetzesentwurf angenommen wird.

Was kann man tun wenn man bereits einen Vertrag hat?

Stiftung Warentest hat die Policen in die Kategorien Lebensversicherung bis 2004, seit 2005 sowie neue Lebensversicherung eingeteilt und diese bewertet. Hier wird jeweils einmal empfohlen die Versicherungen zu behalten, zu prüfen und gar nicht mehr abzuschließen. Die Lebensversicherungen die bis 2004 abgeschlossen wurden, sollte man behalten, auch wenn die Verzinsung nicht mehr so hoch ist wie beim Abschluss. Aber es sollen immer noch drei bis vier Prozent Zinsen erreicht werden können. Das ist mehr als bei den Neuabschlüssen. Zudem profitieren Versicherungsnehmern außerdem von Steuervorteilen. Die Beiträge können, wenn der Vertrag vor 2005 abgeschlossen wurde, als Sonderausgaben abgesetzt werden und das Kapital wird dann später steuerfrei ausgezahlt. Aber das zählt nur, wenn der Vertrag mindestens zwölf Jahre läuft. Bei Verträgen, die seit 2005 abgeschlossen wurden, sieht die Sachlage schon schwieriger aus. Die Verträge sollte auf alle Fälle geprüft werden. Steuervorteile gibt es für diese Verträge nicht. Außerdem sind die Garantiezinsen deutlich niedriger. Man sollte diese Verträge auf keinen Fall zu früh kündigen, denn dann bekommt man oft nur die Hälfte der eingezahlten Summe zurück. Die andere Hälfte geht für die Vermittlungsprovision drauf.

Lebensversicherung jetzt neu abschließen?

Das Urteil der Stiftung Warentest ist eindeutig. Die Zinsen derzeit von 1,25 Prozent sind die lange Laufzeit nicht wert. Zu einem Abschluss wird nicht geraten.

Riester-Rente oder doch die klassische Lebensversicherung?

Auch wenn die Riester-Rente selbst in der Kritik steht (http://www.riesterrente-heute.de/3077/2012/10/08/die-riester-rente-kritik/ ) und Arbeitsministerin Andrea Nahles Verbesserungen für Verbraucher plant, sind Sparer mit einer Riester- oder Betriebsrente besser beraten laut der Stiftung Warentest als mit einer Lebensversicherung. Für Selbstständige wird die Rürup-Rente empfohlen.

Kontakt
Ansprechpartner: Mario Müller
Anschrift: Krüger & Müller GbR
Mehringdamm 42
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